Für Ober-Ramstadt wurde eine Planung vorgestellt, die den Ausbau einer kleinen Kreisstrasse zwischen Ober-Ramstadt und der bisherigen Einmündung bei Zeilhard und einen Neubau einer 2 km langen Trasse um Ober-Ramstadt als notwendig erscheinen lässt, um den Verkehr schneller fliessen zu lassen und um Darmstadt vom LKW Durchgangsverkehr Ost-West zu entlasten. Nebeneffekt: Ober-Ramstadt bekommt so auch einen guten Verkehrsanschluss für eigene Gewerbegebiete, der durch Bundesmittel finanziert werden würde, wodurch der eigene Stadtsäckel geschont würde.
Das geplante Teilstück könnte für den LKW Durchgangsverkehr Teil einer zukünftigen West-Ost Trasse durch den Landkreis werden. Warum wäre die Strecke für LKWs als Abkürzung zwischen Stockstadt und Pfungstadt attraktiver als die bisherige Strecke über die A3 zum Frankfurter Kreuz und dann die A5/A67 bis Pfungstadt? Weil ca. 8 Euro Mautersparnis dabei rausspringen und weils kürzer ist. In der Konsequenz würde der LKW Verkehr durch die Mautflüchtlinge auf den betroffenen Bundesstrassen um geschätzte 20-30% zunehmen.
Die Details
Das neuzubauende Teilstück im Osten Ober-Ramstadts würde nach der Planung so verlaufen:

Offene Fragen bleiben dabei:
Warum kann nicht stattdessen eine Ortsumgehung für Wembach-Hahn gebaut werden, wodurch der Verkehr bis kurz vor Reinheim fliessen würde und dort dann die ebenfalls geplante West-Umgehung für Reinheim nutzen könnte? Das wäre für LKWs wenige Kilometer länger – und Wembach-Hahn braucht eine Umgehung für die innerörtlich schwierige, weil kurvenreiche Strassenführung. Diese Steckenführung würde weit weniger Landschaft zerstören, und den gleichen Effekt erzielen.
Dass Reinheim die geplante Westumgehungstrasse braucht ist klar, lediglich die endgültige Trassenführung ist in der Diskussion – warum also nicht diese Westumgehung in die Planungen einbeziehen?



