Die Stadt Reinheim lädt ein zur Öffentlichen Bürgerversammlung am
Dienstag, den 16. März 2010, um 19.00 Uhr im Heinrich-Klein-Saal des Kulturzentrums, Reinheim, Kirchstraße 24.
Zur aktuellen Finanzkrise der Kommunen werden zwei Vorträge angeboten von:
Karl-Christian Schelzke (Geschäftsführender Direktor HSGB)
Karl Hartmann (Bürgermeister Stadt Reinheim)
Moderiert wird vom Stadtverordnetenvorsteher.
Die interessierte Reinheimer Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen und kann während der Versammlung schriftlich eigene Fragen stellen.


Ich finde das Thema . Natürlich sind alle Bürger bestroffen, wenn kein Geld da ist.
Aber als Normal-Bürger würde mich interessieren, wann denn meine Straße repariert wird, warum wir noch eine Sporthalle bekommen, ob das Museum jetzt zur Renovierung geschlossen wird und wann es endlich anständige Toiletten im Bürgerhaus Georgenhausen gibt. Öffentliches Klagen über fehlendes Geld finde ich nicht so spannend.
Das eine bedingt doch eben das andere.
Wenn kein Geld zum Ausgeben da ist, kann es nicht investiert werden.
Man muss Prioritäten festlegen und andere Investitionen verschieben.
Gewiss ist es unangenem, dies den Bürgerinnen und Bürgern einzugestehen.
Aber schuldet man dies nicht den Bürgern, weil sie in ihrem Alltag die Probleme sehen.
Muss man denen nicht eingestehen: Ihr liebe Leute, wir würden gerne, können aber nicht, weil die große Politik und mehr und mehr Lasten zuschiebt.
Entweder man weckt immer neue Begehrlichkeiten und Wünsche oder man wirbt für Verständnis, dass das ein oder andere momentan eben nicht sofort möglich ist.
Gestern Abend bei der Veranstaltung im Reinheimer Hofgut habe ich gemerkt, dass der Wunsch, den Reinheimer Bürgern die aktuelle Finanzsituation näher zu bringen alleine nicht reicht, damit so eine Veranstaltung zu einem Erfolg wird. Man schuldet den Bürgern auch als Vortragender die Kompetenz, die Zahlen und Fakten zur finanziellen Zukunft transportieren zu können.
Könnte jemand die Folien vorher durchsehen, der etwas davon versteht, wie man lesbare, prägnante Folien zu einem Vortrag zusammenstellt? Sicher, das Thema kommunale Finanzen ist ein staubtrockener, schwer zu vermittelnder Stoff. Also ich erlebte gestern im Bürgermeister Hartmann Vortrag kleine, unleserliche Schriften, Grafiken mit kontrastarmer schwarze Schrift auf dunkelblauem Hintergrund und bei vielen Grafiken, dass die Foliengröße nicht ausgenutzt wurde und viel zu viel Text auf der Folie (unter 10 Punkt, teilweise unter 5 Punkt) war, und fragte mich, wie geht es den älteren Bürgern fünf Reihen hinter mir? Da hilft die beste Brille nichts mehr.
Sie haben vollkommen Recht.
Die Powerpoint-Präsentation hätte man viel besser machen müssen.
Ich saß auch sehr weit hinten und konnte den Inhalt auch nur erahnen.
Aber aus Fehlern lernt man. Ich könnte mir vorstellen, dass schlicht die Erfahrung fehlte um dies besser zu machen.
Das wird beim nächsten Mal sicherlich schon besser laufen.
Grundsätzlich war aber diese Veranstaltung sinnvoll. Wie Herr Schelzke sagte. Es existiert die Verantwortung, den Bürgern reinen Wein einzuschenken.
Und es spricht nicht von einem staatsmännischen Verhalten, wenn zwei führende Christdemokraten mit Beginn des Vortrages des Bürgermeisters den Heinrich-Klein-Saal verlassen.
@Philipp Butschek Hallo, solche Veranstaltungen sind unbedingt sinnvoll. Ich begrüße jede Veranstaltung, mit der Bürgerbeteiligung / der Dialog mit den Bürgern gefördert wird. Zu den Folien ein Vorschlag: Überarbeitet doch die Folien und stellt sie online, gerne auch hier im Regioblog. Bei Interesse kann ich ihnen einen Autorenzugang bereitstellen und komme mal vorbei, um zu zeigen wie einfach die Nutzung ist.
Auf das Angebot von Ihnen gehe ich sehr gerne ein.
Ich würde gerne hier mitmachen.
Was die Folien angeht, so glaube ich, dass die für den EIgengebrauch hier am PC-Bildschirm durchaus brauchbar sind.
Ich werde mal anfragen.
Mit den zwei führenden Christdemokraten mit fehlendem staatsmännischem Verhalten sind mein Mann und ich gemeint – vielleicht hatten wir zufällig noch einen anderen Termin?
Vielleicht wußten wir, daß uns der Bürgermeister nichts neues sagen konnte?
Vielleicht ahnten wir, daß es nicht besonders spannend werden würde?
Übrigens Herrn Schelzke vom Hess. Städte und Gemeindebund fanden wir durchaus spannend mit dem trockenen Thema.
Wenn sie Herrn Schelzke spannend fanden, werden Sie ja möglicherweise für die Zukunft die ein oder andere Aussage dann im Bereich der kommunalen Finanzen überdenken.
Das würde nicht nur mich erfreuen.