
Die neuen Kommunikationsformen des Internet offenbaren einen weit verbereiteten Mangel der Politiker, auf ihre Wähler dialogorientiert zuzugehen. Auf dem gerade zu Ende gegangenen zweiten Politcamp in Berlin wurden diese Mängel auch von Politikern offen angesprochen und Irrtümer offen diskutiert.
- Der Vorwurf an die Kritiker des Zensursulagesetzes, sie seien Freunde der Kinderpornografie wurde zurückgenommen. Videolink
- Die Abschaltung von Wikipedia durch die Linken, um einen Artikeleintrag zu einem ihrer Spitzenleute aus der Welt zu schaffen: Das war selten blöde.
- Dass die Grünen Bundestagsabgeordneten zu einem Drittel für das Zensursulagesetz gestimmt haben: Peinlich, Entschuldigung, unsere Abgeordneten hatten Informationsdefizite.
Damit war Einigen der beim Politcamp anwesenden Politikern eine medienwirksame Überraschung gelungen. In weiteren Veranstaltungen des Politcamps drehte sich dann doch viele Beiträge um eine Feststellung, die ich mal verkürzt so formuliere: Politiker besitzen eher mangelhafte Dialogkompetenz für bürgernahe Dialoge im Internet. Das hat in Beispielen vorgestellte Konsequenzen:
- E-Government hinkt hinterher, weil die Umsetzung unglaublich perfekt sein will und darüber zuviel Zeit verliert -und läuft sogar zukünftig womöglich auf zwei Schienen, wenn von Bürger gestaltete Initiativen weiter Fahrt aufnehmen..
- Neue beschlossene IT-Kompetenz Kommissionen sollen Ministerien und Regierungsstellen beratend zur Seite gestellt werden. Nominierte Teilnehmer reden jetzt schon vom unverbindlichen Kaffeekränzchen-Charakter
- Die Inhalte der Webseiten von Parteien wurden und werden ein weiteres Mal innerhalb kurzer Zeit neu gestrickt, um sie für eine stärkere Dialog- und Mitsprachemöglichkeit mit den eigenen Parteimitgliedern fit zu machen. Zum Vergleich: In den Kommunen rätseln Rathäuser, wovon sie ihren nächsten seit 5 Jahren längst überfälligen Relaunch bezahlen sollen.
Es gab noch mehr differenzierte Kritik am Umgang miteinander, und den Auftritt von Politikern, hier die von plomplomplom: Unter Politcampern.
Gerade an Politiker gerichtet scheint es also kein eigentümlich blöder Vorwurf zu sein, wenn man feststellt: Politiker mangelt es an Dialogkompetenz im Internet, und an der Glaubwürdigkeit, eigene Internetkompetenz überhaupt zu wollen.
Zum im Internet gelebten Dialog gehört zuerst die Einsicht bei Sender und Empfänger, dass in der gegenseitigen Wahrnehmung Fehler regelmässig passieren. Diese Einsicht ist nicht neu, allerdings finden internetgestützte Dialoge schon seit den 80′ern in Foren, newsgroups und sogenannten Brettern statt. Aus dieser gelebten Geschichte hat sich ein Regelsatz herausgebildet, der längst die technisch geprägten Kulturnischen der Computerprofis, der Nerds und Hacker verlassen hat und zum Allgemeingut weiterentwickelt wurde, und sich rasant weiterentwickelt. Seit den Pionierjahren der Compuserve und Usenet Foren gelten z.B. diese bewährten Regeln: Der Verzicht auf Ironie, eine konsequente Hand eines Forenverantwortlichen im Umgang mit Störern nach zwei Vermittlungsversuchen, und die Ignoranz gegenüber penetranten Trollen, “Don’t feed the troll”, wenn man sie schon nicht ausschliessen kann, der Verzicht auf viele Ausrufezeichen (!!!!) oder die sparsame Verwendung von GROSSEGESCHRIEBENEN Wörtern. Nett ist auch die Regel, die eigene Antwort auf einen unter der Gürtellinie kritisierenden Beitrag im Forum erst nüchtern am nächsten Morgen an den Kontrahenten abzuschicken, anstatt sich im Forum mit drei Bier im Kopf und Wut im Bauch durch eine überhastete Antwort am selben Abend lächerlich zu machen.
Und was ist das mit Twitter jetzt eigentlich für ein Ding?
“Twittern ist wie in der U-Bahn sitzen, dabei Selbstgespraeche führen und nicht wissen, ob einer zu hoert.” formulierte der Twitterianer saxotom aus Darmstadt. Kurz vorher twitterte ich die Vorlage: “Twittern ist wie U-Bahn fahren. Du weisst nie, wer sich neben Dich setzt und was er Dir sagt.” Natürlich in Anlehnung an das Pralinenzitat aus Forrest Gump.
Mit Twitter werden die bisherigen, vom Politiker kontrollierten Dialogmöglichkeiten des Politikers um neue Möglichkeiten der unkontrollierbaren Dialoggestaltung erweitert: Twitter bietet z.B. die Möglichkeit zur Verbreitung von ungefilterten Nachrichten über den persönlichen Status des Politikers an andere, dem Politiker unbekannte Einzelpersonen im Internet.
Twitter selbst ist dabei neutral, es sendet die Mitteilungen ungefiltert in die Welt, inklusive Tippfehlern und tageszeitbedingten Ausrutschern. Eine beliebte erste Frühnachricht dreht sich oft um Kaffee, als letzte Nachricht beliebt ist ein freundliches virtuelles Gähnen und eine Gute Nacht in die Runde. Twitternachrichten lassen sich grob in drei Kategorien einordnen: Small Talk, Links auf lesenswerte Beiträge anderswo, und Nachrichten über aktuell selbsterlebte Ereignisse. Egal was drinne steht: Ein Twitt ist sofort zu lesen – und kann nicht zurückgeholt werden.
Doch die Dialogmöglichkeiten bei Twitter sind vom Politiker nicht mehr kontrollierbar: Jeder Empfänger kann dem Sender direkt öffentlich antworten, oder dessen ursprüngliche Nachricht, womöglich ergänzt durch eigene Bemerkungen, erneut in die Twitterwelt senden, wo sie wiederum sofort von anderen Leserkreisen wahrgenommen werden kann. Dabei ist unerheblich, ob der ursprüngliche Sender den Dialog überhaupt noch fortführen möchte. Was von der ursprünglichen Nachricht an wen und wie weiter kommuniziert wird entscheiden bei Twitter die Empfänger.
Doch auch der direkte Dialog geht mit Twitter, und ist auch für Aussenstehende mit einem stinknormalen Browser gut zu beobachten, ein Beispiel für den Dialog zu zweit und der Dialog zu einem Ereignis – hier der Twitterwall des Politcamp.
Und doch: Politikern fehlt es an Erfahrung, wie internetgestützte Dialoge überhaupt geführt werden sollten. Ein weiteres Mal die Feststellung: Insbesondere im kommunalen Raum sind bei den altgedienten Parteivorständen und Amtsinhabern weiter gehende Kenntnisse als wie MS Office und Email funktioniert kaum anzutreffen. Da werden Blogs mit Spiegel-Online Foren verwechselt, oder in der Wahrnehmung kann kaum differenziert werden zwischen den Parteiseiten des politischen Gegners und den Seiten engagierter parteiloser Bürger. Das wird alles subsumiert unter “das stand da auf dem Internetforum”.
Wer länger im Internet unterwegs ist, kennt die Kommunikationsregeln oft aus eigener Erfahrung, differenziert genau zwischen den verschiedenen Diensten und hat deren Kommunikationsstile verinnerlicht. Man weiß als Internetnutzer wie der Telefonhörer gehalten werden muss, mit welchem Telefonmodell man am besten zurecht kommt und wann die Freunde am Besten angerufen werden können. Das Internet spiegelt eine andere, durch von Sender und Verteiler gefilterte und aufbereitete Realität, der man mit anderen Kommunikationsregeln begegnen sollte. Wenn man sie denn gelernt hat.
Allerdings wandten sich Politiker erst vergleichsweise spät den Möglichkeiten eines Wahlkampfes im Internet zu, und lernten viele Selbstverständlichkeiten im Umgang mit dem Dialogpartner im Internet nicht am eigenen Leib, sondern lediglich aus zweiter Hand, vermittelt durch jüngere Parteimitglieder, aus Seminarvorträgen oder durch Agenturberatungsleistungen. Damit blieb ihnen die gelebte Kultur und ihre unterschiedlichen Kulturkreise im Internet fremd.
Der Grund dafür liegt in einer über Jahrhunderte gelebten Tradition: Politiker orientieren sich in ihren jeweiligen Wahlkampfaussagen und den an die Wähler kommunizierten Zielen an ihren Siegaussichten für den nächsten Wahlkampftermin. Dafür gibt es Kampagnen.
Der Kommunikationsstil der Politiker in diesen Kampagnen ist darauf eingestellt, ihre Botschaft mit geringem Aufwand breitenwirksam vereinfacht, böse formuliert populistisch durch die Massenmedien, insbesondere Zeitungen und TV, unter das Wählervolk zu streuen. Das eigene individuelle Profil zu schärfen gelingt dabei durch den traditionell gut geübten Umgang mit den Instrumenten des Interviews, der Rede vor laufenden Kameras und in Sälen und der Pressemitteilung, neuerdings auch per Emailverteiler an die eigenen Unterstützer. Doch noch haben Zeitungen und TV beherrschende Rollen für die Verbreitung der Politikerbotschaften inne, denkt man. Nebenbei bemerkt: Ich halte es für eine überbewertete Legende, dass Politiker ihre Wähler in zukünftigen Wahlen primär gewinnen werden durch den direkten persönlichen Wählerkontakt auf Strassenfesten, an der Haustür oder bei Versammlungen, und das sich das auch in absehbarer Zeit nicht ändern würde.
Doch seit 2009 erleben wir die Zeitenwende für den Wahlkampf:
Das Internet. Jedes Kaff hat mittlerweile mehr Internetanschlüsse als Zeitungs-Abos. Dass es dabei in Deutschland weit weniger Twitternutzer als Zeitungsleser gibt ist zwar ein Argument, doch für was eigentlich? Wenn in einem Haushalt erstmal die Internetnutzung einsetzt, dann ist der nächste Schritt hin zur Twitternutzung innerhalb der nächsten Monate näher liegend als der zu einer Unterschrift unter ein Zeitungs-Abo.
Blöderweise haben Politiker sich diesen Möglichkeiten der dialogorientierten Kommunikation zweckorientiert meist erst zum nächsten eigenen Wahlkampftermin zugewandt: 2009, nach der viel beachteten Rolle von Twitter bei der US-Präsidenten Wahl. Nun fehlt es in den Parteien an allen Ecken und Enden an Erfahrung.
Die fehlende, also durch eigene Erfahrungen erworbene Kompetenz der Politiker im Umgang mit diesen internetgestützten Dialogen wurde zu heilen versucht durch Wahlkampfagenturen und Wahlkampfstrategen.
Diesen wurde damit von den Politikern eine neue, isolierte und bisher einzigartige Position zugewiesen: Sie sollen wissen, wie das Internet für Wahlkampagnen funktioniert, oder besser noch, sie sollen dafür sorgen, dass der Politiker im Internet für den Wähler in passenden Dialogen politisch glaubhaft präsent ist.
Um zu zeigen, wie skurril diese von Politikern bei den Agenturen abgefragte Beratungsleistung ist ein Vergleich: Wie hält man als Politiker den Telefonhörer richtig herum, wie laut spricht man und über welche Themen redet man am Telefon mit seinen Wählern oder seinen Parteifreunden? Genau dieser Vergleich von Twitter mit dem Telefon war auf dem Politcamp mehrfach angesprochen worden.
Die gestellte Aufgabe scheint für Agenturen kaum lösbar:
- Sie arbeiten Kampagnenorientiert. Ist der Wahlkampf rum, ist ihre Arbeit beendet.
- Und sie können in selbstgestalteten direkten Internetdialogen mit dem Wähler kaum darauf hoffen, dem Wähler einen Politiker längere Zeit glaubwürdig vorzugaukeln, wenn dieser selbst sich weigert, zu twittern.
Der Wahlkampf 2009 und der hessische Wahlkampf 2009 zeigte zudem, dass selbst mit gutem Willen und hohem Aufwand das vermeintlich gut funktionierende Praxisbeispiel des US-Wahlkampf im Internet nur mangelhaft in den deutschen Wahlkampf übersetzt werden kann. Das von den Agenturen empfohlene Vorgehensmodell des Obama Wahlkampfes war insbesondere für die SPD ein Fehlschlag (Werdet Freunde, werdet Unterstützer, spendet mit Paypal), und ist zudem in seiner Gültigkeit und Übertragbarkeit auf den mitteleuropäischen Raum bisher wissenschaftlich kaum zu begründen. Bestenfalls kann davon die Rede sein, dass die eigenen Unterstützer in lokalen Teams über das Internet besser zusammen fanden, was gemessen an der Zielvorgabe einen eigentümlichen Geschmack hinterlässt: Das wusste man vorher schon.
Damit stecken die Wahlkampfagenturen und die hauseigenen Strategen der Parteien in einem Dilemma:
Sie sollen Antworten geben, wie mit den dialogorientierten Möglichkeiten des Internets zukünftig Wahlkampf gemacht werden soll, ausgehend von der kaum kündbaren Prämisse der Parteiführung, dass der bisherige Wahlkampfstil der Politiker fortgeführt wird.
Im März sind daher im Vorfeld zum Politcamp in Berlin ein paar Thesen formuliert worden, die dieses Dilemma deutlich machen, aber das eigentliche Problem der nicht aufgekündigten Prämisse der Fortführung des bisherigen Wahlkampfstils unscharf stehen lassen. Denn die bisher gültigen Kommunikationsregeln für Wahlkämpfe insgesamt stehen zur Disposition, was die Politiker allerdings in ihrer jeweils persönlichen Abschätzung der daraus abzuleitenden Konsequenzen so kaum wahrnehmen wollen oder können.
Die letzte der Thesen “Zum Politcamp: Sechs steile Thesen zum Onlinewahlkampf 2009 und im allgemeinen” , die im Vorfeld zum Politcamp im März im Internet zu lesen war liest sich so:
“Zum Zuhören brauchen die Parteien eine dauerhafte, kampagnenunabhängige Internetpräsenz, über die sie zuerst glaubhaft und transparent informieren und dann endlich echte Diskussionen und offene Gespräche zulassen.”
Dem entgegenhaltend überspitze Ich den heutigen Status von Politikern in der Öffentlichkeit: Politiker leiden unter der mangelnden Glaubwürdigkeit ihrer öffentlich geäußerten Absichten, sind bekannt für machtorientiertes Gemauschel hinter geschlossenen Türen, bei dem öffentlich geäußerte Wahlziele geopfert werden und üben sich daraus folgend in einer am Machterhalt orientierenden undurchsichtigen Informationsweitergabe.
Die Frage steht deutlich im Raum: Passt dies zur dialogorientierten Kommunikation im Internet?
Wohl kaum. Woran jedoch Dienste wie Twitter erstmal unschuldig sind, sie decken lediglich die Mängel im Wahlkampf in den Zeiten der massenhaften Nutzung des Internets durch die Wähler auf. Und ausgehend von der Maxime: “Der Markt hat recht” sollten Agenturen deshalb dialogorientierte Dienste als das würdigen was sie sind.
Agenturen und politische parteiinterne Strategen formulieren stattdessen lieber sogenannte realitätstaugliche Thesen, in denen sie Twitter und andere dialogorientierte Kommunikationskanäle des Internet als wenig geeignet werten, um neue Wähler zu gewinnen. Sie stellen sich damit gegen die gerade massiv ändernden Kommunikationsgewohnheiten der Wähler hin zu dialogorientierten Diensten und weg von TV und Zeitungen.
Anstatt auf alle anderen 5 Thesen einzugehen möchte ich hier darüber nachdenken, ob überhaupt schon darüber geurteilt werden kann, ob und wie z.B. Twitter für einen Wahlkampf dauerhaft und erfolgreich genutzt werden kann.
Twitter feierte gerade erst seinen 4 Geburtstag. Wir wissen im Vergleich zu den enorm langen Erfahrungszeiträumen in der Nutzung und Produktion von Tageszeitung, Radio, Telefon und Fernsehen eigentlich nur eins: Es braucht Erfahrung, damit umzugehen und Erfahrung, eine gute Zeitung oder eine gute TV Sendung zu machen. Und jeder weiss: Kaum eins der erfolgreichen, etablierten Formate ist 1:1 auf andere Kommunikationskänäle übertragbar.
Telefonate im Fernsehen wirken lächerlich, TV-schauende Schauspieler im TV sieht man so gut wie nie und keiner käme auf die Idee, eine Hochzeitsfeier an die Daheimgebliebenen durchs Telefon übertragen zu wollen, wenn stattdessen eine moderne Digikam mit Überspielmöglichkeit auf Youtube genutzt werden könnte. Wir wissen aus der täglichen Erfahrung, welchen Dienst wir für was am besten nutzen, und dies wird von Produzenten und Nutzern ohne groß nachzudenken umgesetzt.
Noch einmal diese Feststellung: Wenige Politiker konnten ausreichende eigene Erfahrungen erwerben, um als kompetent zu gelten bei der Frage, wie und wofür dialogorientierte Internet Kommunikationsdienste im eigenen Wahlkampf verwendet werden sollten.
Ist es dann überhaupt schon notwendig, über die Eignung von dialogorientierten Kommunikationsdiensten des Internet für den Wahlkampf belastbare und den nächsten Wahlkampftermin überdauernde Urteile fällen zu wollen?
Wäre stattdessen eher die Rückkopplung von dialogorientierten Internetdiensten auf die Art und Weise, wie zukünftige Wahlkämpfe aussehen sollen und welche neuen Kompetenzen Kandidaten dafür mitbringen sollen notwendig? Überspitzt formuliert: Warum soll ich einen Kandidaten wählen, der nicht telefonieren kann, sich weigert dass zu lernen und stattdessen andere an Rohr holt, um die Telefonate stellvertretend zu absolvieren?
Und steht damit viel mehr auf dem Prüfstand als die Frage, ob Twitter für den Wahlkampf taugt (und wenn ja, auch für alle oder nur für die Unterstützer)?
Ich freue mich über eure Anregungen…





Danke für den Text
Da frag ich mich, ob es auch geläuterte Wahlkampfmanager gibt, die den Wechsel der Kommunikationsgewohnheiten bei ihrer Klientel schon umsetzen.
Hast du dazu Beispiele gefunden?
@Sabine Gute Frage. Zumindest aus dem kommunalen Raum <50 Einwohner kenne ich eine Kommune in Nordfriesland, ich geh mal den Namen suchen…
Und hin und wieder versucht eine Kommune auch mal, alle Parteien für den Wahlkampf auf den Verzicht von Straßenplakaten einzuschwören. Das klappt meist nur einmal.