.. das ist eine mies anmutende Angelegenheit, wie schon hier vor etwas längerer Zeit mal ausgelotet ist es auch gekommen.
Doch die verbleibende Spitze sieht Hoffnung – und die stirbt zuletzt. Was bleibt zurück? “Ein privater Stammtisch von Einzelgängern” bilanziert der verteidigende Aktivist. Hallo! Was bleibt einem denn sonst? Ich hab mit der DKP, PDS oder WASG wirklich nichts am Hut, aber bleibt man nicht immer als “Privater” zurück, wenn einen Parteien wieder ausspucken? Aber das noch in einer abqualifizierenden Weise zu werten: 50% oder mehr wahlmüde “Private” reichen offenbar noch nicht?





Gut gebrüllt, Löwe
Wahlmüdigkeit entsteht aber eher dadurch, wenn Parteien VOR einer Wahl Dinge Versprechen, die sie selbst nach einer Regierungsbeteiligung dann nicht halten!
Wahlmüdigkeit entsteht auch dadurch, dass Parteien, die einen linken Einschlag hatten, sich plötzlich neoliberal darstellen. Dass Pazifisten plötzlich für Kriegseinsätze plädieren. Das wirtschaftsnahe Volksparteien plötzlich die soziale Gerechtigkeit entdecken.
Aber alle wollen nur eines – Das Geld der Bürger in Form von Reformen! Wie sollen die Bürger da noch durchblicken!?
Und die Linken stehen zwar zu ihrem Programm, werden aber ständig behindert, ignoriert oder durch Quertreiber (die ggf. sogar eingeschleust wurden) “mit sich selbst beschäftigt”! Stammtischparolen von privaten Bürgern, die nichts ändern wollen oder können, sind hier wirklich fehl am Platz!
Egal ob Darmstadt-Dieburg oder Darmstadt. Es muß einen Neuanfang ohne diese Quertreiber geben. Es muß die politische Arbeit für die Bürger im Vordergrund stehen! Ein Rückblick bringt uns nicht weiter…
Wahlmüdigkeit entstand bei mir, weil ich Parteien erlebt habe. Für Querdenker und Innovationen ist heute in Parteien kein Platz. Parteien so wie wir sie heute kennen werden aussterben, meine Meinung.
“neoliberal”. Das Wort ist ein Totschlagargument im linken Vokabular geworden und wird auch gerne von den Grünen benutzt. Schon ein kurzer Blick in die Wikipedia klärt, dass keiner ohne ergänzende Erklärung,wie er neoliberal meint, den Begriff nutzen sollte.
Wieviel Neuanfänge darf es geben, bevor man unglaubwürdig wird? Wenn die sich regelmässig wiederholende Forderung “wir müssen neuanfangen” zur Gebetsmühle wird?
Neuanfang: Ein Rückblick bringt uns sehr wohl weiter. Warum ist es zur Zeit gerade bei linken Parteien zur Mode geworden, den Rückblick abzulehnen? Ein anderes Wort ist “rückwärtsgewandte Diskussion” – ein neues Totschlagargument.
Es mag sein dass ich mich irre, aber habt ihr nicht immer noch das Erbe der DDR und ihrer darum trauernden Anhänger unter Euch?
Soviel Zeit muss sein.
Lieber Peter,
mit der DDR und den “darum trauernden Anhängern” habe ich selbst hier nichts am Hut und habe diesbezüglich auch hier keine gefunden… Dies könnte noch vereinzelt in den neuen Bundesländern der Fall sein, denen “blühende Landschaften” versprochen wurden!
Hier ist der Blick nach vorne gerichtet es besteht kein Interesse an einen “Rückblick” oder die “Trauer” darüber! Wichtiger ist das lernen daraus um es in der Zukunft besser zu machen!
Unsere Regierung setzt nicht auf Neuanfang. Nein, hier wird das “alte” belassen und durch “rumbasteln”, nennt sich heute Reform, wird es eher noch schlimmer… (Beispiel Gesundheitsreform oder Hartz-Reform)! Wäre hier ein “Neuanfang” nicht ebenfalls zeitgemäßer?