Die CDU/CSU fordert einen fünf jahrelangen Führerscheinverbot für Jugendliche, die wiederholt durch Alkoholmissbrauch aufgefallen sind. Nun stellt sich natürlich die Frage, ob das sinnvoll ist oder nicht.
Kurzum: Ich find das gut.
Allerdings wird die Kritik laut, ob eine solche Sanktion die Jugendlichen davon abhalten wird, sich sinnlos ins Koma zu saufen. Ich bin mir da selbst nicht so sicher, ob das funktioniert. Für viele ist aber die Aussicht, ihre heißbegehrte Fahrerlaubnis erst in fünf Jahren zu bekommen deutlich schlimmer, als bleibende gesundheitliche Schäden. Das Argument könnte einige Jugendliche zum verantwortungsvollen Alkoholkonsum führen, aber mit Sicherheit nicht alle.
Dafür werden aber meiner Meinung nach die Straßen sicherer. Es gibt häufiger jugendliche Trinker im Straßenverkehr, da sie sich alkoholisiert maßlos überschätzen. Haben diese aber keine Fahrerlaubnis, kommen sie auch weniger in Versuchung, sich im benebelten Zustand hinters Steuer zu setzen. Und fünf Jahre sind eine lange Zeit, sich eine gewisse Reife zuzulegen, genau dies nicht zu tun.
Eine Kritik an diesem Plan könnte allerdings sein, dass den Jugendlichen ein Stück weit die Zukunft verbaut wird. Viele Jobs setzen einen Führerschein voraus. Ist er nicht vorhanden wird ihnen auch nicht die Chance gegeben, das eine gewisse Mobilität wichtig ist. Das bezeichne ich jedoch als Unsinn, denn sie sind ja selber Schuld dran. Ich sehe nicht, warum eine solche Regelung keinen Sinn machen sollte.





Da könnte was dran sein, eine Bloggerin erzählte so etwas mal vor drei Jahren:
“Mit dem Erwerb des Führerscheins im Jahre 1998 – ja, ich bin noch jung und knackig – gab ich das Saufen schlagartig dran. Ich war süchtig nach der Fähigkeit Auto fahren zu können, die ich mir jetzt einfach mal selber unterstelle.”