Arbeiten im Amtsgerichtsgebäude kommen gut voran
Es ist noch nicht lange her, da verhüllte sich das ehemalige Amtsgerichtsgebäude in Groß-Umstadt an der Kreuzung Georg-August-Zinn-Str. / Carlo-Mierendorff-Str. vollständig, sogar ein Vergleich zur Reichstagsverhüllung im Jahr 1995 wurde hergestellt. Nun ist nur noch eine Front eingerüstet, die restliche Fassade zeigt sich in frischen Farben und mit neuen Fenstern.
„Inzwischen sind die Weißbinder am Werk, innen wird verputzt und die Trockenarbeiten laufen“, erläutert der städtische Architekt Markus Dittmann, der das Projekt seitens der Stadt betreut, und setzt fort, „und wenn diese Arbeiten anstehen, dann ist das Gröbste geschafft: Der neue Fahrstuhl ist drin, die Brandschutzauflagen sind baulich umgesetzt, die Elektro-, Heizungs- und Wasserinstallation sind drin, was noch fehlt sind die Böden, die Türen, der endgültige Farbanstrich und natürlich die Endausrüstung mit Beleuchtung etc.
Noch sieht es freilich richtig nach Baustelle aus, Staub, Bauschutt, Material und offene Türluken lassen nur erahnen, wie es mal aussehen wird, zumal die Holzböden und die Türen, die noch Substanz haben, restauriert werden und dem Gebäude erhalten bleiben. Erste kaum wahrnehmbare Farbfelder zeigen auch, wie das schöne große Treppenhaus und so manches Detail mal aussehen wird … ein erster Ausblick auf den Endzustand.
Der wird im Spätsommer 2010 erreicht sein, dann zieht die Verwaltung wieder bei der Fa. Resopal aus und kehrt an die ursprüngliche Wirkungsstätte zurück. Noch sind die Gesamtkosten nicht abgerechnet, Bürgermeister Joachim Ruppert weiß aber, dass die Stadt mit den eingeplanten Haushaltsmitteln und dem Zuschuss aus der Städtebauförderung die zusammen ein Gesamtvolumen von 2,4 Mio. haben, wie geplant hinkommen wird!


