Im Echo-Online lese ich dieses Wochenende diese Zeilen:
“Ein Landrat müsse sich nach anderen Maßstäben messen lassen als ein Campingplatzbetreiber oder Eltern, denn er sei Vertrauensperson, Politiker und Dienstherr in einer Person.”
Sie sollen, so entnehme ich dem Artikel, aus einem gemeinsamen Antrag von SPD, CDU, Grüne, FDP und FWG stammen, mit dem im Kreistag von Darmstadt-Dieburg ein Experten-Hearing eingesetzt werden soll, der sich im Sozialausschuss mit Hilfen bei sexuellem Missbrauchs von Mädchen und Jungen befasst.
Das freut mich sehr.
Allerdings, liebe Parteien im Kreistag Darmstadt-Dieburg, wenn schon der regioblog.de eure Inspiration beflügelt und ihr für eure Vorlagen die Argumente und Textstellen bei mir findet und von hier kopiert, dann doch bitte auch die Quelle mitangeben.
Vergleicht selber, was ich hier im Regioblog am 3. August geschrieben habe:
Ein Landrat muss sich nach anderen Maßstäben messen lassen als Eltern oder ein Campingplatzwart. Man vertraut seiner Person, seiner Kompetenz und seiner Einschätzung. Er entscheidet ob ein mögliches Problem seiner Mitarbeiter wirklich ein Problem ist, er ist Chef, Dienstherr und ein kleiner Landesvater in Einem.



[...] Frühere Beiträge dazu im regioblog hier und hier, und auch bei den Odenwald Geschichten da drüben. [...]