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	<title>Kommentare zu: Regionale in Auflösung</title>
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	<description>Artikel und Meinungen aus Südhessen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 31 Jan 2011 16:15:22 +0100</lastBuildDate>
	
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		<title>Von: Karl Schellhaas</title>
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		<dc:creator>Karl Schellhaas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 15:10:59 +0000</pubDate>
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		<description>„Durch diesen Landkreis läuft keine Subventionskuh, die nicht von uns gemolken wird.“ Regionale Zusammenarbeit ohne echte Verpflichtungen hat vor allem ein Motiv: Fremdes Geld einsammeln. Das gilt solange weiter wie regionale Kooperationen von der EU  mit 25%, meist 50% und manchmal auch noch mehr Prozent gefördert werden. Erfolgskontrolle findet dabei nicht statt. Quelle des Zitats: Landrat Darmstadt-Dieburg, Jakoubek.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Durch diesen Landkreis läuft keine Subventionskuh, die nicht von uns gemolken wird.“ Regionale Zusammenarbeit ohne echte Verpflichtungen hat vor allem ein Motiv: Fremdes Geld einsammeln. Das gilt solange weiter wie regionale Kooperationen von der EU  mit 25%, meist 50% und manchmal auch noch mehr Prozent gefördert werden. Erfolgskontrolle findet dabei nicht statt. Quelle des Zitats: Landrat Darmstadt-Dieburg, Jakoubek.</p>
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		<title>Von: Bernd E.</title>
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		<dc:creator>Bernd E.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 14:51:28 +0000</pubDate>
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		<description>Blickt mal vorwärts: Was kommt eigentlich nach der Region Starkenburg? Das neue Konzept aus dem Hause Jakoubek wurde vorgestellt: Im Kern sind die selben Akteure am Ruder, freiwillige Zusammenarbeit steht auch wieder als gemeinsame Klammer über allem. Wie soll man das einordnen. Als zweite Chance nach einem bösem Reinfall?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blickt mal vorwärts: Was kommt eigentlich nach der Region Starkenburg? Das neue Konzept aus dem Hause Jakoubek wurde vorgestellt: Im Kern sind die selben Akteure am Ruder, freiwillige Zusammenarbeit steht auch wieder als gemeinsame Klammer über allem. Wie soll man das einordnen. Als zweite Chance nach einem bösem Reinfall?</p>
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		<title>Von: Peter Löwenstein</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/11/21/regionale-in-aufloesung/comment-page-1/#comment-49001</link>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 10:53:52 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Schadensart (verpasste Chancen, verkrustete Kommunalpolitik) ist so krachend neu jetzt aber nicht, daß die Lehrgeldkosten dafür gleich in die Millionen gehen dürfen. Moderat ausgedrückt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Schadensart (verpasste Chancen, verkrustete Kommunalpolitik) ist so krachend neu jetzt aber nicht, daß die Lehrgeldkosten dafür gleich in die Millionen gehen dürfen. Moderat ausgedrückt.</p>
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		<title>Von: Alf Kindinger</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/11/21/regionale-in-aufloesung/comment-page-1/#comment-48997</link>
		<dc:creator>Alf Kindinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 09:20:46 +0000</pubDate>
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		<description>Antwort für Peter Löwenstein und Karl Schellhaas.

Der größte Schaden ist der der verpassten Chancen und die Erkenntnis, wie verkrustet  die hiesige Kommunalpolitik ist. Starkenburg hätte ohne parlamentarische Strukturen mit einer starken Geschäftsführung mehr Handlungsspielraum gehabt und Aufgaben der Kreise und der Stadt übernehmen können. Nur das 5 Häuptlinge schwer nicht zu bewegen waren Macht abzugeben. Da hat man doch lieber über Jahre in seinem „roten“ Dunstkreis geschwelgt. Das ein Häuptling eines anderen Stammes dann schnell zum Kriegsbeil greift war nur logisch. Ich wähle diese plakative Sprache bewusst, man könnte es noch wesentlich überspitzter formulieren. Mein persönlicher Schaden, als Mitarbeiter des Regionalbüros, ist Gott sei Dank gering, da ich mich rechtzeitig nach anderen Tätigkeitsfeldern umgesehen habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Antwort für Peter Löwenstein und Karl Schellhaas.</p>
<p>Der größte Schaden ist der der verpassten Chancen und die Erkenntnis, wie verkrustet  die hiesige Kommunalpolitik ist. Starkenburg hätte ohne parlamentarische Strukturen mit einer starken Geschäftsführung mehr Handlungsspielraum gehabt und Aufgaben der Kreise und der Stadt übernehmen können. Nur das 5 Häuptlinge schwer nicht zu bewegen waren Macht abzugeben. Da hat man doch lieber über Jahre in seinem „roten“ Dunstkreis geschwelgt. Das ein Häuptling eines anderen Stammes dann schnell zum Kriegsbeil greift war nur logisch. Ich wähle diese plakative Sprache bewusst, man könnte es noch wesentlich überspitzter formulieren. Mein persönlicher Schaden, als Mitarbeiter des Regionalbüros, ist Gott sei Dank gering, da ich mich rechtzeitig nach anderen Tätigkeitsfeldern umgesehen habe.</p>
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		<title>Von: Peter Löwenstein</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/11/21/regionale-in-aufloesung/comment-page-1/#comment-48985</link>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 16:15:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ziemlich heftige Behauptungen. Ich hab mal hier im Archiv gewühlt.
Und das &lt;a href=&quot;http://www.regioblog.de/index.php/archives/2004/07/20/5-thesen-zur-regionalen-zusammenarbeit/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden.  5 Thesen des damals noch unbekannten Dr. Jan Hilligardt, heute im Rückblick eine echte Kostbarkeit. Offenbar wurde schon früh am Sinn des Zweckverbandes gezweifelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ziemlich heftige Behauptungen. Ich hab mal hier im Archiv gewühlt.<br />
Und das <a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2004/07/20/5-thesen-zur-regionalen-zusammenarbeit/" class="liinternal">hier</a> gefunden.  5 Thesen des damals noch unbekannten Dr. Jan Hilligardt, heute im Rückblick eine echte Kostbarkeit. Offenbar wurde schon früh am Sinn des Zweckverbandes gezweifelt.</p>
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		<title>Von: Karl Schellhaas</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/11/21/regionale-in-aufloesung/comment-page-1/#comment-48984</link>
		<dc:creator>Karl Schellhaas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 15:26:53 +0000</pubDate>
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		<description>Den entstandenen politischen Schaden setze ich nicht mit dem Schaden beim Wähler gleich.

Aber warum sollte man hier bei der Regionalen grundsätzlich über den angerichteten &quot;Politischen Schaden&quot; reden? Ich sehe dazu keinen Grund, weil dies das Präsidium der Regionalen nicht wirklich interessiert hat. 

Schon  seit dem zweiten, dritten Jahr nach der Gründung gab es ernstzunehmende, kompetente Mahner, die schwierige Zeiten auf die Regionale zukommen sahen.

Viel Starkenburg-Geld wurde schon vor Jahren für beauftragte Studien ausgegeben, in denen externe Berater die Schwächen des Zweckverbandes genau formulierten, mit einer Stärken/Schwächen Abschätzung und einem Fahrplan zur zukünftigen Ausrichtung, mit Vorschlägen sowohl finanzieller wie politischer Natur. 

Wie sich heute zeigt, war die Studie damals in ihrer Stärken/Schwächen Analyse richtig, aber politisch unerwünscht, weil sie den Landräten und Darmstadt OB handwerkliche Mängel und zuviel Beharren auf Eigeninteressen attestierte und damit ungelegen kam.

Die Studienergebnisse wurden nach eingehender interner Diskussion verbannt, die Regionale wurde nie informiert. Die wussten ja nie, was wirklich angesagt war.

Also wie soll ich da weiter ein echtes Interesse an der Betrachtung des politischen Schadens durch die Auflösung der Regionale behalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den entstandenen politischen Schaden setze ich nicht mit dem Schaden beim Wähler gleich.</p>
<p>Aber warum sollte man hier bei der Regionalen grundsätzlich über den angerichteten &#8220;Politischen Schaden&#8221; reden? Ich sehe dazu keinen Grund, weil dies das Präsidium der Regionalen nicht wirklich interessiert hat. </p>
<p>Schon  seit dem zweiten, dritten Jahr nach der Gründung gab es ernstzunehmende, kompetente Mahner, die schwierige Zeiten auf die Regionale zukommen sahen.</p>
<p>Viel Starkenburg-Geld wurde schon vor Jahren für beauftragte Studien ausgegeben, in denen externe Berater die Schwächen des Zweckverbandes genau formulierten, mit einer Stärken/Schwächen Abschätzung und einem Fahrplan zur zukünftigen Ausrichtung, mit Vorschlägen sowohl finanzieller wie politischer Natur. </p>
<p>Wie sich heute zeigt, war die Studie damals in ihrer Stärken/Schwächen Analyse richtig, aber politisch unerwünscht, weil sie den Landräten und Darmstadt OB handwerkliche Mängel und zuviel Beharren auf Eigeninteressen attestierte und damit ungelegen kam.</p>
<p>Die Studienergebnisse wurden nach eingehender interner Diskussion verbannt, die Regionale wurde nie informiert. Die wussten ja nie, was wirklich angesagt war.</p>
<p>Also wie soll ich da weiter ein echtes Interesse an der Betrachtung des politischen Schadens durch die Auflösung der Regionale behalten?</p>
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		<title>Von: Peter Löwenstein</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/11/21/regionale-in-aufloesung/comment-page-1/#comment-48983</link>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 12:29:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Karl Schellhaas:  Politischer Schaden = angerichteter Schaden beim Wähler? Darüber kann man streiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karl Schellhaas:  Politischer Schaden = angerichteter Schaden beim Wähler? Darüber kann man streiten.</p>
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		<title>Von: Karl Schellhaas</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/11/21/regionale-in-aufloesung/comment-page-1/#comment-48982</link>
		<dc:creator>Karl Schellhaas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 11:39:41 +0000</pubDate>
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		<description>Worin besteht der eigentliche Schaden?

Dem Bürger ging der Zweckverband am ... [wurde moderiert]  vorbei. Die Angestellten und Beamten der Kreisverwaltungen  wussten oft selbst nicht über den Zweckverband Bescheid. Beiden ist es also egal. 

Schnur und Jakoupek waren gut beraten, einfach nicht zu erscheinen. Jede eigene Stellungnahme hätte sie wieder ins Zentrum der Auseinandersetzungen gerückt, was schlicht blöd und schädigend wäre, weil die Entscheidung zur Auflösung doch schon längst gefallen war. Ob das Nichterscheinen eine Mißachtung der Regionale selbst ist, darüber kann man vielleicht streiten.

Ich glaube deswegen nicht, daß die südhessische SPD für diesen Fehlschlag Wahlstimmen verlieren wird. Auch da kein Schaden.

Der eigentliche Schaden bleibt bei den Mitarbeitern der Geschäftsstelle (wie ihnen, Herr Kindinger) und dem Steuerzahler. Solange das mit den vergeudeten Millionen keiner aufgreift und öffentlich wirksam nachrechnet wird es kein Wahlkampfthema. Wer sollte denn Interesse haben? SPD und CDU haben eigene Aktien im angerichteten Schlamassel, die haben daran kein Interesse. Und die Grünen haben mit ihrem Votum in der gestrigen Abstimmung auf Opposition gemacht, der gelieben Oppositionsrolle willen. Eine Chance vertan, Kompetenz zu zeigen.

Anderen Organisationen der Region haben längst auch  nicht mehr darauf vertraut, daß der Zweckverband handlungsfähig ist. Denen öffnete Wilkes doch schon vor Jahren die Augen. Die haben links und recht ohne uns weitergemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Worin besteht der eigentliche Schaden?</p>
<p>Dem Bürger ging der Zweckverband am &#8230; [wurde moderiert]  vorbei. Die Angestellten und Beamten der Kreisverwaltungen  wussten oft selbst nicht über den Zweckverband Bescheid. Beiden ist es also egal. </p>
<p>Schnur und Jakoupek waren gut beraten, einfach nicht zu erscheinen. Jede eigene Stellungnahme hätte sie wieder ins Zentrum der Auseinandersetzungen gerückt, was schlicht blöd und schädigend wäre, weil die Entscheidung zur Auflösung doch schon längst gefallen war. Ob das Nichterscheinen eine Mißachtung der Regionale selbst ist, darüber kann man vielleicht streiten.</p>
<p>Ich glaube deswegen nicht, daß die südhessische SPD für diesen Fehlschlag Wahlstimmen verlieren wird. Auch da kein Schaden.</p>
<p>Der eigentliche Schaden bleibt bei den Mitarbeitern der Geschäftsstelle (wie ihnen, Herr Kindinger) und dem Steuerzahler. Solange das mit den vergeudeten Millionen keiner aufgreift und öffentlich wirksam nachrechnet wird es kein Wahlkampfthema. Wer sollte denn Interesse haben? SPD und CDU haben eigene Aktien im angerichteten Schlamassel, die haben daran kein Interesse. Und die Grünen haben mit ihrem Votum in der gestrigen Abstimmung auf Opposition gemacht, der gelieben Oppositionsrolle willen. Eine Chance vertan, Kompetenz zu zeigen.</p>
<p>Anderen Organisationen der Region haben längst auch  nicht mehr darauf vertraut, daß der Zweckverband handlungsfähig ist. Denen öffnete Wilkes doch schon vor Jahren die Augen. Die haben links und recht ohne uns weitergemacht.</p>
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