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13 Semester- Das ist unser Film!

Von Andreas G. • 24. Nov 2009 • Kategorie: Südhessen
13semester Screenshot Website

13semester Screenshot Website

Montagabend gab es im Audimax der TU Darmstadt eine besondere Vorführung. Eine Vorabpräsentation des Films „13 Semester“ (13semester Website) von Frieder Wittich. In die Kinos kommt er offiziell erst am 7. Januar. Dieser Film, Wittlichs Erstlingswerk als Kino-Regisseur, spielt hauptsächlich in Darmstadt, wo er größtenteils auch gedreht wurde. Viele der Szenen wurden im TU-Gelände aufgezeichnet, viele der Komparsen sind TU-Studenten. Alles zusammen mehr als Grund genug, in Form der Vorpremiere „Danke“ zu sagen.

Persönlich muss ich zugeben, vom Film bis kurz vor dem Termin nichts, aber auch gar nichts mitbekommen zu haben. Das wäre vielleicht auch auf ewig so geblieben, wenn eine aufmerksame Dozentin meines Studiengangs nicht angeregt hätte, mit dem gesamten Themenfindungs-Kurs diesen Termin zu besuchen und uns Karten organisiert hätte.

Vor dem Film gab es einige Worte des anwesenden Regisseurs, dann ging es los. Nach und nach vertiefte ich mich immer stärker in den Film und hatte zum Ende ganz vergessen, in einem TU-Hörsaal zu sitzen. Inhaltlich geht es in „13 Semester“ hauptsächlich um „Momo“, der nach seinem Abitur nach Darmstadt kommt, um Wirtschaftsmathematik zu studieren. Nach und nach lernt er die Stadt, das Studentenleben und seine große Liebe kennen. Er stößt auf verschiedene Probleme, vermag es aber meistens wieder aufzustehen.

Natürlich ist „13 Semester“ mehr oder weniger der klassische Studentenfilm, bedient viele Klitsches, kann aber auch mit einigen Überraschungen aufwarten. Nicht alle Vorurteile werden aufgenommen, was dafür sorgt, dass der Film in meinen Augen ein recht authentisches Bild der Studentengeneration zeichnet. So liebt beispielsweise Hauptcharakter „Momo“ die ganze Zeit (wie der Titel sagt 13 Semester) dieselbe Frau. Durchaus entsteht ein Kontrast zum in der aktuellen Generation sowieso in der Regel falschen Vorurteil der schnellen Liebe bevorzugenden Studenten.

Der Film ist größtenteils lustig, hat aber auch traurige Momente. Die Stimmung im TU-Audimax war natürlich blendend, vor allem, wenn sich das Publikum in einigen Szenen (sinnbildlich) selbst wieder erkannte oder „typisch Darmstädter“ Probleme wie die Wohnungsknappheit zum Thema wurden.
YouTube Preview Image
Ich persönlich habe den Film sehr genossen. „13 Semester“ objektiv bewerten kann ich jedoch nicht. Ob der Film auch etwas für Studenten aus anderen Städten oder gar Nicht-Studenten ist, kann ich schwer sagen. Fest steht, als Darmstädter Student hat man einen vollkommen anderen Zugang zu diesem Film.

Das gilt auch für mich, obwohl der Film inhaltlich an der TU spielt und „meine“ h_da nur einmal indirekt vorkommt (eine Szene spielt in der Mensa Schöfferstraße). Ich habe, wie viele meiner Kollegen, ein wenig das Gefühl gehabt, dass dies ein Film „für und über uns“ ist. Und deshalb habe ich mir bereits fest vorgenommen, „13 Semester“ nach Erscheinen zu meiner DVD-Sammlung hinzuzufügen.

Persönlich kann ich den Gestern anwesenden und Fragen beantwortenden (Drehbuchautoren, Regisseur, Hauptdarsteller, Produzent) nur danke sagen und ihnen wünschen, dass der Film ein Erfolg wird.

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6 Kommentare »

  1. Wer ist Bobo? Die Haupfigur des Films heißt Momo ;)

    Wäre auch schnell nachrecherchiert gewesen auf der Homepage! Ansonsten teile ich deine Meinung zum Film vollkommen.

  2. @Nico – Danke für den Hinweis auf “Bobo”. Ich hab den Namen korrigiert.

  3. Wahrlich… Sorry für den Fehler. Naja, passiert^^

  4. Schöne Rezension, kann dem nur zustimmen. Eines kam jedoch entschieden zu wenig weg: Der Film hat gerade als Studenten auch ein paar Lacher mit dabei, die das ganze sehr auflockern. Gegen Ende wird der Film leider etwas langatmig, aber insgesamt definitiv sehenswert. Wäre auch ein guter Film, um einigen Leuten mal zu zeigen, wie heutzutage studiert wird (werden kann). Unterhaltsam und lehrreich, oberflächlich und tiefgründig, vorhersehbar und überraschend – der Film hat alles, was ein guter Film im kalten Januar brauchen wird. Klare Empfehlung auch von meiner Seite – reingehen!

  5. Das Bild da oben übrigens zeigt nicht den Hauptdarsteller des Films. ;)

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