Empfang durch persönlichen Freund Ministerpräsident Roland Koch – Karten für Veranstaltungen in derCommerzbank-Arena noch verfügbar

Neu-Isenburg (pdh) Am Mittwochnachmittag landete das geistige Oberhaupt des tibetischen Volkes, der Dalai Lama, in Frankfurt und wurde von seinem politischen und persönlichen Freund, dem Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, willkommen geheißen.
In der Frankfurter Commerzbank-Arena wird der Dalai Lama in mehreren Symposien über Fragen der Ethik in der Wirtschaft und zur Umweltproblematik sprechen und den Buddhismus erklären. Für alle Veranstaltungen stehen noch Karten zur Verfügung.
Am kommenden Montag wird das im indischen Exil lebende Oberhaupt Tibets die Ehrendoktorwürde der Universität Marburg erhalten. In Marburg forscht man seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zum Thema tibetischer Buddhismus.
Der Besuch des Dalai Lama wird von verschiedenen buddhistischen und tibetischen Einrichtungen in Deutschland organisiert, die zum dem Zweck eine gemeinnützige Organisation “Buddhismus in Frankfurt” gegründet haben.
Roland Koch verbindet eine fast dreißigjährige Freundschaft mit dem Dalai Lama. Er besuchte ihn auch in seinem indischen Exil, was zu politischen Spannungen mit China geführt hat. Bis auf die sozialdemokratische Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul werden den Exil-Tibeter keine weiteren Spitzenpolitiker offiziell begrüßen. Sie fürchten ebenso wie die gesamte Spitze der deutschen Wirtschaft chinesische Sanktionen, wenn sie sich dem 74jährigen geistigen Oberhaupt der Tibeter in offizieller Funktion nähern. Am 7. August wird der Dalai Lama aus der Schweiz die Heimreise antreten.


