SPON schreibt über Geocaching und seine überaus positiven Effekte für den Tourismus
Die Fremdenverkehrsgemeinschaft will mit dem neuen Angebot die große Gemeinschaft der Geocacher ansprechen, sagt Sprecherin Kerstin Lakatos. “Solche Touren bieten sich aber auch für Vereine oder Betriebsausflüge an. Das ist mal etwas Ausgefallenes, bei dem durch die gemeinsame Suche auch die Teambildung gefördert wird.”
Ein ähnliches Angebot startet ab dem 17. September auch die Deutsche Fehnroute in Leer. Diese Woche werden entlang der bestehenden Route durch die ostfriesische Moorlandschaft mehrere Caches gelegt, die jeweils mit einem Rätsel zu Kultur und Region verbunden sind. Zwei Touren soll es geben: einen nördlichen Kurs rund um die Themen Tee und Moor sowie einen südlichen Kurs zu Wasser und Schifffahrt. Jede Strecke ist in einem Tagesausflug zu schaffen. Insgesamt ist der Rundkurs der Deutschen Fehnroute 163 Kilometer lang. Das benachbarte Papenburg beteiligt sich mit einem 30 Kilometer langen “Städtecache” an diesem Projekt. Das Wort “Fehn” kommt aus dem Niederländischen und bedeutet Moor.
Auch in Leer können sich die Hobby-Schatzsucher GPS-Geräte gegen Pfand und Leihgebühr bei der Tourist Information ausleihen. Thekla Koch von der Deutschen Fehnroute erhofft sich durch Geocaching einen Domino-Effekt: “Wir wünschen uns, dass auch aktive Geocacher die Region kennen lernen und vielleicht eigene Verstecke anlegen.” Das Angebot richtet sich an Rad- und Autofahrer oder auch Schulklassen.
Geocaching touristisch aufbereitet – für viele Geocacher geht dabei das Abenteuergefühl verloren. Auch nach fünf Jahren gilt die elektronische Schnitzeljagd noch immer als Geheimtipp
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