
In gut einem Jahr steht Hessen vor der nächsten Wahl, der Kommunalwahl.
Die nächsten Jahre werden bitter. Als selbstverständlich gewertete Leistungen der Kommunen können von der Stadt nicht mehr bezahlt werden. Das dabei auch die Wassertemperatur im Hallenschwimmbad etwas absackt sind Peanuts. Viele Bürgermeister finden keine klaren Worte, daß es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Viele haben noch keine Vorstellung, was bei ihnen im Ort alles gestrichen werden könnte, um mit dem wenigen Geld im Stadtsäckel über die Runden zu kommen.
Es wäre so langsam an der Zeit, den Parteien aus dem Ort zuzuhören, wie es weitergehen soll. Dafür ist aber November bis zur Wahl im März nächstes Jahr genug Raum.
Dazu stelle ich meine Idee vor:
Öffentliche Podiumsdiskussionen mit den Parteien, wo es hingehen soll ohne Geld im Säckel.
Ich werde im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit anderen Journalisten und politischen Köpfen in den Kommunen zu Diskussionen einladen.
Der Ablauf ist simpel:
Jede Partei aus dem Ort hat 10 min. Zeit, um ihre Ziele und Massnahmen für die nächsten Jahre vorzustellen. Wer das vorstellt, ist Sache der Parteien vor Ort.
Anschließend kann das Publikum Fragen stellen, um zu klären was nicht verstanden wurde. (20 min.)
Danach wird eine moderierte Diskussion gestartet, mit kurzen Dialogen.
Als Moderatoren werden regionale Journalisten und politische Köpfe von mir angefragt, die auch eigene Themen anschneiden können.
Geplant sind diese Diskussionen bisher für
- Groß-Bieberau
- Dieburg
- Groß-Umstadt
- evtl.auch Münster
Ich werde bei den Parteien der Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg anfragen, was geht.
Es gibt noch viele offene Fragen. Zum Beispiel, von wem die Saalmiete bezahlt werden soll. Wir brauchen Sponsoren.
Es wäre ganz nett, wenn ihr mir als Kommentar mal schreibt, was euch zu so einer Veranstaltung einfällt.
Welche Journalisten werden angefragt?
Ich werde diese Veranstaltungen ohne Vertreter des Darmstädter Echos durchziehen, diese Lektion habe ich aus den letzten 5 Jahren gelernt. Lustig finde ich dabei, dass einige der angefragten Parteien laut gelacht haben, als ich meinen Alleingang ohne die Hohepriester des südhessischen Lokaljournalismus angekündigt habe und sich sofort zum Mitmachen entschlossen haben.



