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Unsere Türken hinterm städtischen Schreibtisch

Von Peter Löwenstein • 12. Dez 2008 • Kategorie: Alle Artikel, Demografie, Groß-Umstadt, Meinung, Reinheim, Studien
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Frank Blasberg’s “Hart aber fair” schau ich mir ganz gerne an, zumindest zappe ich mal rein um Gäste und Thema nicht zu verpassen.

Die letzte Sendung fragte nach, wie wir mit unseren Türken umgehen integriert unsere Mitbürger mit türkischem Immigranten-Hintergrund sind. Und umgekehrt, ob die Türken mit Uns überhaupt Umgang haben wollen.

Mich interessierte ein Detail: Gibt es hier im Ostkreis Darmstadt-Dieburg türkische Angestellte oder Beamte in den öffentlichen Verwaltungen? Ich habe mich in Reinheim, Babenhausen, Groß-Umstadt, Ober-Ramstadt, Otzberg und Groß-Zimmern umgehört.

Von mir wurde gefragt:
“Gibt es Angestellte oder Beamte in ihrer öffentlichen Verwaltung, die einen türkischstämmigen Hintergrund haben?”

Die Antworten aus den Gemeindeverwaltungen:
Babenhausen: Als Angestellte in der Verwaltung ja, und auch andere EU-Bürger.
Groß-Umstadt: Einer, in leitender Funktion (und sonst mehrere EU-Bürger im Kindergarten)
Groß-Zimmern: Ja, als Erzieherin, bzw. in Elternauszeit.
Ober-Ramstadt: Keine mehr, wurde als Zeitarbeit gerade entlassen (und ein anderer EU-Bürger)
Otzberg: Keiner (auch sonst keine EU-Bürger).
Reinheim: Keiner.

Wer waren meine Gesprächspartner? Ich hab immer versucht, mit dem Hauptamtsleiter (wie z.B. in Reinheim) oder dem Presseverantwortlichen zu reden. Bei unklaren Auskünften stellte ich mindestens eine weitere Nachfrage bei einem weiteren mir benannten oder bekannten Ansprechpartner der jeweiligen Verwaltung.

Zum Vergleich noch einmal Zahlen der Bertelsmann Stiftung, hier die prozentualen Ausländeranteile in den von mir nachgefragten Städten und Gemeinden.
Prozentuale Ausländeranteile an der Bevölkerung

Zwischen den Zeilen wurden hier und da eigene Meinungen geäußert: “Das ist ein ganz schwieriges Thema. Türkische Auszubildende, also die Frauen, sind sehr folgsam, jedoch stehen manche mit ihrer eigenen Identität irgendwo zwischen ihrer Heimat-Kultur und unserer. Das bringt Probleme mit sich, wenn wir uns noch so sehr bemühen, es ist eine ganz andere Kultur.”

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