Ein Blog, eine Newssite, auch dieser Regioblog macht Arbeit, kostet Geld und bringt wenig wieder rein. Wirklich? Mal schnell den eigenen Aufwand, die eigene Arbeit versilbern lassen. Geht das? Das geht sehr wohl, wenn man die Werbung unauffällig einbaut. Als eigenen Beitrag, hinter dem der Autor, der Betreiber der Website mit der eigenen Stimme und seiner Glaubwürdigkeit steht. Wenn man das so will.
Eigentlich ist das Teufelszeug – aber das wird langsam zum Regelfall, folgt man neueren Studien. Deren Fazit: Trau keiner Amazon Kundenkritik, die du nicht selbst bezahlt bekommen hast. Soweit ist das ja nachvollziehbar.
Wie ist das mit den Autoren und Newsseiten im Netz, die einen eigenen Auftritt haben? Jürgen Vielmeier von freshzweinull erzählt von den eigenen Erfahrungen der letzten Tage. Ein möglicher Kunde wollte ihn für Werbung in seinem Blog gerne bezahlen. Der kleine Unterschied: Die Werbung sollte als solche nicht erkennbar sein. Was anderes wäre uninteressant.
Jürgen Vielmeier fasst das so zusammen:
Dass es schwer ist, mit Nachrichten-Websites gutes Geld zu verdienen, weiß jeder, der es mal versucht hat. Viele, die an der Schnittstelle zwischen Privatblog und Newsmagazin sitzen, schlagen sich mit solch grauen Methoden durch, weil damit zumindest kurzfristig ganz gutes Geld zu verdienen ist. Sehr beliebt sind vor allem zwei Methoden:
1. Links in ganz normalen Beiträgen, die sich nicht von redaktionellen Links unterscheiden, aber auf Werbung verlinken.
2. Oder gleich ganz gekaufte Beiträge, also der Wunsch des “Werbetreibenden”, dass man über seine Website schreibt. Dafür erhält die Redaktion Geld.
Spätestens damit kommt ganz schnell sowas wie Moral ins Geschäft. Jürgens Entscheidung bei freshzweinull



