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	<title>Regioblog &#187; Peter Löwenstein</title>
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	<description>Artikel und Meinungen aus Südhessen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 17:40:09 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Darmstädter Piratenparty am Faschingsdienstag</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 17:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. März feiert unser OBinSpe Andre De Stefano in der Darmstädter Knabenschule die Piratenparty zum Faschingsdienstag. Dresscode ist Pirat!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><img src="http://www.piratenpartei-dadadi.de/wp-content/uploads/2011/02/Flyer.png" width="600" alt="Darmstädter Piratenparty am Faschingsdienstag" title="Darmstädter Piratenparty am Faschingsdienstag"/></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p>Am Faschings-Dienstag, den 8. März steigt ab 19 Uhr die &#8220;Piraten-Party&#8221; in der Bessunger Knabenschule. Der OB-Kandidat der Piratenpartei André De Stefano lädt ein, gemeinsam mit ihm und den Darmstädter Piraten zu lachen, tanzen und zu feiern! Für gute Stimmung sorgt die Band &#8220;Las Bombas&#8221; aus Köln sowie der OB-Kandidat selbst am DJ-Pult, wo er unter seinem Künstlernamen &#8220;DJ atvolution&#8221; auftritt. Die Musik geht dabei von Pop bis Rock mit vereinzelten Karnevals-Hits aus dem Rheinland.</p>
<p>&#8220;Ich möchte den Menschen in Darmstadt zeigen, dass Politik auch Spaß machen kann,&#8221; so der OB-Kandidat. &#8220;Die Aufgaben, die auf uns warten, sind ernst genug. Aber die Lebensfreude darf darunter nicht leiden.&#8221; Die Plätze im Gewölbekeller sind begrenzt. Es wird empfohlen, sich unter andre.destefano@piratenpartei-darmstadt.de auf die Gästeliste schreiben zu lassen. </p>
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</ul>

	Die Schlagworte zu diesem Artikel: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/darmstadt/" title="Darmstadt" rel="tag">Darmstadt</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/fasching/" title="Fasching" rel="tag">Fasching</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/party/" title="Party" rel="tag">Party</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/piratenpartei/" title="Piratenpartei" rel="tag">Piratenpartei</a><br />
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		<title>Lieber Kreistag, wir Piraten werden mal reden</title>
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		<comments>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2011/01/27/lieber-kreistag-wir-piraten-werden-mal-reden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 12:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistag]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend war im Kreishaus Dieburg nach einer Viertelstunde klar: Die Piratenpartei wird auf den Wahlschein im Landkreis Darmstadt-Dieburg gedruckt werden. 

Damit treten wir mit offiziellem Segen zur Kommunalwahl an, was auch mich betrifft…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Gestern Abend war im Kreishaus Dieburg nach einer Viertelstunde klar: Die Piratenpartei wird auf den Wahlschein im Landkreis Darmstadt-Dieburg gedruckt werden. </p>
<p>Damit treten wir mit offiziellem Segen zur Kommunalwahl an, was auch mich betrifft: Als zweiter Spitzenkandidat der Piraten für den Kreistag Darmstadt-Dieburg, und Anfang diesen Monats frisch gewählter stellvertretender Vorsitzender für die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Darmstadt/KV_Darmstadt" target="_blank" class="liexternal">Piratenpartei Darmstadt / Darmstadt-Dieburg</a>.</p>
<p>Mit guter Aussicht auf einen mehr als respektablen Wahlerfolg am 27.3. werden wir &#8220;Scheiß-Piraten&#8221;, wie der Landrat Klaus-Peter Schellhaas (SPD) über uns gegenüber seinem Grünen Koalitionspartner bei der letzten Wahl <a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/darmstadt/kleine-mausern-sich/-/1472858/3103600/-/index.html" target="_blank" class="liexternal">urteilte</a>, mit mehr als nur klammheimlicher Freude in den Kreistag einziehen, und in die Darmstädter Stadtverordnetensitzung, und bei der Oberbürgermeisterwahl mit dem Piraten André de Stefano einen eigenen wirklich guten Kandidaten anbieten.  (Über diese beiden Wahlzulassungen wird heute Abend der Wahlausschuss Darmstadt entscheiden, und es sieht gut aus!)</p>
<p>Ich freu mich tierisch auf die ersten Sitzungen im Kreistag nach dem 27. März. Wir werden reden, und ihr werdet uns hören, weil wir uns und die öffentlichen Reden im Kreistag nicht weiter <a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/darmstadt/der-kreistag-blockt/-/1472858/3256794/-/index.html" target="_blank" class="liexternal">blocken</a> lassen.</p>
<p>Ja, ich hab alte Rechnungen mit der SPD und den Grünen hier im Kreis offen. Beide Parteien haben sich hier im Kreis einen Scheiß darum gekümmert, ob die von ihnen verantwortete Politik für uns Alle nachvollziehbar und bürgerfreundlich rüberkommt.  Beispiele: Umweltgutachten zur Belastung der Flüsse mit Pflanzengift wurden in Schubladen verschlossen. Oder der Zweckverband Senio/Gersprenz tagt nach wie vor am liebsten gut versteckt vor der Öffentlichkeit. Testet es selbst: Versucht mal ein Protokoll oder eine Terminankündigung zu einer der öffentlichen Sitzungen auf deren <a href="http://www.senio-verband.de/" target="_blank" class="liexternal">Senio Website</a> zu finden. Gabs dort noch nie zu lesen! Solcher undurchsichtiger Verwaltungsbockmist muß ein Ende haben.</p>
<p>Stattdessen werden regelmäßig öffentlich publizierende Kritiker wie ich von der Kreisspitze bekämpft, und ihre Existenz, ihre Selbständigkeit in meinem Fall vom Landrat mit der Kündigung von schon erteilten Beratungsaufträgen gefährdet, wie es mir passiert ist, weil ich im Regioblog &#8220;publiziere&#8221;. </p>
<p>Lieber Kreistag, wir werden reden. Über politische Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung und mehr Respekt vor der Meinung von Bürgern. Dafür reißen wir uns im Moment den Arsch auf.<br />
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	Die Schlagworte zu diesem Artikel: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/buergerbeteiligung/" title="Bürgerbeteiligung" rel="tag">Bürgerbeteiligung</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/darmstadt-dieburg/" title="Darmstadt-Dieburg" rel="tag">Darmstadt-Dieburg</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/kreistag/" title="Kreistag" rel="tag">Kreistag</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/parteien/" title="Parteien" rel="tag">Parteien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/piratenpartei/" title="Piratenpartei" rel="tag">Piratenpartei</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a><br />
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		<title>Der JMStV kippt!</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/12/15/der-jmstv-kippt/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 10:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin sprachlos. Danke an euch Alle, die mitgeholfen haben!]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><img alt="No longer feeling blue" src="http://farm3.static.flickr.com/2321/2235488858_22ac6b7190_z.jpg" title="No longer feeling blue" class="aligncenter" width="600"/></div>
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<p><strong>Ich bin sprachlos. Danke an euch Alle, die mitgeholfen haben!</strong></p>
<p>Mehr aktuelle Meinungen dazu bei <a href="https://encrypted.google.com/search?q=jmstv&#038;hl=de" target="_blank" class="liexternal">Google</a>.</p>
<p><small>Bildnachweis: &#8220;Be mine&#8221; (cc) von <a href="http://www.flickr.com/photos/bored-now/" target="_blank" class="liexternal">bored now</a>.</small><br />
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</ul>

	Die Schlagworte zu diesem Artikel: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/digitale-medien/" title="Digitale Medien" rel="tag">Digitale Medien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/jmstv/" title="JMStV" rel="tag">JMStV</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/parteien/" title="Parteien" rel="tag">Parteien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/piratenpartei/" title="Piratenpartei" rel="tag">Piratenpartei</a><br />
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		<title>Update: Regioblog geht zum 1.1.2011 offline</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 13:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=5324</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Blog und mein Webserver gehen zum Ende des Jahres offline.

Der Grund ist der neue Jugendmedienstaatsvertrag (JMStV), der gerade verabschiedet wird und der Ende des Jahres in Kraft treten wird. Nach diesem Vertrag müßte ich alle meine Inhalte durchgehen und mit einem Alterslabel versehen. Dafür habe ich keine Zeit und es wäre auch nicht produktiv.

So, diesen Text habe ich ausgeliehen. Und ich übernehme die darin angekündigten Konsequenzen auch für Mich. als Herausgeber des Regioblog. Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 13.12. 20.20h.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2010/11/JMStVScript.png"  width="600" height="544" class="size-full wp-image-5347" />
<blockquote><p>&#8220;Dieses Blog und mein Webserver gehen zum Ende des Jahres offline.</p>
<p>Der Grund ist der neue Jugendmedienstaatsvertrag (JMStV), der gerade verabschiedet wird und der Ende des Jahres in Kraft treten wird. Nach diesem Vertrag müßte ich alle meine Inhalte durchgehen und mit einem Alterslabel versehen. Dafür habe ich keine Zeit und es wäre auch nicht produktiv. </p>
<p>Für die Inhalte, die ab 16 oder ab 18 eingestuft sind (und das ist das Default-Label) müßte ich außerdem einen wirksamen Zugangsschutz mit Alterskontrolle implementieren. Einen solches zugelassenes Verfahren gibt es derzeit nicht, und wenn es das gäbe, wäre es nicht kostenfrei zu haben &#8211; und ich habe keine Lust, für meine kostenfrei angebotenen Inhalte Geld aufzuwenden.</p>
<p>Wenn ich das nicht mache, öffne ich mich einem beträchtlichen finanziellen Risiko durch Abmahnungen und das will ich nicht tragen.&#8221; </p></blockquote>
<p>Dieser etwas gekürzte Textauszug wurde eben von mir ausgeliehen beim <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2984-Offline-JMStV.html" target="_blank" class="liexternal">Blog von Kristian Köhntopp</a>, dass ebenfalls angekündigt hat zum 1.12. seine  Pforten zu schliessen, so  wie viele Andere.</p>
<p>Und ebenso, aus den selben Gründen, wird der Regioblog zum Jahreswechsel abgeschaltet.</p>
<p>Wer sich jetzt verwundert die Augen reibt, was hier bitte abgeht: Richtet eure Beschwerden an die  GRÜNEN und die SPD. Beide Parteien haben  auf Länderebene, z.B. die GRÜNEN in Nordrhein-Westfalen, dem neuen <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/JMStV" target="_blank" class="liexternal">JMStV</a> zugestimmt  oder werden dies demnächst tun! </p>
<p>Wider besseres Wissen, aus &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/gruenenrw/status/9305356467445760" target="_blank" class="liexternal">parlamentarischen Zwängen</a>&#8220;. Mit meinen Worten: Aus Gründen des Machterhalts werfen die GRÜNEN mit ihrer Zustimmung zum JMStV ihre Glaubwürdigkeit über Bord, egal was im eigenen Programm an anderen Zielen für sinnvolle Netzpolitik steht.</p>
<p><strong>Updates 1:</strong><br />
Am 1.12. wurde bei Heute.de eine gute Zusammenfassung zur aktuellen Situation veröffentlicht, <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,8159705,00.html" target="_blank" class="liexternal">dort</a> bitte nachlesen um was es hier eigentlich geht.</p>
<p><strong>Updates 2:</strong><br />
Am 2.12 veröffentlichte Netzpolitik.org eine übersichtliche Liste von Artikeln, die sich fachkundig mit den juristischen Folgen des neuen JMStV für Blogger beschäftigen. Wer bisher die beschwichtigenden Erklärungen von Rechtsanwalt Udo Vetter im Kopf hatte, der wird nach dem Lesen der <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/jmstv-aus-juristischer-sicht-wer-will-nochmal-wer-hat-noch-nicht/" target="_blank" class="liexternal">dort  bei Netzpolitik </a>verlinkten kritischen Anmerkungen einen anderen  Eindruck über die höheren Risiken für Blogbetreiber bekommen.   </p>
<p><strong>Update 3 vom 08.12. 12:44</strong><br />
Die Anwaltspraxis <a href="http://spreerecht.de/" target="_blank" class="liexternal">Schwenke und Dramburg</a> hat einen Flowchart (unter Creative Common Licence), also einen Ablaufplan, erstellt mit dem durchgespielt werden kann welcher Aufwand sich im Einzelnen mit dem JMStV für Blogbetreiber ergibt.<br />
<a href="http://spreerecht.de/jugendschutz/2010-12/flow-chart-zum-neuen-jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://spreerecht.de/wp-content/uploads/2010/12/jmstv_anleitung_1_flowchart.png" alt="Flowchart" title="Flowchart" width="600px" /></a><br />
Der lesenswerte <a href="http://spreerecht.de/jugendschutz/2010-12/flow-chart-zum-neuen-jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv" target="_blank" class="liexternal">Artikel dazu</a> erklärt mehr…</p>
<p><strong>Update 4 vom 13.12. 20:20h:</strong><br />
Wie erwartet hat auch in Berlin die SPD in der letzten Woche dem JMStV mit ihrer Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus zugestimmt. Ich habe den Reden der SPD Abgeordneten live zugehört.  Diese Woche wird dann  auch die SPD in Nordrhein-Westfalen dem Staatsvertrag zustimmen, gemeinsam mit den Grünen, so wurde das <a href="http://www.pottblog.de/2010/12/13/in-nrw-wollen-die-spd-und-die-gruenen-fraktion-dem-umstrittenen-jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-jetzt-doch-noch-zustimmen/" target="_blank" class="liexternal">heute bekannt</a>.<br />
So ein verlogenes Pack. Von Internet keine Ahnung.</p>
<p>Was anderes, bessere Nachrichten: Am 11.12 wurde ich auf dem Kreisparteitag der Piraten Darmstadt-Dieburg auf den zweiten Platz der Liste für den hiesigen Kreistag gewählt. Ich war auf Platz 1 gesetzt, habe aber mit Norbert auch Platz zwei getauscht, weil er demnächst Teilzeit arbeitet und deshalb mehr für die Piraten tun kann als ich. Ihr könnt uns am 26. März wählen. Damit kann ich meinen Entschluss, selbst in der regionalen Politik mitzumischen erreichen. Ich will in der Politik etwas bewegen, anstatt zu kritisieren und Verbesserungsvorschläge von Aussen zu machen, wie ich es im Regioblog seit 2004 gemacht habe.<br />
Doch wir brauchen bis zum 20. Januar 2011 mindestens 142 Unterstützerunterschriften, damit unsere Partei zur Wahl überhaupt das erste Mal zugelassen wird. Unterschreiben kann jeder, der mit seinem Erstwohnsitz im Landkreis Darmstadt-Dieburg wohnt. Die Unterschrift verpflichtet zu nichts, und wird auch nicht veröffentlicht. Sie hilft uns einfach nur, um zur Kommunalwahl zugelassen zu werden. Wenn wir diese Hürde einmal genommen haben, dann können wir immer wieder antreten.<br />
Deswegen brauchen wir diesmal etwas Unterstützung, also deine Unterschrift: Um zu unterschreiben, nutze das Darmstadt-Dieburg Formular für <a href="http://bit.ly/hVC56A" target="_blank" class="liexternal">Unterstützungsunterschriften</a>, fülle es aus und schicke es per Post an: PIRATEN Darmstadt-Dieburg; Postfach 1153; 64801 Dieburg. Wir kümmern uns um die Rücksprache mit deinem Einwohnermeldeamt, damit deine Unterschrift für unsere Unterstützung auch wirklich gültig ist und zählt.<br />
Wenn du zum Ausfüllen Fragen hast, dann kann ich weiterhelfen: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/kontakt-und-impressum/" class="liinternal">Kontakt</a>.</p>
<p>Was sich die GRÜNEN  gegenüber ihren Wählern zum Thema Netzpolitik an Verlogenheit leisten ist für jeden ein Schlag ins Gesicht, der das Internet für freie Meinungsäußerung, z.B. in einem Blog nutzt. Den GRÜNEN ist das eigene Parteiprogramm nichts wert. Wer auf das grüne Wahlprogramm reinfällt, ist selbst schuld.</p>
<p>Ich habe den Regioblog seit 2004 betrieben, unter dem Motto &#8220;Artikel und Meinungen aus Südhessen&#8221;. Über 1.200 Artikel und viele Bilder und Kommentare wurden veröffentlicht.  Einige von mir aufgedeckte Themen wurden überregional z.B. in der Frankfurter Rundschau  beachtet. Über 50 Interviews, Radiosendungen und Podcasts wurden von mir, Freunden und stillen Förderern im Hintergrund produziert. </p>
<p>Meine Gesprächspartner waren Bundestagsabgeordnete, medienpolitische Sprecher der Landtagsparteien, Landratskandidaten, Bürgermeister und regionale Akteure der Wirtschaftsförderungen und Tourismusverbände. Und auch immer wieder Berichte über andere Blogger aus Südhessen, oder gemeinsame Arbeiten mit diesen. Auch Absolventen des Studiengangs Online Journalismus waren hier öfters zu lesen.<br />
Von allen so um 2004 an den Start gegangenen Blogs ist der Regioblog der letzte südhessische Blog, der noch online ist und einen lokalen Fokus hat.</p>
<p>Mächtig stolz bin ich darauf, die vier Abweichler aus der SPD Fraktion Wochen vor der entscheidenden Abstimmung, die zum Scheitern der Yspilanti Regierung führte, richtig vorhergesagt zu haben. </p>
<p>Auch das Aufdecken der bei der Landkreisverwaltung in der &#8220;falschen Akte abgelegten&#8221; Gewässerkarten mit der bis dahin unveröffentlichten Darstellung der Vergiftungen von Gersprenz, des Darmbachs und anderer Flüsse durch Pestizide und Düngemittelrückstände geht auf mein Konto. Wobei der Google Earth Karten Mashup heute noch oft aufgerufen wird.</p>
<p>Das spätere Scheitern des Zweckverbandes Region Starkenburg wurde hier wiederholt frühzeitig in seinen Gründen analysiert. Der bundesweite erste Podcast mit einem Landrat, Matthias Wilkes der CDU Bergstrasse, zu seinen Vorbehalten gegen den Zweckverband Starkenburg ging im Regioblog auf Sendung.</p>
<p>Es war immer meine Devise, den Regioblog für andere Meinungen und Standpunkte offen zu halten. Unter den Autoren waren des öfteren auch Abgeordnete und meinungsstarke Akteure aller anderen demokratischen Parteien zu lesen. Viele Parteispitzen hat diese offenen Meinungsäußerungen außerhalb der eigenen internen Parteizirkel irritiert.<br />
Trotz aller unterschiedlichen Standpunkte ist mir dabei eines gelungen: Niemals wurde mir unterstellt, lediglich Propaganda zu betreiben.<br />
Hier konnte jeder, der anfragte ungekürzt zu Wort kommen. Wobei Lügen, Beleidigungen und falsche Unterstellungen von mir konsequent moderiert wurden, was übrigens nur sehr selten der Fall war.</p>
<p>Ihr werdet mich weiterlesen können, wobei ganz ehrlich: Wie und Wo weiß ich noch nicht. Bis dahin folgt mir auf Twitter, als <a href="http://twitter.com/gersprenz" target="_blank" class="liexternal">Gersprenz</a>.<br />
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		</item>
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		<title>Notizen zum barcamp Darmstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 11:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 250 Teilnehmer diskutierten an diesem Wochenende in den fantastischen Räumlichkeiten des Sponsors Deutsche Telekom in Darmstadt zwei Tage über Netzkultur und das Internet.

Mir hat es sehr gut gefallen, Kompliment an das Orgateam. Besser kann man es kaum machen.

Lediglich die südhessischen Politiker und die Stadtverwaltungen haben das barcamp verpennt, und leider eine großartige Chance verpasst um sich zu präsentieren und mit zu diskutieren was ansteht.
 
Warum eigentlich?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.regioblog.de%2Findex.php%2Farchives%2F2010%2F11%2F22%2Fnotizen-zum-barcamp-darmstadt%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.regioblog.de%2Findex.php%2Farchives%2F2010%2F11%2F22%2Fnotizen-zum-barcamp-darmstadt%2F&amp;source=Gersprenz&amp;style=compact&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div class="picleft"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4103/5191911286_9c6aeeda8a.jpg" alt="barcamp Darmstadt" / width="600"></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p>Über 250 Teilnehmer diskutierten an diesem Wochenende in den fantastischen Räumlichkeiten des Sponsors Deutsche Telekom in Darmstadt zwei Tage über Netzkultur und das Internet.</p>
<p>Die eigenen Eindrücke der Teilnehmer über die <a href="http://darmstadt.barcamp-rheinmain.de/" target="_blank" class="liexternal">sehr gelungene Veranstaltung</a> wurden von vielen selbst ins Internet gestellt, weswegen ich hier schlicht darauf verlinke, via <a href="https://encrypted.google.com/search?q=barcamp+darmstadt" target="_blank" class="liexternal">Google</a> Suche. Eine Fotogalerie mit sehr guten Aufnahmen bei <a href="http://www.flickr.com/photos/netzkultur/show/with/5191320615/" target="_blank" class="liexternal">flickr</a>. Viele Vorträge sind via Twitter mit dem barcamp-Tag <a href="http://twitter.com/#!/search?q=%23bcda" target="_blank" class="liexternal">#bcda</a> zu finden<br />
Mein Danke an das Orgateam und alle Sponsoren!</p>
<p>Und einige persönliche Ergänzungen dazu.</p>
<p><strong>Kann ja wohl nicht länger so bleiben: Zur Abwesenheit der öffentlichen Verwaltung, Bürgermeister und Parteien</strong><br />
Für Abteilungsleiter der Bereiche Internet und Digitale Medien wäre die Teilnahme an diesem Barcamp vor der eigenen Haustür in meinen Augen mittlerweile ein Muß. Daran führt kein Weg vorbei, spätestens seit dieses Jahr sogar Bundesminister in Berlin auf barcamp Veranstaltungen anreisten und ihre Ziele zu Netzpolitik vorstellten und mit dem Publikum diskutierten.</p>
<p>Für die Kommunalpolitik bietet sich auf einem barcamp eine gute Möglichkeit, die Informationsangebote der eigenen Webseiten zur Diskussion zu stellen und mit dem Publikum nach Wegen für eine bessere Lösung zu suchen. Das Ziel kann dabei sein zu verstehen wie z.B. die Informationsangebote der Wirtschaftsförderung, oder der Touristikangebote des Geoparks Bergstrasse Odenwald, oder der Webseite der eigenen Kommune im Internet besser von den Besuchern der Webseiten angenommen werden. </p>
<p>Kommunalpolitiker könnten also lernen, was Experten von ihrem Auftritt im Internet erwarten und als Lösung empfehlen würden. Das könnte sogar bessere Ergebnisse mit sich bringen als einfach die Strategie des Obama Wahlkampfs zu kopieren, wie es noch letztes Jahr bei vielen Kommunalpolitikern der Fall war, als konkretes Beispiel der Internet Wahlkampf des hiesigen Landrats Klaus-Peter Schellhaas, der sich vor allem dadurch auszeichnete dass sämtliche Internetauftritte zur Person des Kandidaten nach der Wahl wieder abgeschaltet wurden oder verwaisten.  </p>
<p>Bei diesem barcamp waren auch allgemeinere Beiträge zu den Themen Ratsinformationssysteme, Bürgerbeteiligung und Open Government angeboten worden, die fachkundig, sachlich und lösungsorientiert rüberkamen. </p>
<p>Dabei wurde in einer Session Diskussion insbesondere die Ratsinformationslösung der Stadt Darmstadt genauer unter die Lupe genommen, leider ohne die Beteiligung der Vertreter der Darmstädter Stadtverwaltung.</p>
<p>Die Frage ist nun: Wie erreicht man, dass die Abteilungsleiter der Bereiche Information und Kommunikation, Wirtschaftsförderung und Bürgerbüro ein barcamp in ihrem Landkreis, vor der eigenen Haustür besuchen? Ich habe übrigens selbst schon frühzeitig mir bekannte Verwaltungsfachleute dieser Bereiche über die Veranstaltung informiert, was an der Mißachtung des Darmstädter barcamps durch alle 22 Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Verwaltung der Stadt und des Landkreises leider nichts änderte, soweit ich das überhaupt beurteilen kann.</p>
<p>Wie kann man eine bessere Akzeptanz von barcamp Veranstaltungen bei den kommunalen Verwaltungsfachleuten erreichen? Eine für mich ungelöste Frage, die ich gerne beantwortet sehen würde.</p>
<p>Außerdem war kein Bürgermeister, kein Fraktionsvorsitzender und kein kommunaler Spitzenkandidat zur kommenden Kommunalwahl dabei. </p>
<p>Deren typische Antwort lautet: Warum auch, derartige Themen sind doch von meinen Experten besser abzuhandeln. &#8220;Ich bin kein Hacker, der das wissen muß &#8211; dafür habe ich Fachabteilungen&#8221; antwortete mir ein darauf angesprochener Landrat unlängst.  Doch von denen habe ich auch keinen beim barcamp gesehen, wobei ich mich auch gerne korrigieren lassen würde, falls ich mich irre. Ich war nicht bei allen teilweise zeitgleich stattfindenden Sessions dabei, da kann man schnell etwas verpassen.</p>
<p>Aus einem anderen Gespräch zwischen den barcamp Vorträgen konnte ich erkennen, dass auf der Bundesebene über die Wichtigkeit von barcamps mittlerweile ganz anders geurteilt wird: Ich kam ins Gespräch mit dem Referenten einer Bundesministerin, der den ersten Tag in den Vorträgen aufmerksam verfolgte, um der Ministerin darüber zu berichten. barcamps sind Trendbarometer und liefern Pegelwerte, was Experten zu den Themen Netzpolitik und Digitale Medien diskutieren und wie diese aktuell bewertet werden.</p>
<p>Bleibt noch etwas Statistik: Ich zählte unter den Sessionanbietern 7 Mitglieder der <a href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank" class="liexternal">Piratenparte</a>i und einen <a href="http://www.gruene-darmstadt.de/" target="_blank" class="liexternal">Grünen aus Darmstadt</a>, das wars. Offen auftretende Vertreter der anderen Parteien konnte ich unter den Teilnehmern der von mir besuchten Vorträge leider nicht bemerken.</p>
<p><strong>Erste Frage: Wieviele von euch haben eine lokale Zeitung abonniert, hebt mal den Arm. Wie &#8211; nur Einer?</strong><br />
Genau so begann eine Session mit über 40 Teilnehmern und im weiteren Verlauf wurde ein weiteres Mal deutlich: Wer das Internet intensiv nutzt, sei es beruflich oder privat, der wendet sich von den lokalen Zeitungen ab.</p>
<p>In mindestens drei Sessions wurde über die veränderte Nutzung der traditionellen Leitmedien, –also der gedruckten Zeitungen, der Hörfunkprogramme und des Fernsehens –, diskutiert.</p>
<p>Aus dem Diskussionsverlauf möchte ich eine These vorstellen, die euch zum Teil aus früheren Artikeln hier bekannt vorkommen können, und beim barcamp in der Diskussion bestätigt wurde.</p>
<ul>
<li><strong>Lokalpolitiker und gedruckte regionale Tageszeitungen stärken sich gegenseitig. Nur: Nicht mehr lange.</strong><br />
Kommunale Politiker messen ihre Wichtigkeit vor allem daran, wie präsent ihre Positionen in der lokalen Zeitung wiedergegeben werden.  Umgekehrt suchen die Redakteure und Journalisten den möglichst direkten Kontakt zu den kommunalen Bürgermeistern und Fraktionsspitzen, um möglichst aktuell direkt von der Quelle berichten zu können. Diese enge gegenseitige Abhängigkeit wird erst aufgelöst werden, wenn die ersten Politiker damit beginnen ihre Stellungnahmen und Meinungen zum politischen Geschehen schlicht ins Internet zu stellen, wo ihre Jungwähler heute schon sind &#8211; und auch die anfragenden Redaktionen darauf verweisen, ohne diesen mehr exklusive Infos anzubieten. Politiker und Parteien können dabei nur gewinnen, gedruckte Zeitungen nur verlieren. Warum wird das so kommen?  Weil auch die kommunalen Parteien langsam merken, dass immer mehr ihrer Wähler ausschließlich im Internet lesen, was regional passiert. Über die Zeitungen sind diese (Erst-) Wähler nicht mehr zu erreichen.<br />
Der Wechsel beginnt gerade erst: Die ersten  Lokalpolitiker einer jungen Generation setzen ihre eigenen Vorstellungen von Bürgernähe unbehindert von der, –von mir als &#8220;Altvordere&#8221; bezeichnete–,  Generation der Älteren  im Internet um. Sie moddeln die  Informationsangebote der eigenen Partei im Internet um. Immer mehr Informationen werden ohne die dazwischen gestellte Filterung der Zeitungsredaktionen im Internet bereitgestellt. Gefällt mir!</li>
</ul>
<p>Oh, und wie man via Twitter hört, soll das nächste barcamp 2011 in Frankfurt sein. Hoffentlich bald, und mein Vorschlag an das Orgateam wäre, die regionale Politik und  Kommunalverwaltungen diesmal auch direkt anzusprechen, um ihnen die Teilnahme schmackhaft zu machen.</p>
<p>Der Link zum <a href="http://darmstadt.barcamp-rheinmain.de/" target="_blank" class="liexternal">barcamp Darmstadt</a></p>
<p>Update:<br />
Das Darmstädter Echo <a href="http://www.echo-online.de/freizeit/multimedia/netzwelten/-Barcamp-in-Darmstadt-Ueber-die-Zukunft-des-Internets;art2561,1394553" target="_blank" class="liexternal">berichtet auch</a>, leider ohne auf  die barcamp Diskussionen über die eigene Aussenwirkung des Darmstädter Echos und was vom Mutterschiff Medienhaus Südhessen erwartet wird einzugehen. Spannend finde ich auch, dass die fantastischen Fotos von netzkultur verwendet wurden, was beim Darmstädter Echo auf Grund der hausinternen Regelung so weit ich dass erzählt bekomme sehr ungewöhnlich ist. </p>
<p>Bildnachweis: Alle Bilder von <a href="http://www.flickr.com/photos/netzkultur/" target="_blank" class="liexternal">netzkultur</a><br />
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	Die Schlagworte zu diesem Artikel: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/barcamp-darmstadt/" title="barcamp Darmstadt" rel="tag">barcamp Darmstadt</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/digitale-medien/" title="Digitale Medien" rel="tag">Digitale Medien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/netzkultur/" title="Netzkultur" rel="tag">Netzkultur</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/parteien/" title="Parteien" rel="tag">Parteien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a><br />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf Kaperfahrt im Parlament</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/11/14/auf-kaperfahrt/</link>
		<comments>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/11/14/auf-kaperfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 13:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreistag]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=5239</guid>
		<description><![CDATA[Als Regioblog-Herausgeber in die Piratenpartei einzutreten wirkt bei mir nach, ihr merkt es selbst: Diese Webseiten stehen in meiner Liste der wichtigen regelmässigen Arbeiten mittlerweile ziemlich weit unten. Ich kann verstehen, dass Einige von Euch darüber motzen. 

Andererseits geht es mir damit besser. Anstatt als Beobachter im Regioblog weitere Jahre Kritik zu üben und Vorschläge für eine bessere Politik zu machen gestalte ich das politische Geschehen jetzt selbst mit, in einer Partei, die mir Spass macht und mir alleine schon deshalb mehr bieten kann als SPD und Grüne zusammen. 

Wenn ihr übrigens glaubt, dass die Piratenpartei den alten Volksparteien derzeit immer neue Steilvorgaben zum Kopieren ins eigene Parteiprogramm anbietet, dann solltet ihr weiterlesen…]]></description>
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		</div>
<p>Als Regioblog-Herausgeber in die Piratenpartei einzutreten wirkt nach und ihr merkt es selbst: Diese Webseiten stehen in meiner Liste der wichtigen Arbeiten mittlerweile ziemlich weit unten. Ich kann verstehen, dass Einige von Euch darüber motzen. </p>
<p>Andererseits geht es mir damit besser. Anstatt als Beobachter im Regioblog  weitere Jahre Kritik zu üben und Vorschläge für eine bessere Politik zu machen gestalte ich das politische Geschehen jetzt selbst mit, in einer Partei, die mir Spass macht und mir alleine schon deshalb mehr bieten kann als SPD und Grüne zusammen. </p>
<p>Meine Prioritäten haben sich also verschoben, seit ich die Piratenpartei kennen gelernt habe. Viel Zeit, 18 Monate, habe ich mir dabei gelassen. Solange besuchte ich die Stammtische der Piraten, mit einigen Pausen, bevor ich mich Ende September zum Eintritt entschlossen habe.</p>
<p><strong>Wo sehe ich die Piratenpartei?</strong><br />
Die Piraten sind eine junge Partei, in vielen Punkten unsortiert. Vor ihr liegt der größere Teil der Lernkurve, wie man die eigenen Ziele auf die Strasse und ins Parlament bringt. Doch sie lernt schnell und gründlich, wozu auch gehört sich gelegentlich komplett zu blamieren, ein paar Tage die eigenen Wunden zu lecken um danach wieder aufzustehen und weiter zu machen. </p>
<p>Ich bewundere mit welchem Schwung die Piratenpartei immer wieder antritt und durch die grundsätzlich öffentlich geführten Diskussionen der gemachten Fehler, aber auch der neuen Ideen lernen will. Das dies eine erfolgreiche Strategie ist kapieren mittlerweile auch die Volksparteien.  </p>
<p>Der Preis dafür ist hoch: Jeder noch so blödsinnige neue Programmpunkt, jedes offen erkennbar schwachsinnige Vorhaben kann bei der Piratenpartei seine Bühne finden und wird ratzfatz über Nacht in tiefgreifenden Positionsfindungen bundesweit thematisiert. Leider rücken solche Diskussionen um Themen (die eigentlich keine Chance haben) immer wieder spektakulär in die öffentliche Aufmerksamkeit und verdecken dabei den Blick auf den Kern der schon abgeklärten Parteiinhalte. </p>
<p>Für eine junge Partei, die keinen Bauchladen mit einem &#8220;Von allem ein bisschen&#8221; Programm anbieten will ist das ziemlich aufregend und manchmal auch zermürbend.</p>
<p><strong>Die Volksparteien schottern sich selbst: Weil die neuen Programmpunkte den Vorständen auf dem Land nix bedeuten</strong><br />
Eine alte Partei scheint Vorteile zu haben, wenn erstmal das eigene Programm nach vielen Parteitagen schußfest wurde. Kräfteraubende Diskussionen entfallen, weil die meisten auf den ersten Blick mit dem Prädikat &#8220;Neu&#8221; hoch poppenden Themen bei genauer Betrachtung in der Antragskommission schon früher mit einem Positionspapier oder Programmbeschluss  grundsätzlich geklärt wurden. Alte Parteien beherrschen deshalb das routinierte und geschmeidige Einsortieren von neuen Inhalten in das eigene Programm perfekt. Solange das Neue nicht wirklich Neu ist.</p>
<p>Und das ist bei den Themen Netzpolitik und dem Umgang mit digitalen Medien schlicht der Fall: Beide sind für die Mehrheit der SPD- und Grünen Mitglieder Alienthemen. </p>
<p>Das Internet ist in den Mittelpunkt der Kommunikation junger Menschen gerückt und damit unverzichtbar für die laufende Erneuerung unserer (!!)  kulturellen Werte geworden. </p>
<p>Ich rede hier nicht über eine Justierung von etwas verstaubten kulturellen Werten im christlich-abendländischen Wertekanon, es geht vielmehr um die Klärung, wie unsere zukünftigen, global überall nahezu zeitgleich zu erlebenden kulturellen Werte ausgetauscht werden können. Ungehindert &#8211; oder reglementiert. </p>
<p>Es geht nur vordergründig um die Klärung bekannt klingender Fragen: Was ist Öffentlichkeit &#8211; und wo beginnt das Private. Ist Öffentlichkeit nur religionsgläubigen Männern vorbehalten? Was ist eine digitale Kopie vor dem Gesetz wert, und welche Rechte hat der Urheber des Originals daran (…falls es jemals ein Original gab und falls es überhaupt einen Urheber gibt, der nach dem bisherigen Rechtsempfinden als solcher auch gelten darf in Zeiten, in denen &#8220;Urheber&#8221; immer größere Teile ihrer Manuskripte, Drehbücher oder Musikstücke aus anderen Vorlagen kopieren und in immer neuen Versionen mischen).</p>
<p>Vordergründig deshalb, weil wir die Fragen im lokalen Kontext  diskutieren, und dabei übersehen, dass für die globale Klärung derselben Fragen Kriege geführt werden.</p>
<p>Neue Positionen der alten Parteien zu Digitalen Medien und Netzpolitik werden erst jetzt ganz langsam in SPD und den Grünen mehrheitsfähig, finden erst jetzt langsam die notwendige Aufmerksamkeit im Berliner Veranstaltungszirkus der alten Volksparteien mit netzpolitischen barcamps und Kongressen ( … aktuelle Eindrücke dazu von <a href="http://www.twitter.com/mrtopf" target="_blank" class="liexternal">mrtopf</a>: <a href="http://mrtopf.de/blog/politik-politics/nk10/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Es braucht mehr Mut! – Eindrücke vom netzpolitischen Kongress der Grünen&#8221;</a>).</p>
<p>Doch die alten Parteien scheitern dabei an der wichtigsten Voraussetzung für Erneuerung: An Menschen, welche die im Parteiprogramm verordnete Erneuerung in der eigenen Partei umsetzen können und dafür in den eigenen Reihen auch Mehrheiten gewinnen können.</p>
<p>Anders als bei der  Piratenpartei ist in der Vita der gealterten Mitglieder der Volksparteien kein gewachsener Resonanzboden eigener Erfahrungen mit &#8220;dem Internet&#8221; entstanden der bei den neuen Themen zu schwingen anfangen könnte. Stattdessen blockieren Vorurteile,  substanzlose Argumente und ein falscher Stolz auf die eigene mit dem Alter erworbene Kompetenz  die faire Beschäftigung mit &#8220;dem Internet&#8221;. </p>
<p>Die meisten Parteimitglieder aller Volksparteien und der Linken ab einem Alter von ~ 45 Jahren leben eine andere Wertekultur, die von &#8220;dem Internet&#8221; unberührt blieb, und zum Fremdkörper in unserem neuen kulturellen Wertekanon geworden ist.  Die Träger der alten Wertekultur zeichnen sich nicht nur aus durch das unbedingte Beharren auf der Fortdauer des eigenen kulturellen Wertekanons, -das war schon immer so-, sondern auch dadurch, dass sie die Inhaber  politischer Macht sind, in ihrem Ortsverein, im Rathaussessel, im Fraktionsvorstand. </p>
<p>Vorstände, Arbeitsgemeinschaften und Bundesparteitage der alten Volksparteien können zu den Themen Digitale Medien und Netzpolitik an neuen Positionen beschliessen was immer ihnen einfällt: Die Altvorderen in den Kommunen werden ihnen nicht folgen, weil sie es nicht mehr können. </p>
<p>Bestenfalls werden in den jetzt zu beschliessenden kommunalen hessischen Wahlprogrammen der alten Volksparteien nur rudimentäre Fetzen der neuen Bundespositionen zu Netzpolitik und digitalen Medien erkennbar sein.</p>
<p>Und deswegen schottern sich die alten Volksparteien derzeit selbst.</p>
<p>Die Piratenpartei Darmstadt und Darmstadt &#8211; Dieburg tritt an um in den Kreistag Darmstadt-Dieburg und das Darmstädter Parlament einzuziehen. Und die Chance dazu haben wir!</p>
<p>Sieben Jahre lang habe ich den Regioblog gestaltet, und ihr habt ihn gelesen. Mittlerweile zweifele ich selbst daran ob es Sinn macht den Regioblog wie bisher (…oder überhaupt) fortzusetzen, solange ich die Mitarbeit bei den Piraten für wichtiger halte.</p>
<p><small><br />
Noch eine Bitte an Euch:</p>
<p><strong>Spendet für die Piratenpartei</strong><br />
Piratenpartei Deutschland KV Darmstadt<br />
Kontonummer : 4611004<br />
BLZ: 50890000<br />
Volksbank eG Darmstadt<br />
Stichwort: Wahlkampf Darmstadt</p>
<p>Die Chancen Piraten im Parlament zu erleben steigen mit einem guten Wahlkampf, und der kostet Geld!</small></p>
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		<title>Update: B26 &#8211; Altheim will Klarheit über die Planung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 09:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was die Altheimer derzeit vor allem brauchen ist zum einen Klarheit: Wie ist der Planungsstand des Bundes, mit welcher Priorität soll das Vorhaben realisiert werden? Und dann wäre es sicher hilfreich, wenn die Parteien das Projekt aus ihrem anlaufenden Kommunalwahlkampf ausklammern und sachlich informieren, was Stand der Dinge ist.  
<strong>2 Updates:</strong>  Pressemitteilung der ALMA und die Grüne Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner lag falsch. Leider…]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><div id="attachment_4982" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2010/08/altheim_anschluss_b26.png" alt="Illustration zum Ausbau der B26 bei Altheim" title="Illustration zum Ausbau der B26 bei Altheim" width="600" class="size-full wp-image-4982" /><p class="wp-caption-text">Monsterprojekt: Bis zu 6 Meter Dammhöhe erhöht sich die B26 in der Planung über das Geländeniveau zwischen Altheim und Münster, mit Lärmschutz werden gut 9 Meter erreicht. In Höhe Altheim ist der Ausbau 4-spurig geplant…</p></div></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p><strong>Die zwei Updates vom 10.9. findet ihr weiter unten, scrollt einfach runter…</strong></p>
<p> Die letzten zwei Abende widmete ich Einladungen zum selben Thema: Versammlungen mit Informationen zu den seit längerem bekannt gewordenen Planungen zum Ausbau der B26 zwischen Dieburg und Babenhausen, die Meike hier ja schon <a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/05/27/ueber-bruecken-und-kreisel-musst-du-gehen/" class="liinternal">vorgestellt</a> hat.</p>
<p>Zum aktuellen Stand der Dinge schwirrten bei beiden Veranstaltungen der Grünen viele Informationen herum, die sich widersprechen. Das hilft es auch nicht, einfach der Quelle zu vertrauen. </p>
<p>So war gestern Abend der Sickenhöfer Ortsvorsteher der festen Meinung, dass das Ausbauvorhaben Altheim eine hohe Priorität hat, sogar eher gebaut werden soll als die Ortsumgehung im benachbarten Babenhausen. Sein Wissen kommt aus Verwaltungsunterlagen des Bundes, in denen die geplanten Straßenbauprojekte aufgelistet werden, sogar mit welcher Priorität. Und das Straßenbauprojekt Altheim steht da ganz oben, es braucht nur noch wenig und die Unterlagen wären fertig gestellt, und das Verfahren ginge anschliessend seinen Weg zum <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Planfeststellung" target="_blank" class="liexternal">Planfeststellungsbeschluss</a>.</p>
<p>Wirklich, fragte man von Seiten der ALMA, welche eingeladen hatte. Denn das Büro der grünen Bundestagsabgeordneten <a href="http://www.daniela-wagner.net/" target="_blank" class="liexternal">Daniela Wagner</a> (sitzt auch im Ausschuss für Verkehr, Bauen sowie Stadtentwicklung des Bundestages)  hatte einen Tag vorher noch verkündet, dass das selbe Vorhaben in diesen Unterlagen nicht gefunden werden konnte. Eigentlich sei in keiner der für so ein Bauvorhaben des Bundes üblichen Unterlagen das Projekt zu finden gewesen. Man habe selbst mit den Mitarbeitern aus dem Bundestagsbüro der Abgeordneten in den Unterlagen des Bundes geforscht &#8211; und das Projekt dort schlicht nicht gefunden. Das Vorhaben Ausbau der B26 werde vom federführenden Amt ASV offenbar im luftleeren Raum geplant, wurde da verkündet. Kräftige Worte, dachte ich. Jedenfalls war die Abgeordnete Wagner vorgestern nach eigenem Bekunden so richtig überrascht, erst an diesem Abend von den vorgestellten weitreichenden Plänen des Strassenbauprojektes zu erfahren. Was machen die da nur in Berlin, fragte ich mich im Stillen. </p>
<p>Natürlich reagierten gestern Abend die gut 80 Bürger im Gustav-Scheltzke-Haus verunsichert. Es geht um den Kern des Projektes: Ist das Ausbauprojekt in der Liste der umzusetzenden Strassenbauprojekte des Bundes zu finden oder plant das federführende ASV mal einfach so nett vor sich hin ohne das Projekt  in die Liste der Strassenbauprojekte des Bundes eingetragen zu haben? Was schon wichtig wäre, denn bewilligt wird nur was in der Liste steht. </p>
<p>Der Abend endete mit der Feststellung, dass solche wichtigen Klärungen derzeit nicht möglich sind, aber unbedingt nötig wären. Dabei waren gestern Abend durchaus bekannte aktive Politiker der lokalen Parteien anwesend. </p>
<p><iframe width="600" height="500" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=116524221064132680717.00048ecdca7e5abaa53f5&amp;ll=49.896404,8.841248&amp;spn=0.442318,0.822601&amp;z=10&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;msa=0&amp;msid=116524221064132680717.00048ecdca7e5abaa53f5&amp;ll=49.896404,8.841248&amp;spn=0.442318,0.822601&amp;z=10&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left" target="_blank" class="liexternal">Ost-West-Tangente Landkreis Darmstadt-Dieburg</a> auf einer größeren Karte anzeigen</small></p>
<p>Meine Liste der zu klärenden Punkte, um weiterzukommen:</p>
<ul>
<li>Ist das Bauvorhaben Ausbau der B26 zwischen Dieburg und Babenhausen in der Liste des Bundes zu finden, in der die zu realisierenden Projekte verbindlich gelistet werden?</li>
<li>Wird der Landrat Schellhaas noch vor der Kommunalwahl im März nächsten Jahres die Ergebnisse der Verkehrszählung im Landkreis veröffentlichen, die auch der Landkreis beauftragt hat? Wäre ja hilfreich zu wissen, mit welchen Zahlen man rechnen sollte. Die Verkehrszählung ist ja seit langem abgeschlossen. Eigentlich warten wir nur noch gespannt auf die Veröffentlichung der Auswertung. Mehrere Jahre schon, meine ich…</li>
<li>Was kommt beim Treffen mit dem bei der Planung federführenden ASV heraus, das Ende August nicht öffentlich stattfindet. </li>
<li>Der nächste Wahlkampf steht vor der Tür, zur Kommunalwahl im März nächsten Jahres. Ein so wichtiges Thema sollte durch den Wahlkampf nicht beschädigt werden. Nur sind die Parteien im Wahlkampf bekanntermassen um ihr gutes Profil bemüht, dabei kann man merkwürdige Dinge beobachten. So zum Beispiel das Niedermachen des politischen Gegners und seiner Argumente. Kommunaler Wahlkampf wird eben von politischen Amateuren geführt und das prägt den Stil der Auseinandersetzung: Der politische Gegner hat keine Ahnung und macht nur Scheisse. Ungefähr so läuft das im Wahlkampf ab, erwarte ich.<br />
Es wäre supergut, wenn alle Parteien sich sehr bald verpflichten, den Ausbau der B26 aus ihrem Wahlkampf rauszuhalten und das Thema nüchtern und sachlich darzustellen. Ansonsten macht es Sinn, sofort eine parteienunabhängige BI zu gründen, in der die Interessen der Ausbaugegner ohne Parteienstreit gebündelt wären.</li>
</ul>
<p>Noch eine Bemerkung zur ALMA: Der gestrige Abend, zu dem die ALMA Fraktion eingeladen hatte war eine Wohltat. Das Thema wurde nüchtern und sachlich vorgestellt, auch die eigenen Versäumnisse der Vergangenheit und Fehleinschätzungen offen dargestellt. Sogar die Gründung der BI mit Unterstützung der ALMA wurde angeboten, wobei die ALMA sich selbst aus der BI als politische Gruppe raushalten will. Danke.</p>
<p><strong>Zwei Updates 10.9.2010</strong><br />
1 &#8211; Die ALMA Münster berichtet:<br />
Interessengemeinschaft gegen den geplanten Ausbau der B 26 bei öffentlicher Fraktionssitzung der Alternativen Liste ALMA</p>
<p>In einer öffentlichen Fraktionssitzung hatte ALMA bereits Ende Juni des Jahres mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Altheim die Ausbaupläne diskutiert und beraten, wie gegen die bestehenden Planungen vorgegangen werden könnte. Am 26. August waren die Ausbaugegner erneut auf Einladung der ALMA-Fraktion im Gustav-Schoeltzke-Haus in Altheim zusammen gekommen.</p>
<p>Der ALMA-Fraktionsvorsitzende Gerhard Bonifer-Dörr unterrichtete die Anwesenden über die neuen Entwicklungen und berichtete dabei auch vom offenen Brief, den der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg Schellhaas an das Amt für Straßen-und Verkehrswesen (ASV) in Darmstadt gerichtet hatte. Schellhaas stellt dort zwar den dreispurigen Ausbau der B 26 nicht grundsätzlich in Frage, fordert aber das für die Ausbauplanungen verantwortliche Amt auf, den Interessen der Bürgerinnen und Bürger mehr Beachtung zu schenken. Insbesondere die Art und Weise des Ausbaus in der Ortslage von Altheim müsse überdacht werden.</p>
<p>Mit dabei in Altheim waren auch Vertreter der Darmstädter Bürgerinitiative gegen die Nordost-Umgehung. Sie boten an, den Widerstand der Bürgerinnen zu koordinieren, der sich entlang der gesamten Ost-West-Verbindung durch den Landkreis und die Stadt Darmstadt äußert.</p>
<p>Dreißig Bürgerinnen und Bürger aus den Ortsteilen Altheim und Münster haben sich zwischenzeitlich in eine Kontakt-Liste für eine Interessengemeinschaft gegen die aktuellen B 26-Ausbaupläne eingetragen. Für die Alternative Liste ALMA sagte Gerhard Bonifer-Dörr zu, diese Bürgerinnen und Bürger und die Öffentlichkeit<br />
über den Fortgang der Auseinandersetzungen um die Planungen weiter auf dem Laufenden zu halten.</p>
<p>Ob aus der Interessengemeinschaft heraus ggf. eine Unterschriftensammlung gegen die Ausbaupläne gestartet werden soll, wollten die Anwesenden offen lassen und zunächst den weiteren Fortgang der Debatten um den Ausbau verfolgen.</p>
<p>Beim nicht-öffentlichen Treffen mit den Planern aus dem ASV in der vergangenen Woche am 31. August hatten jetzt die drei Fraktionen in der Gemeindevertretung die Ablehnung für den vorgesehenen Ausbau nochmals deutlich gemacht. Eine  Trasse unter Verzicht auf die Höherlegung der Trasse und eine Einbeziehung des Lärmschutzes bereits jetzt in die Planungen waren zwei der wesentlichen Diskussionspunkte.</p>
<p>Desweiteren wurden die ASV-Vertreter um die Berücksichtigung der folgenden Punkte gebeten:</p>
<ul>
<li>Führung der B 26-Trasse an der bestehenden Bahntrasse</li>
<li>Möglichst gemeinsame Überführung der L 3095 und des Wirtschaftsweges über Bahn- und Straßentrasse westlich des jetzigen Bahnübergangs</li>
<li>Erhalt der „alten B 26“ als Kreisstraße</li>
<li>Wegfall der Anschluss-Stellen an die neue B 26 in der Ortslage Atheim und Planung von Anschluss-Stellen nur in Dieburg und Hergershausen.</li>
</ul>
<p>Zusagen konnten die Kommunalpolitiker dabei von den Planern noch nicht hören, wohl aber, dass die Vorschläge geprüft werden würden. Eine Antwort an die Gemeinde sei im Oktober zu erwarten.</p>
<p>Weitere Informationen bieten ALMA und Grüne stets aktuell unter<br />
<a href="http://muenstersgruene.wordpress.com" target="_blank" class="liexternal">http://muenstersgruene.wordpress.com</a> und <a href="http://www.alma-info.de" target="_blank" class="liexternal">http://www.alma-info.de</a><br />
Soweit der Pressetext der ALMA</p>
<p>2 &#8211; Klärung über den Planungsstand des Vorhabens: Das Planungsverfahren hat Hand und Fuß &#8211; auch bei der Planung der dafür notwendigen finanziellen Mittel im Bundeshaushalt.</p>
<p>Ganz anders als von der Grünen Bundestagsabgeordneten Daniela Wagner öffentlich dargestellt haben die Ausbaupläne der Planer aus dem ASV  durchaus Hand und Fuß: Das Bauvorhaben kann zeitnah umgesetzt werden, sobald die Planung abgeschlossen ist, denn die dafür notwendigen finanziellen Mittel können vergleichsweise unkompliziert abgerufen werden. Von einer Planung des ASV &#8220;in den luftleeren Raum&#8221; wie von Daniela Wagner nach eigenen Recherchen ihres Büros kritisiert, kann keine Rede sein.</p>
<p>Vom Büro der Bundestagsabgeordneten wurde übersehen, dass das B26 Vorhaben bei Münster formal gesehen kein Bundesstrassen Neubau ist, sondern eine bauliche Erweiterung der bestehenden B26 Trasse, mit einem anderen Planungs- und Genehmigungsverfahren der dafür notwendigen finanziellen Mittel.   <a href="http://www.daniela-wagner.net/" target="_blank" class="liexternal">Daniela Wagner</a> sitzt auch im Ausschuss für Verkehr, Bauen sowie Stadtentwicklung des Bundestages, ein Umstand, der eigentlich aus ihrem Munde eine fachkundigere und vor allem belastbare Wertung des Ausbauvorhabens auf seine Realisierungschancen erwarten ließe. </p>
<p>Offenkundig überhastet wurde hier die Chance zur Werbung in eigener Sache genutzt. Auf der Strecke blieb dabei die von allen Beteiligten nachgefragte Wertung der Realisierungschancen des Ausbauvorhabens B26 bei Münster &#8211; Altheim. </p>
<p>Dieser Sachstand ergab sich ebenfalls aus den Gesprächen mit dem ASV. Sobald die Planfeststellung erfolgt ist kann gebaut werden. Auf die Gelder dafür muss NICHT jahrelang lange gewartet werden, was ja eine der heimlichen Hoffnungen der Altheimer Bürger war.    </p>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 09:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Smartphones öffnen mir einen Ereignishorizont, der direkt vor meinen Fußspitzen anfängt und einem Wurmloch ähnlich direkt in das Geschehen und die zeitnahen Vorhaben der Nachbarschaft um mich herum hineinragt. Schon Google Street View mag von Vielen als virtuelle Vorhölle einer Hausdurchsuchung empfunden werden. Ein modernes Smartphone kann ähnliche Vorbehalte auslösen. Es öffnet das Schloss zum regionalen Geschehen, vom Marathonlauf über das Dorffest bis hinunter auf die persönliche Ebene der aktuellen Rundenzeiten meines Nachbarn, der beim nächsten Halbmarathon antreten will und sein Laufzeiten von heute Abend  mit Streckenplan live ins Internet übermittelt. 
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<div class="picleft"><img alt="Home Map 2 (cc) dan rhett" src="http://farm1.static.flickr.com/78/216100207_6a0dc2a061_d.jpg" title="Home Map 2 (cc) DanRhett" class="alignleft" width="600" /></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p>Moderne Handy heißen jetzt Smartphones, und eins davon kann sich nicht wehren: Seit sechs Wochen wird es von mir mit viel Leidenschaft auf seine Alltagstauglichkeit untersucht. Können die kleinen 120 gr. Biester als  Begleiter in allen  Lebenslagen bestehen? Mein altes Nokia E50 schaffte das nicht. </p>
<p>Anders das Modell Desire von HTC, im Preis liegt es bei 420.-€. Ich würde es innerhalb einer Stunde vermissen; wobei hier auch einige andere ähnliche Smartphones aus diesem Jahr stehen könnten, iPhones mal ausgenommen. Aber das ist eine ganz persönliche Wertung, denn ich kann Sekten nur schwer ertragen.</p>
<p>Smartphones öffnen mir einen Ereignishorizont, der direkt vor meinen Fußspitzen anfängt und einem Wurmloch ähnlich direkt in das Geschehen und die zeitnahen Vorhaben der Nachbarschaft um mich herum hineinragt. Schon Google Street View mag von Vielen als virtuelle Vorhölle einer Hausdurchsuchung empfunden werden. Ein modernes Smartphone kann ähnliche Vorbehalte auslösen. Es öffnet das Schloss zum regionalen Geschehen, vom Marathonlauf über das Dorffest bis hinunter auf die persönliche Ebene der aktuellen Rundenzeiten meines Nachbarn, der beim nächsten Halbmarathon antreten will und sein Laufzeiten von heute Abend  mit Streckenplan live ins Internet übermittelt.</p>
<p>Im Unterschied zum Laptop auf dem Schoss gehe ich nicht mehr mit einem Klick ins Internet. Kein &#8220;Bin ich schon drin…&#8221; vorm Schreibtisch, sondern das Internet ist Tag und Nacht mit mir verbunden. </p>
<p>Internet… Die Kunst besteht darin, dort die eigenen Schritte ins richtige Wurmloch zur gesuchten Information zu lenken, ohne verplemperte Lebenszeit für das Sichten überflüssiger Gimmicks, und ohne sich beim Wurmloch-Hopping im Irrgarten der Informationen zu verlieren. </p>
<p>Web 1.0 Nutzer kennen dafür den Ausdruck &#8220;im Web surfen&#8221;: Man fängt mit nem Klick auf einen Seitenlink an und weiß spätestens beim dritten Mal vor Beginn der Reise genau, dass man auch diesmal keine Ahnung hat wo man in einer Stunde landen wird. </p>
<p>Smartphone Besitzer formulieren stattdessen eine konkrete  Frage an ihre Bekannten im Netz: &#8220;Gibt es dafür eine App?&#8221;. Wo früher &#8220;Ich schick dir den Link&#8221;  geantwortet wurde, wird heute mit einer Applikation fürs Smartphone die gesuchte Information erschlossen. Wobei das herkömmliche Browsen auf dem Smartphone überlebt hat, als hochauflösendes, durchaus gut lesbares Mäusekino im Bildschirmformat einer Scheckkarte.</p>
<p>Der Markt wächst sehr schnell, irgendwo findet sich für jeden Zweck etwas in der digitalen Google Lagerhalle für Android Anwendungen,  Android Marketplace genannt. Es gibt Umsonst, Neu und Bezahl Apps, die sich aufgliedern in Sparten wie Spiele, Tools oder Reise.</p>
<p>Was macht den Unterschied aus zum herkömmlichen Mobiltelefon? GPS und die ständig verfügbare Verbindung mit dem Internet, sowie die komfortable Bedienung durch berührungsempfindliche Displays.</p>
<p>GPS auf dem Smartphone fängt erst mit guten Karten und einer intuitiv zu benutzenden grafischen Darstellung der georeferenzierten Informationen zu leben an. Auf einem herkömmlichen Navi kennt man eine Karte. Auf einem Smartphone können beliebige Karten geladen werden. </p>
<div class="picleft"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img alt="News Flood Map" src="http://farm2.static.flickr.com/1372/628860205_a7fc44124b_d.jpg" title="News Flood Map" width="400" /><p class="wp-caption-text">News Flood Map</p></div></id>Bild (cc) <a href="http://www.flickr.com/photos/seenbysimon/" target="_blank" class="liexternal">s i m o n d</a></div>
<p>Man kann sich zum Ziel navigieren lassen kann mit synthetischer Sprachausgabe, dynamischer Verkehrsführung und zugeschnitten auf meine aktuelle Reiseart. Derzeit klappt: Zu Fuß, mit dem Rad, per PKW / LKW und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Immer möglich ist der Wechsel des Verkehrsmittels bei der nächsten Anschlussverbindung, z.B.  mit Ausleihrad vom Bahnhofsvorplatz, einem Mietauto oder dem  Flugzeug. Das Smartphone kennt über 20 verschiedene Karten und alle Verbindungen eines beliebigen Verkehrsverbundes irgendwo in der Welt. Mit der vom GPS ausgelesenen Position öffnet sich um mich herum ein Kosmos von Angeboten &#8211; und spontanes Reisen macht damit so richtig Spaß. Der Ehemann, der abends nur mal eben zum nächsten Automaten loszog um neue Zigaretten zu holen und nie wiederkam wäre damit besser unterwegs gewesen.</p>
<p>Internet: Ich wähle mich nicht mehr ein. Dank Flatrate ab 10.- € hoffe ich eigentlich nur noch darauf, mich in einem möglichst gut ausgebauten Netzabschnitt aufzuhalten. Auf dem Land ist der Geschwindigkeitsunterschied vom DSL Anschluss zur Mobilfunkübertragung deutlich spürbar: DSL wirkt auf mich zusehends langsamer! Eigentlich gibt es für DSL keinen Grund mehr, solange man sich auf Email, Twittern, ein bisschen Surfen und GPS Karten beschränkt. Meiner Einschätzung nach fährt man bis zu einem Transfervolumen von ca. 1 GB monatlich mit einer Internet via Mobilfunkübertragung besser und auch das könnte sich bei den gegenwärtig zusammenfallenden Preisen bis zum Jahresende noch verbessern.   </p>
<p>Mein Smartphone weiß also, wo es sich befindet und  aus dem Internet kann es die von mir nachgefragten Informationen zusammensuchen. Dabei helfen die auf dem Smartphone installierten Apps: Deren gefundenen themenspezifischen Suchergebnisse können z.B. rundherum um meine aktuelle Position auf einer Karte angezeigt. Egal ob ich im Zug sitze, im Wald Pilze suche oder mit dem Rad auf die Neunkirchner Höhe will, es gibt die passenden Karten: Streckenpläne, in Karten eingezeichnete Tipps aus der Pilzsammler-Community und digitale Radkarten der Radfahrverbände. </p>
<p>Ich hab hier mal die Themen meiner besten kostenlosen Android App mit regionalen Informationen rausgesucht:</p>
<ul>
<li>Günstigste Erdgas &#8211; Tankstelle finden</li>
<li>Aktuelle Warnhinweise vor Radarfallen am Straßenrand</li>
<li>Navigation mit dynamischer Streckenleitung und Echtzeit-Sprachausgabe beim Autofahren</li>
<li>Die beste Verbindung von der nächstgelegenen Haltestelle im öffentlichen Nahverkehr mit aktuellen dynamischen Anschlusshinweisen bis Zielort</li>
<li>Mietfahrrad am Bahnhof ausleihen</li>
<li>Veranstaltungskalender mit weiterführenden Infos zu Veranstalter, Kinofilm oder Liveact Performern.</li>
<li>Sonderangebote und Couponing / Preisnachlässe bei Vorlage eines Gutscheins und wo wird hier in der Nähe jetzt via Netz etwas verschenkt oder getauscht?</li>
<li>Beschreibungen zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten wie Museen, multilingual, mit Hinweisen zu Anfahrt, Öffnungszeiten und Parkmöglichkeiten etc. </li>
<li>Wer von meinen Freunden &#8211; Bekannten &#8211; Followern ist in der Nähe, reist im selben Zug  und hat Lust auf einen Kaffee mit mir?</li>
<li>Wer hat gerade was Neues zu sagen im Umkreis &#8211; wo passiert was? Überhaupt: Was gibt es Neues? </li>
</ul>
<p>Doch ein Thema fehlt:  Smartphones eignen sich einigermassen bis  gut zum Zeitungslesen, doch es gibt dafür keine überzeugenden Apps. Ich lese die Zeitungen mit dem Browser, was zum Beispiel beim Auftritt des Darmstädter Echos keinen Spaß macht. Auch der Echo RSS Feed ist eine lieblos von einem Robotprogramm generierte Liste von verstümmelten, weil hinten abgeschnittenen Sätzen. Und die Angebote anderer Zeitungen sind auch nicht viel besser.</p>
<p>Warum aber laufen Zeitungsverlage weiter zielstrebig Richtung Insolvenzverwalters als eine geile App in Auftrag zu geben, mit der das Lesen ihrer Zeitung auf einem Smartphone endlich mal Spaß macht? Andere Kritiker attestieren: Was heute von den Verlagen angeboten wird zeugt von der Unfähigkeit, das eigene Abo-Geschäftsmodell zu überdenken.  </p>
<p>Zeitungsverlage scheinen die beste Eigenschaft moderner Smartphones nicht annehmen zu wollen: Die kartengestützte, georeferenzierte Darstellung des aktuellen Geschehens, verknüpft mit Veranstaltungshinweisen, Werbung, redaktionellen Beiträgen und den aktuellen Beiträgen ihrer Leser. </p>
<p>Wie überlebensfähig wären regionale Zeitungen, wenn sie für ihre Leser alle oben aufgeführten attraktiven  Themen regional aufbereitet in eine App packen, ergänzt mit den georeferenzierten Berichten der Redaktion und ergänzenden kostenpflichtigen Hinweisen zu Produkten und Dienstleistern?</p>
<p>Ach ja: Technisch machbar ist das. Wer wird es zuerst anbieten? Ich tippe auf Google. Sie bieten eine große Box mit dem  Handwerkszeug dazu schon an.</p>
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