So, die ersten Ergebnisse (Zu den Wahlergebnissen) sind da, mal nachschauen obs passt.
Grün für Tendenz richtig getippt, Rot für falsch getippt.
Das Kleingedruckte zum Wahlsonntag
1. Die Wahlbeteiligung wird auf einem sehr niedrigen Niveau liegen..
2. Schwarzgelb wird sich noch in der Wahlnacht für Bündnisverhandlungen entscheiden. Die Erleichterung über die Rückkehr zum politischen Alltag ist dafür entscheidend, “endlich geht es wieder weiter”.
3. TSG ist insbesondere den früheren SPD Wählern egal geblieben. Sein Auftritt konnte bei diesen Wählern den verlorenen Glauben an eine vertrauenswürdige, verlässliche SPD nicht wiedererwecken. Vollklatsche mit dem schlechtesten hessischen SPD Ergebnis überhaupt.
4. Twitter I: Überraschung bei der Analyse: Weder Twitter noch das Engagement in den Social Networks des Internet wird den Kandidaten für das Wahlergebnis ihrer Partei nutzen. Twittern macht die Kandidaten zwar bekannter. Junge, netzaffine Wähler und Digital Natives wissen besser denn je, daß Politiker jetzt twittern und Social Networken, weil ein Wahltermin zeitnah ansteht. Die im Kopf vorgenommene Unterstellung wird nach der Wahl bestätigt werden: Kandidaten wurden von ihrer Werbeagentur ins Netzwerk gestumpt. Nach der Wahl wird Twittern & Co zur Beschäftigung für die Bürokraft, bis über den Nutzen von Twittern und Social Networken für Wahlen Klarheit gewonnen wurde, worüber wiederum Werbeagenturen werten werden. .
5. Twitter II: Das grundlegende Missverständnis deutscher Politiker und Medienberichte klärt sich nur langsam: Für Wahlen lassen sich die unterschiedlichen Inhalte der Kandidaten nicht in hunderteppes Zeichen nutzbringend vertwittern. Dafür aber das Tagesgeschäft der individuellen Anfragen von Wählern und Anhängern erfolgreich und effizient abwickeln. Zu spät.
6. Die Linken reißen die Hürde. Am Wahlabend werden von prominenten Linken etwas abseits der Kamera Interviews gegeben, die man zwei Tage später so nicht verstanden haben wollte, wie sie Draussen vorm Fernseher verstanden wurden. Die PDS Flügelspannweite der Linken muss sich stutzen lassen. Im Moment schafft sie es wohl, wieder einzuziehen.
7. Erleichterung bei den Grünen: Die Erfahrung, wie sich das Koalieren mit Koch anfühlen könnte, bleibt ihnen endgültig erspart.. Keine Frage, die Grünen werden sich Koalitionsüberlegungen mit der CDU ersparen können.
8. Patrick Koch, hiesiger SPD Direktkandidat für den Landtag, wird nicht wiedergewählt. Das Wahlergebnis für den Wahlbezirk Darmstadt-Dieburg II.


