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	<title>Regioblog &#187; Ingrid</title>
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	<description>Artikel und Meinungen aus Südhessen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 10:00:09 +0000</lastBuildDate>
	
	<language>de</language>
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		<title>Ich liebe Lebensmittel!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 20:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Aushilfjobs]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Leute! Ich bin`s mal wieder - die Aushilfskassenmaus im Supermarkt Ihres Vertrauens! Und denen, die mich noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin die kleine blonde vorne rechts. Selbstverständlich bin ich in der Lage, gleichzeitig mindestens drei Kunden zu bedienen. Ich kenne den genauen Standort aller 25.372 Produkte unseres Marktes auf den Millimeter genau. Natürlich weiß ich heute schon, welche Waren wir in 5 Wochen im Angebot haben werden. Und ich liebe Lebensmittel!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div class="picleft"><div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3559/3338900345_f3b4b1b774_d.jpg" target="_blank"><img alt="&quot;Brave New World - Un mundo feliz - Schöne neue Welt&quot; (cc) von alles-schlumpf" src="http://farm4.static.flickr.com/3559/3338900345_f3b4b1b774_d.jpg" title="&quot;Brave New World - Un mundo feliz - Schöne neue Welt&quot; (cc) von alles-schlumpf" width="600"  /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Brave New World - Un mundo feliz - Schöne neue Welt&quot; (cc) von alles-schlumpf</p></div></div>
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<p>Hallo Leute! Ich bin`s mal wieder &#8211; die Aushilfskassenmaus im Supermarkt Ihres Vertrauens! Und denen, die mich noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen:</p>
<p>Ich bin die kleine blonde vorne rechts. Selbstverständlich bin ich in der Lage, gleichzeitig mindestens drei Kunden zu bedienen. Ich kenne den genauen Standort aller 25.372 Produkte unseres Marktes auf den Millimeter genau. Natürlich weiß ich heute schon, welche Waren wir in 5 Wochen im Angebot haben werden. Und ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Daher kann ich jedes Bio-Produkt am Geruch erkennen. Ich bin in der Lage, mitten in der hektischsten Tageszeit eine komplette Weinprobe an der Kasse zu veranstalten und bleibe immer noch nett und freundlich wenn ich beschimpft werde oder jemand ein Päckchen Zucker nach mir wirft. Ich bin Ihnen gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich, denn ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Ich bin selbstredend verantwortlich für alles, was im Markt schief geht, egal ob die heutige Tageszeitung vergriffen ist, es draußen regnet oder jemand eine Flasche Speiseöl auf dem Laufband zerdeppert. Ich kenne den Unterschied zwischen anionischen und nicht ionischen Tensiden und helfe zwischendrin gerne mal mit einem Rezeptvorschlag für ein Viergängemenue aus. Ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Dank meiner telepatischen Fähigkeiten erkenne ich sofort, ob jemand alt genug ist um Alkohol kaufen zu dürfen oder nicht. Ich beruhige schreiende Kleinkinder und streitende Ehepartner. Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden gerne den Psychiater. Und ich trage es mit Fassung, wenn der 12 Kunde sich beschwert, weil er sein Obst bei uns selbst wiegen muss. Denn ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Persönliche Freizeit ist mir ein Greuel. Daher verbringe ich meine Samstagabende mit Vorliebe an der Kasse und es macht mir überhaupt nichts aus, wenn 3 Minuten vor Feierabend noch 5 Leute in den Laden stürzen und ihren kompletten Wocheneinkauf erledigen. Das Fernsehprogramm am Samstagen wird ohnehin überschätzt. Ach ja &#8211; und ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Es bereitet mir Freude, schweres Katzenstreu, Blumenenerde oder zentnerweise Kartoffelsäcke herumzuwuchten. Ich bin in der Lage, gleichzeitig zu kassieren, die Nachbarkasse zu putzen und den Zigarettenautomat aufzufüllen. Ich besitze einen schier unerschöpflichen Vorrat an Plastik-Einkaufswagen-Chips und -selbstverständlich- kostenlosen Plastiktüten. Ich bewache abgestellte Einkaufstaschen, beaufsichtige verlorengegangene Kinder und repariere nebenbei den Leergutautomat. Ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Dank meiner magischen Fähigkeiten kann ich an Ihrer Nasenspitze erkennen ob sie beleidigt sind, wenn ich Ihrem Kind keinen Lolli gebe, oder ob Sie mir die Zahnarztrechnung schicken, wenn ich es tue. Und ich bin in der Lage, erste Hilfe zu leisten, wenn Sie zwar Tomaten gekauft, aber beim Wiegen die Nummer für Zitronengras eingegeben haben und die Endsumme Ihres Einkaufs daher 2345,&#8211; Euro beträgt. Und falls ich es noch nicht gesagt haben sollte &#8211; ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Ich freue mich total, wenn jemand eine halbe Stunde vor Feierabend noch 54,30 Euro mit roten Münzen bezahlt, weil &#8211; ich zähle ja so gerne Geld, auch wenn es nicht mein eigenes ist. Und meine Euphorie kennt keine Grenzen, wenn der dritte Mann mit dem Spruch kommt, dass er den Kassenbon nur mit nimmt, wenn ich meine Telefonnummer auf die Rückseite schreibe. Übigens sagen das nur Männer, die eindeutig über 70 sind&#8230;&#8230;seufz! Aber das macht nichts &#8211; denn ich liebe Lebensmittel!</p>
<p>Also &#8211; kommen Sie mich doch mal besuchen. Ich warte auf SIE. Im Supermarkt Ihres Vertrauens!<br />
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		<title>Mein Leben mit dem Palm Pre – ein Erlebnisbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.schatz-kiste.info/" rel="nofollow">Ingrid</a></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Handyvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Palm Pre]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein ein paar Wochen bin ich stolze Besitzerin des neuen Palm Pre. Nachdem mein altes Nokia-Handy (das eigentlich so alt noch gar nicht war....)  einen irreparablen Wasserschaden erlitten hatte, und da ich mich ziemlich oft mit dem Handy im Internet bewege, schien mir der Palm Pre eine interessante Alternative zu sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.flickr.com/photos/dekuwa/" target="_blank"><img alt="Palm Pre (cc) von dekuwa" src="http://farm4.static.flickr.com/3615/3348213466_17b6e4e294_d.jpg" title="Palm Pre (cc) von dekuwa" width="350" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Palm Pre (cc) von dekuwa</p></div></div>
<p>Seit ein paar Wochen bin ich stolze Besitzerin des neuen <a href="http://www.palm.com/de/de/products/phones/pre/index.html" target="_blank" class="liexternal">Palm Pre</a>. Nachdem mein altes Nokia-Handy (das eigentlich so alt noch gar nicht war&#8230;.)  einen irreparablen Wasserschaden erlitten hatte, und da ich mich ziemlich oft mit dem Handy im Internet bewege, schien mir der Palm eine interessante Alternative zu sein. Und mit EUR 20,&#8211; im Monat zudem eine kostengünstige gegenüber dem iPhone. Allerdings – eine Internetflat für`s Handy ist dringend empfehlenswert, sonst kann das Ganze doch ein teurer Spaß werden!</p>
<p>Das erste, das mir auffiel als das Päckchen kam, war, dass kein Benutzerhandbuch dabei war. Ich als Frau brauche so etwas. Die meisten Männer werfen technische Manuals ja sofort weg, aber wir Frauen sind da doch etwas anders gestrickt und haben ganz gerne etwas in der Hand um darin zu blättern. Ich hab` mich schon gefragt, ob das Gerät nur für Männer gedacht ist. Nun ist es aber nicht so, dass es kein Handbuch gibt, man kann es aus dem Internet herunterladen und wenn man möchte, natürlich auch ausdrucken. Nur – es zählt stolze 204 Seiten! Fast ein Roman also, vom Drucken habe ich also Abstand genommen. Immerhin ist der Palm doch recht benutzerfreundlich und die Grundfunktionen sind in der Kurzanleitung erklärt. Außerdem hat man zu jeder Anwendung ein Hilfe-Menü. </p>
<p>Das Design des Palm ist etwas schnittiger als das des iPhone, es liegt gut in der Hand. Die winzige Tastatur kann mit einem Handgriff heraus geschoben werden und dann taucht auf der Rückseite des Gerätes ein praktischer Schminkspiegel auf – also doch ein Handy für uns Frauen! Aber natürlich ist das gar kein Schminkspiegel, sondern zur Kontrolle gedacht, wenn man sich selbst fotografiert. Wimpern tuschen geht aber trotzdem ganz prima damit! </p>
<p>Die Tastatur dagegen ist wieder ein anderes Thema. Die Tasten sind wirklich sehr klein. Ich als Frau habe da den Vorteil, dass ich sie mit den Fingernägeln relativ zielgerichtet drücken kann (mal sehen, wie lange sie diese rohe Behandlung überleben), es ist mir aber ein Rätsel, wie ein Mann mit kräftigeren Fingern damit klar kommt. Ich habe mir jedoch sagen lassen, dass es funktioniert. Prinzipiell ist die Tatstatur besser als zum Beispiel die Touchscreen-Tatstatur meines letzten Handys. Die war so klein, dass man ohne einen kleinen Stift gar nicht damit arbeiten konnte. Trotzdem bin ich mit dem Zahlenfeld eines Handys ohne Worterkennung immer noch deutlich schneller als mit der Tastatur des Palm. Da gäbe es meiner Meinung nach durchaus noch Verbesserungspotential. Den Touchscreen bedient man dagegen relativ einfach durch tippen, ziehen und flippen sowie über den Gestenbereich. Ist ein bisschen Übungssache, aber wenn man den Bogen einmal heraus hat, weiter kein Problem. Andere Anwendungen sind etwas trickreicher und ohne die Hilfe meines Twitter-Freundes <a href="http://www.twitter.com/Karotte_Exe" target="_blank" class="liexternal">@Karotte_Exe</a> wüsste ich vermutlich heute noch nicht, wie man z.Bsp. in einem Text zurückgeht, ohne dabei alles wieder zu löschen. Das funktioniert nämlich so: einen Fingen auf den Gestenbereich und mit einem andern da hin tippen, wo der Cursor hin soll – auch das ist Übungssache. Ich hoffe mal, ich lerne es noch, im Moment gelingen mir meist nur Zufallstreffer. </p>
<p>Daten vom Computer auf den Palm übertragen ist dagegen total easy – einfach den Palm per mitgeliefertem USB-Kabel an den Computer anschließen und die gewünschten Daten per Copy und Paste auf das Wechsellaufwerk speichern. Einfacher geht es nicht.</p>
<p>Außerdem ist man flott im Web unterwegs, das Teil ist echt schnell! Mein Laptop braucht deutlich länger um hochzufahren und ist alles in allem wesentlich langsamer. Die angebotenen Apps sind im Moment zwar noch ziemlich überschaubar, aber im Februar soll ein neuer Katalog auf den Markt kommen. Außerdem gibt es ja auch noch Preware (wobei ich zugeben muss, dass ich an der Installation trotz einer blondinensicheren Bedienungsanleitung kläglich gescheitert bin. Da muss ich wohl noch mal jemand fragen, der sich auskennt&#8230;..).</p>
<p>Das aber wirklich größte Manko des Palm ist sein Akku. Hält maximal einen Tag, selbst wenn man sich peinlich genau an alle genannten Lade- und Energiespartipps hält. Und das ist wirklich Verbesserungswürdig.</p>
<p>Aber &#8211;  ich mag meinen Palm pre. Obwohl er jede Nacht für Stunden am Ladegerät hängt, möchte ich ihn nicht mehr missen – und zwar nicht nur wegen des Spiegels!<br />
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		<title>LIMIT – der neue Roman von Frank Schätzing ist da &#8211; Teil 4</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 15:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.schatz-kiste.info/" rel="nofollow">Ingrid</a></dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schätzing]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich Limit beendet. Seit dieser Zeit überlege ich, wie ich den letzten Teil des Review schreiben soll, ohne denjenigen, die das Buch selbst lesen möchten, die Spannung zu nehmen.]]></description>
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<div class="picleft"><a href="http://www.flickr.com/photos/drewm/" target="_blank"><img alt="(cc) von drewm" src="http://farm4.static.flickr.com/3235/3136405224_ea6d66403b_d.jpg" title="(cc) von drewm" class="alignleft" width="333" height="500" /></a></div>
<p>Vor einigen Tagen habe ich Limit beendet. Seit dieser Zeit überlege ich, wie ich den letzten Teil des Review schreiben soll, ohne denjenigen, die das Buch selbst lesen möchten, die Spannung zu nehmen.</p>
<p>Spannend waren sie nämlich noch, diese letzten 400 Seiten. Und um es vorweg zu nehmen – das Ende ist vollkommen anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich war mir ungefähr 150 Seiten vor Schuss absolut sicher, den Bösewicht entlarvt zu haben – und lag total daneben!</p>
<p>Wie schon im ganzen Buch verteilt Schätzing die Handlung auf diverse Orte und Handlungsstränge und rast dann mit rauschendem Tempo von Ort zu Ort, von Ereignis zu Ereignis. Aus der Hand legen kann man das Buch jetzt kaum noch. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite. Der Informationskristall aus Vogelaars Auge birgt brisante Informationen – ein Anschlag auf eine Einrichtung von Orley Enterprices ist geplant. Da kommt eigentlich nur GAIA, das Hotel auf dem Mond in Frage. Dort eskaliert die Lage, als der Attentäter enttarnt wird. Er bringt während eine Ausfluges einen Teil seiner Mitreisenden um, denn nun gerät er in Zeitdruck, er muss die Bombe zünden, bevor sie gefunden wird. Sein Komplize wird im Hotel GAIA aktiv, dort kommt es zu einem Kampf, bei dem das Hotel komplett zerstört wird. Und auch hier sterben Menschen, nur ein kleiner Teil der Gäste und des Personals sind in der Lage, sich in Sicherheit zu bringen. Eine fieberhafte Suche nach der Atombombe beginnt.</p>
<p>Auf der Erde – wir sind inzwischen in London angekommen &#8211; in der Zentrale von Orley Enterprices, spitzt sich die Lage zu. Wer ist der Maulwurf, der eng mit Xin, dem Killer zusammenarbeitet? Es kommt zu einem dramatischen Showdown. Fast zu spät stellt sich heraus, dass nicht GAIA das Ziel des Anschlages ist. In letzter Sekunde wird die Bombe gefunden und in einem abgelegenen Mondkrater zur Detonation gebracht. Und dann taucht überraschend eine 2. Bombe auf&#8230;&#8230; an Bord der Raumfähre Charon. Die hat gerade die Überlebenden zur Basis OSS gebracht. Ausgerechnet Lynn, der inzwischen geistig völlig verwirrten Tochter Julian Orleys gelingt ein Notstart der Charon, weg von der Raumstation. Damit rettet sie ihrem Vater und den anderen das Leben. Sie selbst ist an Bord der Charon eingeschlossen mit der Bombe und die Charon verglüht in den Tiefen des Weltalls.</p>
<p>Danach hat man ein paar Seiten lang wirklich den Eindruck, dass die Story nun zu Ende ist. Nur – da sind noch eine Menge Seiten übrig. Und viele Fragen offen! Wer oder was ist diese Hydra und wer ist der Kopf der Organisation? Das kann doch jetzt unmöglich alles gewesen sein?</p>
<p>Nein, natürlich nicht! Aber – den Schluss kann ich nun wirklich nicht verraten!<br />
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		<title>LIMIT – der neue Roman von Frank Schätzing ist da Teil 3</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/11/27/limit-der-neue-roman-von-frank-schaetzing-ist-da-teil-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.schatz-kiste.info/" rel="nofollow">Ingrid</a></dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schätzing]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bin ich wieder. Rund 400 Seiten weiter und immer noch hin und her gerissen zwischen totaler Begeisterung und dem Gefühl, gleich einschlafen zu müssen.

Immerhin, ein Teil des Rätsels ist nun gelöst. Xin, der Killer ist hinter Yoyo`s Computer her. Unbeabsichtigt hat sie verschlüsselte Daten in Parasiten-Mails abgefangen, die zu einer geheimen Gruppe namens Hydra führen könnten. Um jegliches Risiko auszuschalten, gibt es nur einen Weg für ihn: Yoyo und alle eventuellen Mitwisser müssen sterben. 
]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 385px"><a href="http://www.flickr.com/photos/brokenkey/" target="_blank"><img alt="nightfall (cc) von brokenkey" src="http://farm4.static.flickr.com/3293/3046683540_1f5bcb0358_d.jpg" title="nightfall (cc) von brokenkey" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">nightfall (cc) von brokenkey</p></div></div>
<p> Da bin ich wieder. Rund 400 Seiten weiter und immer noch hin und her gerissen zwischen totaler Begeisterung und dem Gefühl, gleich einschlafen zu müssen.</p>
<p>Immerhin, ein Teil des Rätsels ist nun gelöst. Xin, der Killer ist hinter Yoyo`s Computer her. Unbeabsichtigt hat sie verschlüsselte Daten in Parasiten-Mails abgefangen, die zu einer geheimen Gruppe namens Hydra führen könnten. Um jegliches Risiko auszuschalten, gibt es nur einen Weg für ihn: Yoyo und alle eventuellen Mitwisser müssen sterben. </p>
<p>Denen ist die Flucht aus dem brennenden Stahlwerk zwar gelungen, aber Xin ist auch nicht gerade untätig. Um Yoyo zum Aufgeben zu bewegen, nimmt er ihren Vater als Geisel. In einer spektakulären und sehr temporeich beschriebenen Szene gelingt dessen Befreiung. Action pur! Jericho und Yoyo fliehen zu Tu Tien, Jericho`s Freund, Auftraggeber und zugleich Yoyo`s Vertrautem. Gemeinsam versuchen Sie die geheimen Botschaften zu entschlüsseln und stoßen auf einen Militärputsch in Äquatorialguinea und einen geheimnisvollen Mann namens Andre Donner, der in Berlin ein afrikanisches Restaurant betreibt. Aber dieser Putsch hat bereits stattgefunden – was ist daran so brisant, dass sie deswegen alle sterben sollen? War die chinesische Regierung beteiligt? Wie hängt das alles mit Xin, dem Killer zusammen? Für wen arbeitet er? Und welche Bedeutung hat Jan Kees Vogelaar, Söldner und persönlicher Sicherheitsbeauftragter des geputschten Präsidenten Maye?</p>
<p>Tu, Yoyo und Jericho fliegen nach Berlin um Andre Donner zu treffen. Auch sein Leben scheint in Gefahr zu sein. Was weiß er?</p>
<p> Am anderen Ende der Welt, in Kanada, versucht die Journalistin Loreena Keowa immer noch, den Anschlag auf Gerald Palstein aufzuklären. Und dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung: Palstein`s eigene Sicherheitsleute waren in das Attentat verwickelt! Und dann stellt sie fest, dass noch andere Führungskräfte der Ölbranche zu Schaden gekommen sind. Alejandro Ruiz, strategischer Vizepräsident von Repsol, verschwand während einer Reise nach Peru. Nur ein Zufall?</p>
<p>In Berlin machen Jericho und Yoyo schließlich Andre Donner ausfindig. Es stellt sich heraus, dass Andre und Jan Vogelaar ein und dieselbe Person ist. Zusammen mit seiner afrikanischen Frau ist er untergetaucht, versucht in Berlin ein neues Leben aufzubauen. Auch er steht auf Xin`s Abschussliste, hätte bei dem Militärputsch sterben sollen, denn er weiß zu viel. Aber &#8211; er ist bereit, dieses Wissen zu verkaufen. Gleichzeitug gelingt Diane, Jerichos Supercomputer die Entschlüsselung eines weiteten Textfragmentes der geheimnisvollen Botschaft – und dieses Fragment deutet auf einen geplanten Anschlag hin, einen Anschlag auf Orley Enterprices, möglicherweise sogar das Mondhotel Gaia. Eine Warnung verpufft unbeachtet. Denn Lynn, Julian Orley Tochter, versinkt immer mehr im psychischen Chaos, lebt überwiegend von Tabletten. Realität und Wahnsinn in einer Person. Nach außen strahlend schön, innerlich kaum noch in der Lage dem Druck ihrer Position als CEO von Orley Travel standzuhalten. </p>
<p>In der Zwischenzeit ist auch der Killer in Berlin eingetroffen und ein Rennen um dem Informationskristall, der sich in Donners/Vogelaars Besitz befindet, beginnt. Vogelaar und seine Frau sterben, Xin erbeutet den Kristall. Aber – es gibt ein Duplikat! Und das befindet sich ausgerechnet im Glasauge des Söldners! Yoyo und Tu geben sich als chinesische Kriminalbeamte aus und stehlen das Auge aus der Pathologie. Nun ist Ihnen nicht nur der chinesische Killer sondern auch die deutsche Polizei auf den Fersen.</p>
<p><strong>Fazit bis hierher</strong><br />
Also eines muss ich sagen &#8211; ich habe schon ewig kein Buch mehr gelesen, das mich derart hin und her gerissen hat. Das Thema ist spannend. Schätzings Exkursionen in unsere jüngere Geschichte verweben sich fast unmerklich mit unserer Zukunft &#8211; logisch, da die Story im Jahr 2025 spielt. Stellenweise actionreich, voller Tempo und Spannung &#8211; dann plötzlich wieder langatmige Dialoge, die dazu verführen, nicht mehr ganz so konzentriert zu lesen. Und 5 Seiten später stellt man dann fest, dass man irgendwo den Faden verloren hat. Und blättert zurück&#8230;.liest noch mal richtig. Ich will immer noch unbedingt wissen, wie sich die Story entwickelt und wie alles endet, aber ich habe noch NIE so lange für ein Buch gebraucht. Und deswegen muss ich Sie auch noch etwas auf die Folter spannen! Noch etwa 400 Seiten lang&#8230;..<br />
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		<title>LIMIT – der neue Roman von Frank Schätzing ist da Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 22:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.schatz-kiste.info/" rel="nofollow">Ingrid</a></dc:creator>
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<div class="picleft"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 416px"><a href="http://www.flickr.com/photos/balakov/" target="_blank"><img alt="Moon Landing (cc) Balakov" src="http://farm4.static.flickr.com/3194/2482050441_2eca186381_d.jpg" title="Moon Landing (cc) Balakov" width="406" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Moon Landing (cc) Balakov</p></div></div>
<p> In zwischen bin ich ein gutes Stück weitergekommen. Ich kann nicht mehr sagen, wann genau – aber irgendwo zwischen Seite 280 und Seite 350 habe ich ihn gefunden, den Frank Schätzing, den ich während der ersten 200 Seiten vermisst habe. Der Frank Schätzing, der mich schon mit „Der Schwarm“, „Tod und Teufel“ und „Mordshunger“ vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Der einen packt und nicht mehr loslässt. Der einen dazu bringt, sich mit scheinbar trockenen wissenschaftlichen Details auseinander zu setzen, mehr noch, sie faszinierend zu finden und der einen geradezu dazu <em>zwingt</em> bis morgens um Vier weiter zu lesen, obwohl man doch eigentlich schon um Elf in`s Bett wollte.</p>
<p>Aber zurück zur Story: Unsere illustre Reisegesellschaft kommt auf dem Mond an. Gereist ist man von der OSS mit der Raumfähre Charon, Cliquen haben sich gebildet, Sympathien und Antipathien sind entstanden, begünstigt durch die Enge und das Gefühl, eingesperrt zu sein. Der psychische Druck auf Lynn steigt unmerklich.</p>
<p>Mit dem Lunar-Express trifft die Gruppe im Mondhotel GAIA ein, einem wirklich außergewöhnlichen Hotel, außergewöhnlich sogar dafür, dass es auf dem Mond, am Rande eines lunaren Grand Canyon steht. Aber mehr will ich an dieser Stelle dazu nicht verraten…..  Schätzing`s Schilderungen der verwendeten Materialien, der Schwierigkeiten beim Bau und die der technischen „Spielereien“ klingen absolut glaubwürdig und langweilen kein bisschen. Gemeinsam mit unseren Reisenden genießen wir den Komfort eines erstklassigen Hotels, sitzen an der Bar, spielen Golf, essen in einem der Restaurants. Doch einer aus der Gruppe ist nicht der, der er zu sein vorgibt. Schon in der ersten Nacht macht er sich  mit dem Lunar-Express auf den Weg, um ein ominöses Paket auf der Mondoberfläche zu bergen. Wer und was ist er? Ein Agent? Für wen arbeitet er? Frank Schätzing lässt uns im Unklaren darüber, welche Rolle dieser Mann spielt. Die Spannung steigt, als er bei seiner Rückkehr in`s Hotel überrascht wird.</p>
<p>Zwischenzeitlich entführt uns Schätzing in einen dritten Handlungsstrang. Loreena Keowa, Reporterin des Umwelt-Senders Greenwatch, ist entschlossen das missglückte Attentat auf Gerald Palstein aufzuklären. Gerald Palstein ist der strategische Leiter des Ölkonzerns EMCO. Die Ölindustrie aber ist tot, wird zum größten Teil abgelöst durch die Gewinnung von Helium-3 – auf dem Mond. Nur knapp ist er einem Mordanschlag entgangen und zwar kurz bevor er an der Stelle von Carl Hanna mit unserer Gruppe zum Mond reisen sollte.</p>
<p>Und dann finden wir uns in Shanghai wieder- bei Cyberdetektiv Owen Jerico, den wir ja bereits im 1. Teil kennen gelernt haben. Er ist auf der Suche nach der Dissidentin Yoyo. Fest steht, sie ist in Lebensgefahr. Aber durch wen? Und warum? Und für wen arbeitet der Killer Xin, ein Meister in der Kunst der Tarnung? Für die Polizei, die als Handlanger der Regierung üblicherweise Jagd auf Dissidenten macht, offenbar nicht. Was weiß Yoyo? Was ist so gefährlich, dass sie mitten in der Nacht überstürzt ihre Wohngemeinschaft verlässt? Xin heftet sich an ihre Fersen. Einer von Yoyos Mitbewohnern, Grand Cherokee Wang, ist bereit ihm Informationen über ihren Aufenthaltsort zu geben. Informationen, die er gar nicht besitzt. Das kostet ihn das Leben. In einer spektakulären Szene wird er von Xin mit dem Silver Dragon gejagt, einer Achterbahn, die das World Financial Center im 97. Stock umkreist. Er stürzt 500 Meter in die Tiefe.</p>
<p>Owen Jericho war in der Zwischenzeit nicht untätig und hat Yoyos Spur aufgenommen. Er vermutet sie in Quyu, der vergessenen Welt. Einer Welt innerhalb der Stadt Shanghai. Dort gelten andere Gesetze, ein idealer Ort um Unterzutauchen. Und genau da findet Jericho sie, in ihrem provisorischen Unterschlupf in einem stillgelegten Stahlwerk. Aber – Xin ist Ihnen dicht auf den Fersen und es kommt zu einer gnadenlosen Jagd. Nur mit knapper Not entkommen Yoyo und Jericho dem Killer.</p>
<p><strong>Fazit bis Seite 550</strong>:<br />
Ein Zug auf dem Mond? Raumanzüge nach Maß, in denen man nicht aussieht wie das berühmte Michelin-Männchen sondern voll beweglich ist? Avatare, die uns vertreten, wenn unsere persönliche Anwesenheit nicht zwingend erforderlich ist? Eine Achterbahn die das Dach eines 97 Stockwerke hohen Wolkenkratzers umkreist? So unglaublich das alles auf den ersten Blick klingt: wenn man „Limit“ liest, fühlt man sich hinein versetzt in eine Welt, die fiktiv und doch nicht mehr allzu weit entfernt von der unseren ist. Was ist möglich, was ist Fiktion? Viele der genannten Techniken sind in Grundzügen schon entworfen oder in Planung. Und falls nicht &#8211; in unserer Vorstellung ist alles möglich! Ich kann kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht &#8211; aber bis zur &#8220;Auflösung&#8221; habe ich zum Glück noch fast 800 Seiten lang Zeit.<br />
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		<title>LIMIT – der neue Roman von Frank Schätzing, Versuch eines Review Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 11:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.schatz-kiste.info/" rel="nofollow">Ingrid</a></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht ging es Ihnen in den letzten Tagen auch so wie mir. Ich stand im Buchgeschäft meiner Wahl und vor der Entscheidung: der neue Schätzing oder der neue Dan Brown?
Nun - Frank Schätzing hat das Rennen gemacht! Versuch eines Review deswegen, weil das Buch über 1300 Seiten stark ist und seine Leser in unterschiedlichen Handlungssträngen in eine aufregende, aber manchmal auch verwirrende  Reise einmal um die Welt und darüber hinaus entführt.
Frank Schätzing lädt uns mit seinem neuen Roman ein in`s Jahr 2025, in eine - gar nicht mehr allzu ferne - Zukunft.
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<div class="picleft"><div class="wp-caption alignnone" style="width: 342px"><a href="http://www.flickr.com/photos/lee_sie/" target="_blank"><img alt="A classic future (cc) von Lee Sie" src="http://farm4.static.flickr.com/3555/3681067504_daf09697a1_d.jpg" title="A classic future" width="332" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Aclassic future (cc) von Lee Sie</p></div></div>
<p>Vielleicht ging es Ihnen in den letzten Tagen auch so wie mir. Ich stand im Buchgeschäft meiner Wahl <em>und </em>vor der Entscheidung: der neue Schätzing oder der neue Dan Brown?</p>
<p>Nun &#8211; Frank Schätzing hat das Rennen gemacht! <em>Versuch</em> eines Review deswegen, weil das Buch über 1300 Seiten stark ist und seine Leser in unterschiedlichen Handlungssträngen in eine aufregende, aber manchmal auch verwirrende  Reise einmal um die Welt und darüber hinaus entführt. Frank Schätzing lädt uns mit seinem neuen Roman ein in`s Jahr 2025, in eine &#8211; gar nicht mehr allzu ferne &#8211; Zukunft.</p>
<p>Die Story beginnt im Jahr 2024 mit einem tragischen Unfall. Bei einem Außeneinsatz auf der Raumstation OSS wird ein Shuttlepilot in den Weltraum katapultiert und stirbt. Danach erwartet uns ein Zeitsprung ins Jahr 2025. Eine Insel im Pazifik dient als Bodenstation für einen Fahrstuhl in den Weltraum – bis hin zu eben dieser Raumstation OSS. Eine illustre Gesellschaft superreicher Exzentriker aus aller Welt trifft sich hier, eingeladen von Julian Orley, dem Erbauer der Station und Inhaber von Orley Enterprises. Die Vorstellung der einzelnen Charaktere zieht sich über viele Seiten, sicher wichtig, aber zuweilen etwas langatmig. Leider, denn hier verliert der Roman an Spannung.</p>
<p>Wir lernen unter Anderem den etwas undurchsichtigen Carl Hanna aus Kanada kennen, dann den Schauspieler Finn O`Keefe, der in seiner Rolle als „Perry Rhodan“ Berühmtheit erlangt hat, Evelyn Chambers, die amerikanische Talklady Nummer eins, Rebecca Hsu, CEO ihres eigenen taiwanesischen Luxuskonzerns sowie einen russischer Stahlbaron samt Gattin. Dann sind da noch Lynn Orley, Julians Orleys Tochter, Architektin des Mondhotel`s Gaia und psychisch labil, ihr Bruder Tim und seine Frau Amber. Sie alle bereiten sich auf eine Reise in die OSS und von da aus weiter zum Mond vor.</p>
<p>Im nächsten Kapitel geht die Reise weiter, diesmal nach Shenzhen in Südchina. Hier begegnen wir Owen Jericho, einen Cyber-Detektiv und Spezialisten für Netzkriminalität aller Art. Er ist auf der Jagd nach dem Kopf eines Pädophilenrings und begibt sich dabei in große Gefahr. Denn anders als es die Bezeichnung Cyber-Detektiv vermuten lässt, bewegt sich Owen Jericho nicht ausschließlich im Web, sondern er sucht persönlich das „Paradies der Kleinen Kaiser“ auf, um den Drahtzieher, Ma Liping dingfest zu machen. Als ihm das gelungen ist, bittet ihn ein chinesischer Freund und Geschäftsmann, Yoyo Chen, eine untergetauchte Dissidentin,  zu suchen.</p>
<p>Auf der Isla de Las Estrellas sind wir inzwischen am dritten und letzten Abend der Reisegruppe eingetroffen. Am nächsten Tag soll die Reise weitergehen zur Raumstation OSS. Erste Spannungen unter den Reiseteilnehmern machen sich bemerkbar.</p>
<p><strong>Fazit der ersten knapp 200 Seiten:</strong> Frank Schätzing macht es seinen Lesern diesmal nicht ganz leicht. Wie immer, ist auch dieser Roman hervorragend recherchiert, allein die &#8220;Dankesliste&#8221; am Ende des Buches liest sich wie das &#8220;Who is Who&#8221; aus Wissenschaft und Technik: Thomas Reiter, ISS- und Mir-Astronaut, Dr. Reinhold Ewald, Mir-Astronaut und Physiker, Ranga Yogeshwar, Physiker und Wissenschaftsmoderator, und, und, und&#8230;  Das Thema Erschließung neuer Energiequellen, um das es letztendlich geht (was ich aber bisher mehr oder weniger nur dem Klappentext entnommen habe) ist brandheiss und in Kombination mit der Fiktion der Reise ins All schreit es geradezu nach einer tollen Story. Wenn da nur nicht die zuweilen langatmigen Dialoge wären!</p>
<p>Der bisher für mich aufregendste Handlungsstrang war der um den Detektiv Owen Jericho-  aber was der nun wieder mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat, ist noch völlig unklar.</p>
<p><strong>So bin ich ein bisschen im Zwiespalt:</strong> es hat mich noch nicht richtig gepackt aber dennoch will ich wissen wie es weiter geht und wo alles endet. Also bleibe ich dran. In ein paar hundert Seiten melde ich mich wieder!<br />
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