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Wickie und Hildegard von Bingen

Von Pressestelle Stadt Groß-Umstadt • 20. Nov 2009 • Kategorie: Groß-Umstadt, Stadtkalender

Am Di. 24.11. gibt’s neue Kino-Highlights in der Stadthalle Groß-Umstadt

Die bisherigen Kinovorstellungen in der Stadthalle waren rundum erfolgreich, viele hundert Besucher haben die Chance genutzt, jeweils in einer Nachmittagsvorstellung für Kinder und Jugendliche und einer Abendvorstellung für Erwachsene dabei zu sein. Bei moderaten Preisen, Getränken und frischem Popcorn war fast alles so, wir im professionellen Kino. Zur Freude der Veranstalter und der Stadt Groß-Umstadt, die das Projekt „Kino-Highlights on Tour“ im Kulturprogramm ermöglicht hat, kommen am Di. 24.11. wieder zwei Top-Filme ins Programm:

17.00 Uhr – Wickie und die starken Männer
für Kinder und Jugendliche, Eintritt 5,- €

Wickie (Jonas Hämmerle), der kleine liebenswerte Junge mit den rotblonden Haaren, lebt zusammen mit seiner Mutter Ylva (Sanne Schnapp) und seinem Vater Halvar (Waldemar Kobus), dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikingerdorf Flake. Die Wikinger sind von Natur aus starke, unerschrockene und laute Gesellen. Wickie jedoch ist ganz anders: zurückhaltend und zart besaitet. Doch er besitzt eine Gabe, die kaum einer seiner Mitwikinger hat: Er ist schlau, um nicht zu sagen: sehr, sehr schlau – und überzeugt mit Ideen frei nach dem Motto “Köpfchen geht über Kraft!”

Millionen verkaufte Romane, Comic-Hefte und eine 78-teilige Zeichentrickserie machten “Wickie” in den letzten 35 Jahren zur absoluten Kultfigur! Nun werden seine Abenteuer erstmals für die große Leinwand verfilmt. Deutschlands derzeit erfolgreichster Regisseur Michael Bully Herbig, der mit seinen letzten drei Filmen über 23 Millionen Besucher in die Kinos lockte, wird den ersten Live-Action-Film des kleinen Wikingerjungen für die große Leinwand inszenieren.

20.00 Uhr – Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen
für Erwachsene, Eintritt 6,- €

Seit ihrem achten Lebensjahr wächst die aus adliger Familie stammende Hildegard im Benediktinerkloster Disibodenberg auf. Im Kloster – ein Ort des Schweigens, des Gebets und des Gehorsams – hält der strenge Abt Kuno (Alexander Held) das Zepter fest in der Hand und übergibt Hildegard an ihre Mentorin Jutta von Sponheim (Mareile Blendl). Diese fördert nicht nur Hildegards musikalische Begabung, sondern gibt ihr auch das eigene Wissen weiter. Ihre immer wieder in den Alltag einbrechenden religiösen Visionen behält Hildegard (Barbara Sukowa) jahrelang für sich, aus Sorge, man würde ihr nicht glauben.

Nach dem Tod ihrer Mentorin ermutigt der Benediktinermönch Volmar (Heino Ferch) sie zur Veröffentlichung ihrer Visionen, und Hildegard erhält dazu schließlich die Erlaubnis der Kirche. In ihrem Kampf um ihren eigenen Weg innerhalb der Glaubensgesellschaft, gründet Hildegard von Bingen allen Widerständen zum Trotz im Jahr 1150 das Frauenkloster Rupertsberg in der Nähe von Bingen am Rhein. Sie wirkt als Äbtissin und Heilkundige, sie komponiert und schreibt ihre bis heute berühmten Bücher nieder. Die vielfach preisgekrönte Drehbuchautorin und Regisseurin Margarethe von Trotta (“Die bleierne Zeit”, “Rosa Luxemburg”, “Rosenstraße”) entwirft in ihrem neuen Film das einfühlsame, intensive Porträt einer außergewöhnlich begabten, mutigen und visionären Frau.

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