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	<title>Kommentare zu: Dies ist Satire. Muss man dazusagen. In Reinheim</title>
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	<description>Artikel und Meinungen aus Südhessen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 31 Jan 2011 16:15:22 +0100</lastBuildDate>
	
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		<item>
		<title>Von: Peter Löwenstein</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52448</link>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 19:19:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Friedrich und Susanne: Danke für den Liedtext und die erfrischende Wertung.

@Jutta - Ich kramte eigentlich schon in Godwins Gesetz (Handbuch für Usenet und andere Forenmoderatoren, Seite 1): „Man kann eine Diskussion als beendet bezeichnen, wenn einer der Teilnehmer Hitler und die Nazis herauskramt.“ Mehr dazu dort drüben bei Wikipedia: -&gt; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz&quot;&gt;Godwins Gesetz&lt;/a&gt;

Aber so ist es schöner. Wir haben einen Weg zurückgefunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Friedrich und Susanne: Danke für den Liedtext und die erfrischende Wertung.</p>
<p>@Jutta &#8211; Ich kramte eigentlich schon in Godwins Gesetz (Handbuch für Usenet und andere Forenmoderatoren, Seite 1): „Man kann eine Diskussion als beendet bezeichnen, wenn einer der Teilnehmer Hitler und die Nazis herauskramt.“ Mehr dazu dort drüben bei Wikipedia: -> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Godwins Gesetz</a></p>
<p>Aber so ist es schöner. Wir haben einen Weg zurückgefunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52447</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 14:48:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=2674#comment-52447</guid>
		<description>Wegen dem Liedtext bei einer Mai Veranstaltung des DGB regt sich die Reinheimer SPD ganz offiziell und lautstark auf ? Zuviel im eigenen Saft geschmort oder was? 

Draussen im Schulhof,  vor der Berufsschule und bei MacDonald gehen noch ganz andere Texte ab. Da hört nur keiner hin, weil das ja ausserhalb der politischen Arenen ist.

Die persönliche Betroffenheit und die persönliche Weltsicht von Einzelnen, ihre ganz persönlich empfundene Meinung wegen eines Liedes, eines Bildes oder einer Theatervorführung  sollte nie und nimmer zum Anlass genommen werden, um damit Politik zu machen. Das wird sehr schnell peinlich.

Ist das so schwer zu kapieren?

Und in Reinheim waren das einzelne SPDler, die sich aufregten. Die Partei machte daraus dann ihr Husarenstück: &quot;Kommt, jetzt machen wir endlich den örtlichen DGB platt. Der DKP nahe Haufen nervt uns doch seit Jahrzehnten. Schnell noch beim ASB anrufen, die sind ja auch bei uns im Parteiclub dabei, damit das nicht so offensichtlich als isolierte Einzelaktion aussieht und dann eine gemeinsame Presseerklärung rauspusten - oder noch besser, ruf doch gleich beim Schieck vom Echo an ...&quot; 

Da hat die örtliche CDU und die Opposition mächtig gepennt, das sie das nicht thematisiert hat. Von den Grünen ganz zu schweigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen dem Liedtext bei einer Mai Veranstaltung des DGB regt sich die Reinheimer SPD ganz offiziell und lautstark auf ? Zuviel im eigenen Saft geschmort oder was? </p>
<p>Draussen im Schulhof,  vor der Berufsschule und bei MacDonald gehen noch ganz andere Texte ab. Da hört nur keiner hin, weil das ja ausserhalb der politischen Arenen ist.</p>
<p>Die persönliche Betroffenheit und die persönliche Weltsicht von Einzelnen, ihre ganz persönlich empfundene Meinung wegen eines Liedes, eines Bildes oder einer Theatervorführung  sollte nie und nimmer zum Anlass genommen werden, um damit Politik zu machen. Das wird sehr schnell peinlich.</p>
<p>Ist das so schwer zu kapieren?</p>
<p>Und in Reinheim waren das einzelne SPDler, die sich aufregten. Die Partei machte daraus dann ihr Husarenstück: &#8220;Kommt, jetzt machen wir endlich den örtlichen DGB platt. Der DKP nahe Haufen nervt uns doch seit Jahrzehnten. Schnell noch beim ASB anrufen, die sind ja auch bei uns im Parteiclub dabei, damit das nicht so offensichtlich als isolierte Einzelaktion aussieht und dann eine gemeinsame Presseerklärung rauspusten &#8211; oder noch besser, ruf doch gleich beim Schieck vom Echo an &#8230;&#8221; </p>
<p>Da hat die örtliche CDU und die Opposition mächtig gepennt, das sie das nicht thematisiert hat. Von den Grünen ganz zu schweigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Friedrich</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52436</link>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 13:51:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=2674#comment-52436</guid>
		<description>Also, wahrscheinlich ist doch den wenigsten Lesern bekannt, um welche Art Lied es hier geht.
Verfasser ist Marc-Uwe Kling, der z.B. letztens im Focus interviewt wurde: &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/kultur/buecher/tid-12530/marc-uwe-kling-radikal-poetisch_aid_347727.html&quot;&gt;Link zum Interview&lt;/a&gt;

Nachfolgend der Liedtext - wer in diesem Zusammenhang wie das Darmstädter Echo (auch die SPD Reinheim?) von &quot;alten sozialistischen Kampfliedern&quot; redet, beweist nur, dass er Null Ahnung hat.

---------------------

Es gibt da so’n Spruch
Von den alten Kommunisten
Mit dem die 1918
Ihre falschen Freunde dissten
Natürlich ha’m wir heute
Eine andere politische Lage
Und trotzdem passt der Spruch
Irgendwie in unsere Tage

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Wer hat uns verraten? Wer Hat uns verkauft?
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Die ha’m uns verraten! Und die haben uns auch verkauft!

Ich glaub, ich mach ein Lied daraus
Mit nem Arbeiterkinderchor
Die singen den Refrain dann
Ihren arbeitslosen Eltern vor
Es singen schon die Angestellten
Die Studenten und die Bauern
Bald singen’s sogar die
Die noch um Ludwig Erhard trauern

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Wer hat uns verraten? Wer Hat uns verkauft?
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Die ha’m uns verraten! Und die haben uns auch verkauft!

Karl Liebknecht hatte diesen Spruch
Auf seinem Schreibtisch stehen
Und er hängt als Poster
Heut bei Oskar Lafontaine
Und auch in Schleswig-Holstein
Versteht man gut den Sinn
Dort flüstert’s Heide Simonis
Beim Tango vor sich hin

Wer hat mich verraten? Sozialdemokraten!
Wer hat mich verraten? Wer Hat mich verkauft?
Wer hat mich verraten? Sozialdemokraten!
Wer hat uns verraten? Wer Hat uns verkauft?

Dann baute Schröder Schiffbruch
Und die Ratten, die flohen sofort
Doch sie kamen wieder zurück
Und brachten die Schwarze Pest an Bord
So wird mein Chor immer größer
Und hier auf der Titanic bleibt die Band an Deck
Und es dauert auch nicht mehr lange
Dann singt bei uns sogar Kurt Beck

Wer? Wer? Wer? Wer? Wer hat uns Verraten?
Das war’n doch, sagmal: Waren das nicht Die Sozialdemokraten
So Sang Kurnaz in Guantanamo und manch Bombenopfer im Kosovo
Das war’n die Sozialdemokraten: Die ha’m uns verraten
Der Sozialstaat und der Sozialismus
Die sind beide tot
Übrig sind nur hohle Phrasen!
Und literweise Rot!
Und wer steht an ihren Gräbern?
Und hält lächelnd noch die Spaten?
Sag nix! Lass’ mich raten: Sozialdemokraten

Und das ganze, schöne Geld
Wer hat’s an die Reichen verbraten?
Das war’n doch, sagmal: Waren das nicht Sozialdemokraten

Und meine ganzen Persönlichen Daten
Wer hat die ans BKA verraten?
Und wer hat keinen einzigen fähigen Kanzlerkanditaten?

Wer hat uns verraten? Wer hat so viel Geld?
Wer? Wer? Wer? Wer? Wer hat uns Verraten?
Wer hat uns verraten? Wer hat so viel Geld?
Wer hat so viel Pinke Pinke?
Wer hat das bestellt?
Wer? Wer? Wer? Wer? Wer hat uns Verraten?

Für Jobcenter, für Bürokraten
Wer hat uns verraten?
Für Statistiken, für Wachstumsraten
We hat uns verraten?

An die Weltbank und die Illuminaten
Wer hat uns verkauft?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, wahrscheinlich ist doch den wenigsten Lesern bekannt, um welche Art Lied es hier geht.<br />
Verfasser ist Marc-Uwe Kling, der z.B. letztens im Focus interviewt wurde: <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/tid-12530/marc-uwe-kling-radikal-poetisch_aid_347727.html" target="_blank" class="liexternal">Link zum Interview</a></p>
<p>Nachfolgend der Liedtext &#8211; wer in diesem Zusammenhang wie das Darmstädter Echo (auch die SPD Reinheim?) von &#8220;alten sozialistischen Kampfliedern&#8221; redet, beweist nur, dass er Null Ahnung hat.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Es gibt da so’n Spruch<br />
Von den alten Kommunisten<br />
Mit dem die 1918<br />
Ihre falschen Freunde dissten<br />
Natürlich ha’m wir heute<br />
Eine andere politische Lage<br />
Und trotzdem passt der Spruch<br />
Irgendwie in unsere Tage</p>
<p>Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!<br />
Wer hat uns verraten? Wer Hat uns verkauft?<br />
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!<br />
Die ha’m uns verraten! Und die haben uns auch verkauft!</p>
<p>Ich glaub, ich mach ein Lied daraus<br />
Mit nem Arbeiterkinderchor<br />
Die singen den Refrain dann<br />
Ihren arbeitslosen Eltern vor<br />
Es singen schon die Angestellten<br />
Die Studenten und die Bauern<br />
Bald singen’s sogar die<br />
Die noch um Ludwig Erhard trauern</p>
<p>Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!<br />
Wer hat uns verraten? Wer Hat uns verkauft?<br />
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!<br />
Die ha’m uns verraten! Und die haben uns auch verkauft!</p>
<p>Karl Liebknecht hatte diesen Spruch<br />
Auf seinem Schreibtisch stehen<br />
Und er hängt als Poster<br />
Heut bei Oskar Lafontaine<br />
Und auch in Schleswig-Holstein<br />
Versteht man gut den Sinn<br />
Dort flüstert’s Heide Simonis<br />
Beim Tango vor sich hin</p>
<p>Wer hat mich verraten? Sozialdemokraten!<br />
Wer hat mich verraten? Wer Hat mich verkauft?<br />
Wer hat mich verraten? Sozialdemokraten!<br />
Wer hat uns verraten? Wer Hat uns verkauft?</p>
<p>Dann baute Schröder Schiffbruch<br />
Und die Ratten, die flohen sofort<br />
Doch sie kamen wieder zurück<br />
Und brachten die Schwarze Pest an Bord<br />
So wird mein Chor immer größer<br />
Und hier auf der Titanic bleibt die Band an Deck<br />
Und es dauert auch nicht mehr lange<br />
Dann singt bei uns sogar Kurt Beck</p>
<p>Wer? Wer? Wer? Wer? Wer hat uns Verraten?<br />
Das war’n doch, sagmal: Waren das nicht Die Sozialdemokraten<br />
So Sang Kurnaz in Guantanamo und manch Bombenopfer im Kosovo<br />
Das war’n die Sozialdemokraten: Die ha’m uns verraten<br />
Der Sozialstaat und der Sozialismus<br />
Die sind beide tot<br />
Übrig sind nur hohle Phrasen!<br />
Und literweise Rot!<br />
Und wer steht an ihren Gräbern?<br />
Und hält lächelnd noch die Spaten?<br />
Sag nix! Lass’ mich raten: Sozialdemokraten</p>
<p>Und das ganze, schöne Geld<br />
Wer hat’s an die Reichen verbraten?<br />
Das war’n doch, sagmal: Waren das nicht Sozialdemokraten</p>
<p>Und meine ganzen Persönlichen Daten<br />
Wer hat die ans BKA verraten?<br />
Und wer hat keinen einzigen fähigen Kanzlerkanditaten?</p>
<p>Wer hat uns verraten? Wer hat so viel Geld?<br />
Wer? Wer? Wer? Wer? Wer hat uns Verraten?<br />
Wer hat uns verraten? Wer hat so viel Geld?<br />
Wer hat so viel Pinke Pinke?<br />
Wer hat das bestellt?<br />
Wer? Wer? Wer? Wer? Wer hat uns Verraten?</p>
<p>Für Jobcenter, für Bürokraten<br />
Wer hat uns verraten?<br />
Für Statistiken, für Wachstumsraten<br />
We hat uns verraten?</p>
<p>An die Weltbank und die Illuminaten<br />
Wer hat uns verkauft?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jutta</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52435</link>
		<dc:creator>Jutta</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:41:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=2674#comment-52435</guid>
		<description>Hallo Peter,

das Argument, dass andere lokale SPD-Granden Beifall geklatscht hätten, ist ja wohl das schlechteste, das es gibt. Zustimmung und Ablehnung muß jedes Individuum selbst mit sich ausmachen, im Gegenteil haben wir doch zu viele, die einem vermeintlichen Mainstream hinterherlaufen. Hätte es keinen Widerspruch gegen den Nationalsozialismus geben sollen, weil die Mehrheit zu Hitlers oder Goebbels Reden geklatscht hat? (mal überspitzt gefragt)

Und zum Abschluß: Selbstverständlich erwarte ich - wie Wolfgang auch - politische Aussagen am 1. Mai. Aber, um Deine Argumentation wieder aufzugreifen und diesmal mache ich es hoffentlich deutlicher - wenn Cabaret Paris, ihr Programm und der fragliche Song so bekannt sind, dass Du den Sozis nahelegst, sie sollten doch gefälligst weg bleiben, wenn ihnen das nicht passe, dann ist das auch den Organisatoren bekannt und die Beleidigung einkalkuliert oder sogar gewollt.

So, das war´s dann auch von mir.

Herzlichen Gruß, Jutta</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>das Argument, dass andere lokale SPD-Granden Beifall geklatscht hätten, ist ja wohl das schlechteste, das es gibt. Zustimmung und Ablehnung muß jedes Individuum selbst mit sich ausmachen, im Gegenteil haben wir doch zu viele, die einem vermeintlichen Mainstream hinterherlaufen. Hätte es keinen Widerspruch gegen den Nationalsozialismus geben sollen, weil die Mehrheit zu Hitlers oder Goebbels Reden geklatscht hat? (mal überspitzt gefragt)</p>
<p>Und zum Abschluß: Selbstverständlich erwarte ich &#8211; wie Wolfgang auch &#8211; politische Aussagen am 1. Mai. Aber, um Deine Argumentation wieder aufzugreifen und diesmal mache ich es hoffentlich deutlicher &#8211; wenn Cabaret Paris, ihr Programm und der fragliche Song so bekannt sind, dass Du den Sozis nahelegst, sie sollten doch gefälligst weg bleiben, wenn ihnen das nicht passe, dann ist das auch den Organisatoren bekannt und die Beleidigung einkalkuliert oder sogar gewollt.</p>
<p>So, das war´s dann auch von mir.</p>
<p>Herzlichen Gruß, Jutta</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Löwenstein</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52434</link>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 12:42:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=2674#comment-52434</guid>
		<description>@Jutta - ich glaube, das mit den &quot;versprengten Sozialdemokraten&quot; und der Begründung dazu stammt von Friedrichs Kommentar, nicht von mir.

Nachtrag, nach einigem Nachdenken:
Satire muss weh tun. Das ist das Wesen der Satire. (Stammt nicht von mir.)

Aber nicht alles, was weh tut, ist Satire. 
Also bleibt die Frage, ob das fragliche Lied noch als Satire durchgehen kann. Für meinen Geschmack ist das Lied, siehe das Video, pure Satire. Sowas muss das Boot abkönnen.

Und das Liedgut soll jetzt inhaltlich eine politische Aussage bei einer Mai-Veranstaltung des DGB gewesen sein - lese ich dich richtig? Ja und wenn? Ist doch gut so! Was wäre denn anderes zu erwarten bei einer Mai Veranstaltung des DGB? Das ist doch nicht irgendein Grillabend mit Bier und Kartoffelsalat. Und die SPD ist kein Kuschelpartner der Gewerkschaften mehr, da zeigt uns der DGB auf Bundesebene doch seit Schröders Zeiten einigermaßen deutlich. 

Zum Vorwurf der Heuchelei: Die DGB Veranstaltung in Reinheim wurde dieses Jahr in derselben Tradition wie letztes und vorletztes und das Jahr davor veranstaltet. Same procedure as every year. Mit Cabaret Paris und ihrem Song als dem Kopf des Eisbären (oder war es ein Tiger?), über den die SPD dieses Jahr in etwa so dusselig wie James drüber stolpert -meine Meinung. Hätte man kommen sehen und elegant drüberhüpfen können, so als ortsansässiger SPD&#039;ler ...

Dass sich einzelne aufregen, mag ja gut sein. Denen will ich ja ihre individuelle Aufregung auch nicht absprechen, oder schlecht reden.

Aber muss dann gleich der ganze Reinheimer SPD Ortsverein daraus sein SPD Aufregprogramm für den Mai machen - wider besseres Wissen? Das nenne ich geheuchelt: Wenn woanders die lokalen SPD-Größen bei den gleichen Liedern von  Cabaret Paris Beifall klatschen (von mir so erlebt), und dann hier bei einer DGB Veranstaltung mit ihrer Partei den Medien-Zampano im Echo üben, als ob sie dieses Anti-SPD Lied das erste Mal mit offenen Ohren und hellwachem  Geschichtsbewusstsein hören. 

Ich glaube, jetzt habe ich fertig mit diesem Thema, mir dreht sich langsam der Kopf vom im Kreis reden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jutta &#8211; ich glaube, das mit den &#8220;versprengten Sozialdemokraten&#8221; und der Begründung dazu stammt von Friedrichs Kommentar, nicht von mir.</p>
<p>Nachtrag, nach einigem Nachdenken:<br />
Satire muss weh tun. Das ist das Wesen der Satire. (Stammt nicht von mir.)</p>
<p>Aber nicht alles, was weh tut, ist Satire.<br />
Also bleibt die Frage, ob das fragliche Lied noch als Satire durchgehen kann. Für meinen Geschmack ist das Lied, siehe das Video, pure Satire. Sowas muss das Boot abkönnen.</p>
<p>Und das Liedgut soll jetzt inhaltlich eine politische Aussage bei einer Mai-Veranstaltung des DGB gewesen sein &#8211; lese ich dich richtig? Ja und wenn? Ist doch gut so! Was wäre denn anderes zu erwarten bei einer Mai Veranstaltung des DGB? Das ist doch nicht irgendein Grillabend mit Bier und Kartoffelsalat. Und die SPD ist kein Kuschelpartner der Gewerkschaften mehr, da zeigt uns der DGB auf Bundesebene doch seit Schröders Zeiten einigermaßen deutlich. </p>
<p>Zum Vorwurf der Heuchelei: Die DGB Veranstaltung in Reinheim wurde dieses Jahr in derselben Tradition wie letztes und vorletztes und das Jahr davor veranstaltet. Same procedure as every year. Mit Cabaret Paris und ihrem Song als dem Kopf des Eisbären (oder war es ein Tiger?), über den die SPD dieses Jahr in etwa so dusselig wie James drüber stolpert -meine Meinung. Hätte man kommen sehen und elegant drüberhüpfen können, so als ortsansässiger SPD&#8217;ler &#8230;</p>
<p>Dass sich einzelne aufregen, mag ja gut sein. Denen will ich ja ihre individuelle Aufregung auch nicht absprechen, oder schlecht reden.</p>
<p>Aber muss dann gleich der ganze Reinheimer SPD Ortsverein daraus sein SPD Aufregprogramm für den Mai machen &#8211; wider besseres Wissen? Das nenne ich geheuchelt: Wenn woanders die lokalen SPD-Größen bei den gleichen Liedern von  Cabaret Paris Beifall klatschen (von mir so erlebt), und dann hier bei einer DGB Veranstaltung mit ihrer Partei den Medien-Zampano im Echo üben, als ob sie dieses Anti-SPD Lied das erste Mal mit offenen Ohren und hellwachem  Geschichtsbewusstsein hören. </p>
<p>Ich glaube, jetzt habe ich fertig mit diesem Thema, mir dreht sich langsam der Kopf vom im Kreis reden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jutta</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52433</link>
		<dc:creator>Jutta</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 12:21:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=2674#comment-52433</guid>
		<description>Hallo Peter,

Du schreibst, die Texte von Cabaret Paris seien ausreichend bekannt und wer zu einer Veranstaltung gehe, bei der diese Künstler mitwirkten, dürfe sich daher nicht über Inhalte beschweren.

Aber wird nicht anders herum ein Schuh draus?  Wenn die Texte bekannt sind und der DGB ausgerechnet diese Künstler für eine 1.-Mai-Veranstaltung bucht, wird daraus eine kalkulierte politische Aussage.

Du begründest selbst, warum die DGB-Veranstaltung von den Sozis gemieden wird und nur ein paar &quot;versprengte Sozialdemokraten&quot; sich die Teilnahme angetan haben. Wer außer einem Masochisten will sich schon freiwillig Schmähungen aussetzen. Umso schlimmer, dass die Befürchtungen und die Motive des Fermbleibens berechtigt waren.

Ich weiß nicht, ob Du die Anwesenden persönlich kennst, aber anderen Menschen Heuchelei vorwerfen ist schon ziemlich starker Tobak. Auch Satire kann - Freiheit der Kunst hin oder her - Menschen verletzen und ihnen das Gefühl geben, beleidigt worden zu sein. 

Diskussionen müssen auch über satirische und kabarettistische Inhalte erlaubt bleiben und dürfen nicht einfach mit dem Hinweis &quot;Ist doch nur Spaß&quot; weggewischt werden. Die Debatte über die Polenwitze vor einigen Jahren und der Protest hoher polnischer Politiker hat dazu geführt, dass Harald Schmidt seinen &quot;täglichen Polenwitz&quot; gestrichen hat. Waren auch die Polen einfach nur humorlos?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>Du schreibst, die Texte von Cabaret Paris seien ausreichend bekannt und wer zu einer Veranstaltung gehe, bei der diese Künstler mitwirkten, dürfe sich daher nicht über Inhalte beschweren.</p>
<p>Aber wird nicht anders herum ein Schuh draus?  Wenn die Texte bekannt sind und der DGB ausgerechnet diese Künstler für eine 1.-Mai-Veranstaltung bucht, wird daraus eine kalkulierte politische Aussage.</p>
<p>Du begründest selbst, warum die DGB-Veranstaltung von den Sozis gemieden wird und nur ein paar &#8220;versprengte Sozialdemokraten&#8221; sich die Teilnahme angetan haben. Wer außer einem Masochisten will sich schon freiwillig Schmähungen aussetzen. Umso schlimmer, dass die Befürchtungen und die Motive des Fermbleibens berechtigt waren.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob Du die Anwesenden persönlich kennst, aber anderen Menschen Heuchelei vorwerfen ist schon ziemlich starker Tobak. Auch Satire kann &#8211; Freiheit der Kunst hin oder her &#8211; Menschen verletzen und ihnen das Gefühl geben, beleidigt worden zu sein. </p>
<p>Diskussionen müssen auch über satirische und kabarettistische Inhalte erlaubt bleiben und dürfen nicht einfach mit dem Hinweis &#8220;Ist doch nur Spaß&#8221; weggewischt werden. Die Debatte über die Polenwitze vor einigen Jahren und der Protest hoher polnischer Politiker hat dazu geführt, dass Harald Schmidt seinen &#8220;täglichen Polenwitz&#8221; gestrichen hat. Waren auch die Polen einfach nur humorlos?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Löwenstein</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52432</link>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 19:46:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=2674#comment-52432</guid>
		<description>@Friedrich: Danke für  diesen Einfall &quot;im Sinne der kommunistischen Pietät&quot;. Das hat was. Das ist richtig gut :-)

Naja, und das die Reinheim DKP&#039;ler ihrer kalten und alten Wut im Beifall laut, vielleicht zu laut Ausdruck geben, kann ich verstehen. Viele DKP&#039;ler haben sich in Reinheim an der SPD aufgerieben, lange 20, 30 Jahre lang in das Herzen hart machender Oppositionsarbeit. Und jetzt, was nun? Heute, nach dem Fall der DDR, ist für die DKP kein Horizont mehr in Sicht, der zu erreichen wäre. Wenn dann solche Mai Feiern noch mal etwas Wärme geben sollen, kann ich das verstehen. Man zündelt. Doch man reibt sich am örtlichen politischen Gegner, und nur noch am Gegner. Und das haben die anwesenden örtlichen SPD Funktionsträger natürlich gut gehört.

Der Vergleich mit den Maifeiern ist auch gut. Um Cabaret Paris geht es hier nicht wirklich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Friedrich: Danke für  diesen Einfall &#8220;im Sinne der kommunistischen Pietät&#8221;. Das hat was. Das ist richtig gut <img src='http://www.regioblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Naja, und das die Reinheim DKP&#8217;ler ihrer kalten und alten Wut im Beifall laut, vielleicht zu laut Ausdruck geben, kann ich verstehen. Viele DKP&#8217;ler haben sich in Reinheim an der SPD aufgerieben, lange 20, 30 Jahre lang in das Herzen hart machender Oppositionsarbeit. Und jetzt, was nun? Heute, nach dem Fall der DDR, ist für die DKP kein Horizont mehr in Sicht, der zu erreichen wäre. Wenn dann solche Mai Feiern noch mal etwas Wärme geben sollen, kann ich das verstehen. Man zündelt. Doch man reibt sich am örtlichen politischen Gegner, und nur noch am Gegner. Und das haben die anwesenden örtlichen SPD Funktionsträger natürlich gut gehört.</p>
<p>Der Vergleich mit den Maifeiern ist auch gut. Um Cabaret Paris geht es hier nicht wirklich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Friedrich</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/05/15/dies-ist-satire-muss-man-dazusagen-in-reinheim/comment-page-1/#comment-52431</link>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 17:45:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=2674#comment-52431</guid>
		<description>Ich will mich hier mal als einer der DKP-nahen Teilnehmer auf der Veranstaltung outen. Als Cabaret Paris den besagten Titel ankündigte, hatte ich schon leise Zweifel, ob das Stück so gut kommt. Wenn schon mal ein paar versprengte Sozialdemokraten auf die Veranstaltung kommen, muss man sie nicht auch noch vor den Kopf stoßen - dachte ich.
Nach dem Beitrag habe ich wie die meisten Anwesenden Beifall geklatscht - natürlich bekommt dort hauptsächlich die SPD ihr Fett weg. Aufgegriffen wird u.a. der &quot;Verrat&quot; an Ypsilanti und Simonis - nicht ganz unaktuell. Karl Liebknecht wird aber auch nicht gerade im Sinne der kommunistischen Pietät erwähnt.
Was in dem Stück definitiv nicht vorkommt ist Agitprop. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend einer der jetzt empörten Sozialdemokraten den Beitrag wirklich kennt.
Am Ende bleibt der Vorwurf, dass die anwesenden DKP&#039;ler zu laut geklatscht haben. Damit kann ich leben.
Wie soll&#039;s den bitte schön das nächste mal laufen? Cabaret Paris das Programm vorschreiben, oder das Mikro abrehen, wenn jemand sauer schaut? Klar doch - das wäre dann wie auf der Maifeier der SED.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will mich hier mal als einer der DKP-nahen Teilnehmer auf der Veranstaltung outen. Als Cabaret Paris den besagten Titel ankündigte, hatte ich schon leise Zweifel, ob das Stück so gut kommt. Wenn schon mal ein paar versprengte Sozialdemokraten auf die Veranstaltung kommen, muss man sie nicht auch noch vor den Kopf stoßen &#8211; dachte ich.<br />
Nach dem Beitrag habe ich wie die meisten Anwesenden Beifall geklatscht &#8211; natürlich bekommt dort hauptsächlich die SPD ihr Fett weg. Aufgegriffen wird u.a. der &#8220;Verrat&#8221; an Ypsilanti und Simonis &#8211; nicht ganz unaktuell. Karl Liebknecht wird aber auch nicht gerade im Sinne der kommunistischen Pietät erwähnt.<br />
Was in dem Stück definitiv nicht vorkommt ist Agitprop. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend einer der jetzt empörten Sozialdemokraten den Beitrag wirklich kennt.<br />
Am Ende bleibt der Vorwurf, dass die anwesenden DKP&#8217;ler zu laut geklatscht haben. Damit kann ich leben.<br />
Wie soll&#8217;s den bitte schön das nächste mal laufen? Cabaret Paris das Programm vorschreiben, oder das Mikro abrehen, wenn jemand sauer schaut? Klar doch &#8211; das wäre dann wie auf der Maifeier der SED.</p>
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