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	<title>Regioblog &#187; Netzkultur</title>
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	<description>Artikel und Meinungen aus Südhessen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 04:22:00 +0000</lastBuildDate>
	
	<language>de</language>
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		<title>Notizen zum barcamp Darmstadt</title>
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		<comments>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/11/22/notizen-zum-barcamp-darmstadt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 11:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 250 Teilnehmer diskutierten an diesem Wochenende in den fantastischen Räumlichkeiten des Sponsors Deutsche Telekom in Darmstadt zwei Tage über Netzkultur und das Internet.

Mir hat es sehr gut gefallen, Kompliment an das Orgateam. Besser kann man es kaum machen.

Lediglich die südhessischen Politiker und die Stadtverwaltungen haben das barcamp verpennt, und leider eine großartige Chance verpasst um sich zu präsentieren und mit zu diskutieren was ansteht.
 
Warum eigentlich?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4103/5191911286_9c6aeeda8a.jpg" alt="barcamp Darmstadt" / width="600"></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p>Über 250 Teilnehmer diskutierten an diesem Wochenende in den fantastischen Räumlichkeiten des Sponsors Deutsche Telekom in Darmstadt zwei Tage über Netzkultur und das Internet.</p>
<p>Die eigenen Eindrücke der Teilnehmer über die <a href="http://darmstadt.barcamp-rheinmain.de/" target="_blank" class="liexternal">sehr gelungene Veranstaltung</a> wurden von vielen selbst ins Internet gestellt, weswegen ich hier schlicht darauf verlinke, via <a href="https://encrypted.google.com/search?q=barcamp+darmstadt" target="_blank" class="liexternal">Google</a> Suche. Eine Fotogalerie mit sehr guten Aufnahmen bei <a href="http://www.flickr.com/photos/netzkultur/show/with/5191320615/" target="_blank" class="liexternal">flickr</a>. Viele Vorträge sind via Twitter mit dem barcamp-Tag <a href="http://twitter.com/#!/search?q=%23bcda" target="_blank" class="liexternal">#bcda</a> zu finden<br />
Mein Danke an das Orgateam und alle Sponsoren!</p>
<p>Und einige persönliche Ergänzungen dazu.</p>
<p><strong>Kann ja wohl nicht länger so bleiben: Zur Abwesenheit der öffentlichen Verwaltung, Bürgermeister und Parteien</strong><br />
Für Abteilungsleiter der Bereiche Internet und Digitale Medien wäre die Teilnahme an diesem Barcamp vor der eigenen Haustür in meinen Augen mittlerweile ein Muß. Daran führt kein Weg vorbei, spätestens seit dieses Jahr sogar Bundesminister in Berlin auf barcamp Veranstaltungen anreisten und ihre Ziele zu Netzpolitik vorstellten und mit dem Publikum diskutierten.</p>
<p>Für die Kommunalpolitik bietet sich auf einem barcamp eine gute Möglichkeit, die Informationsangebote der eigenen Webseiten zur Diskussion zu stellen und mit dem Publikum nach Wegen für eine bessere Lösung zu suchen. Das Ziel kann dabei sein zu verstehen wie z.B. die Informationsangebote der Wirtschaftsförderung, oder der Touristikangebote des Geoparks Bergstrasse Odenwald, oder der Webseite der eigenen Kommune im Internet besser von den Besuchern der Webseiten angenommen werden. </p>
<p>Kommunalpolitiker könnten also lernen, was Experten von ihrem Auftritt im Internet erwarten und als Lösung empfehlen würden. Das könnte sogar bessere Ergebnisse mit sich bringen als einfach die Strategie des Obama Wahlkampfs zu kopieren, wie es noch letztes Jahr bei vielen Kommunalpolitikern der Fall war, als konkretes Beispiel der Internet Wahlkampf des hiesigen Landrats Klaus-Peter Schellhaas, der sich vor allem dadurch auszeichnete dass sämtliche Internetauftritte zur Person des Kandidaten nach der Wahl wieder abgeschaltet wurden oder verwaisten.  </p>
<p>Bei diesem barcamp waren auch allgemeinere Beiträge zu den Themen Ratsinformationssysteme, Bürgerbeteiligung und Open Government angeboten worden, die fachkundig, sachlich und lösungsorientiert rüberkamen. </p>
<p>Dabei wurde in einer Session Diskussion insbesondere die Ratsinformationslösung der Stadt Darmstadt genauer unter die Lupe genommen, leider ohne die Beteiligung der Vertreter der Darmstädter Stadtverwaltung.</p>
<p>Die Frage ist nun: Wie erreicht man, dass die Abteilungsleiter der Bereiche Information und Kommunikation, Wirtschaftsförderung und Bürgerbüro ein barcamp in ihrem Landkreis, vor der eigenen Haustür besuchen? Ich habe übrigens selbst schon frühzeitig mir bekannte Verwaltungsfachleute dieser Bereiche über die Veranstaltung informiert, was an der Mißachtung des Darmstädter barcamps durch alle 22 Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Verwaltung der Stadt und des Landkreises leider nichts änderte, soweit ich das überhaupt beurteilen kann.</p>
<p>Wie kann man eine bessere Akzeptanz von barcamp Veranstaltungen bei den kommunalen Verwaltungsfachleuten erreichen? Eine für mich ungelöste Frage, die ich gerne beantwortet sehen würde.</p>
<p>Außerdem war kein Bürgermeister, kein Fraktionsvorsitzender und kein kommunaler Spitzenkandidat zur kommenden Kommunalwahl dabei. </p>
<p>Deren typische Antwort lautet: Warum auch, derartige Themen sind doch von meinen Experten besser abzuhandeln. &#8220;Ich bin kein Hacker, der das wissen muß &#8211; dafür habe ich Fachabteilungen&#8221; antwortete mir ein darauf angesprochener Landrat unlängst.  Doch von denen habe ich auch keinen beim barcamp gesehen, wobei ich mich auch gerne korrigieren lassen würde, falls ich mich irre. Ich war nicht bei allen teilweise zeitgleich stattfindenden Sessions dabei, da kann man schnell etwas verpassen.</p>
<p>Aus einem anderen Gespräch zwischen den barcamp Vorträgen konnte ich erkennen, dass auf der Bundesebene über die Wichtigkeit von barcamps mittlerweile ganz anders geurteilt wird: Ich kam ins Gespräch mit dem Referenten einer Bundesministerin, der den ersten Tag in den Vorträgen aufmerksam verfolgte, um der Ministerin darüber zu berichten. barcamps sind Trendbarometer und liefern Pegelwerte, was Experten zu den Themen Netzpolitik und Digitale Medien diskutieren und wie diese aktuell bewertet werden.</p>
<p>Bleibt noch etwas Statistik: Ich zählte unter den Sessionanbietern 7 Mitglieder der <a href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank" class="liexternal">Piratenparte</a>i und einen <a href="http://www.gruene-darmstadt.de/" target="_blank" class="liexternal">Grünen aus Darmstadt</a>, das wars. Offen auftretende Vertreter der anderen Parteien konnte ich unter den Teilnehmern der von mir besuchten Vorträge leider nicht bemerken.</p>
<p><strong>Erste Frage: Wieviele von euch haben eine lokale Zeitung abonniert, hebt mal den Arm. Wie &#8211; nur Einer?</strong><br />
Genau so begann eine Session mit über 40 Teilnehmern und im weiteren Verlauf wurde ein weiteres Mal deutlich: Wer das Internet intensiv nutzt, sei es beruflich oder privat, der wendet sich von den lokalen Zeitungen ab.</p>
<p>In mindestens drei Sessions wurde über die veränderte Nutzung der traditionellen Leitmedien, –also der gedruckten Zeitungen, der Hörfunkprogramme und des Fernsehens –, diskutiert.</p>
<p>Aus dem Diskussionsverlauf möchte ich eine These vorstellen, die euch zum Teil aus früheren Artikeln hier bekannt vorkommen können, und beim barcamp in der Diskussion bestätigt wurde.</p>
<ul>
<li><strong>Lokalpolitiker und gedruckte regionale Tageszeitungen stärken sich gegenseitig. Nur: Nicht mehr lange.</strong><br />
Kommunale Politiker messen ihre Wichtigkeit vor allem daran, wie präsent ihre Positionen in der lokalen Zeitung wiedergegeben werden.  Umgekehrt suchen die Redakteure und Journalisten den möglichst direkten Kontakt zu den kommunalen Bürgermeistern und Fraktionsspitzen, um möglichst aktuell direkt von der Quelle berichten zu können. Diese enge gegenseitige Abhängigkeit wird erst aufgelöst werden, wenn die ersten Politiker damit beginnen ihre Stellungnahmen und Meinungen zum politischen Geschehen schlicht ins Internet zu stellen, wo ihre Jungwähler heute schon sind &#8211; und auch die anfragenden Redaktionen darauf verweisen, ohne diesen mehr exklusive Infos anzubieten. Politiker und Parteien können dabei nur gewinnen, gedruckte Zeitungen nur verlieren. Warum wird das so kommen?  Weil auch die kommunalen Parteien langsam merken, dass immer mehr ihrer Wähler ausschließlich im Internet lesen, was regional passiert. Über die Zeitungen sind diese (Erst-) Wähler nicht mehr zu erreichen.<br />
Der Wechsel beginnt gerade erst: Die ersten  Lokalpolitiker einer jungen Generation setzen ihre eigenen Vorstellungen von Bürgernähe unbehindert von der, –von mir als &#8220;Altvordere&#8221; bezeichnete–,  Generation der Älteren  im Internet um. Sie moddeln die  Informationsangebote der eigenen Partei im Internet um. Immer mehr Informationen werden ohne die dazwischen gestellte Filterung der Zeitungsredaktionen im Internet bereitgestellt. Gefällt mir!</li>
</ul>
<p>Oh, und wie man via Twitter hört, soll das nächste barcamp 2011 in Frankfurt sein. Hoffentlich bald, und mein Vorschlag an das Orgateam wäre, die regionale Politik und  Kommunalverwaltungen diesmal auch direkt anzusprechen, um ihnen die Teilnahme schmackhaft zu machen.</p>
<p>Der Link zum <a href="http://darmstadt.barcamp-rheinmain.de/" target="_blank" class="liexternal">barcamp Darmstadt</a></p>
<p>Update:<br />
Das Darmstädter Echo <a href="http://www.echo-online.de/freizeit/multimedia/netzwelten/-Barcamp-in-Darmstadt-Ueber-die-Zukunft-des-Internets;art2561,1394553" target="_blank" class="liexternal">berichtet auch</a>, leider ohne auf  die barcamp Diskussionen über die eigene Aussenwirkung des Darmstädter Echos und was vom Mutterschiff Medienhaus Südhessen erwartet wird einzugehen. Spannend finde ich auch, dass die fantastischen Fotos von netzkultur verwendet wurden, was beim Darmstädter Echo auf Grund der hausinternen Regelung so weit ich dass erzählt bekomme sehr ungewöhnlich ist. </p>
<p>Bildnachweis: Alle Bilder von <a href="http://www.flickr.com/photos/netzkultur/" target="_blank" class="liexternal">netzkultur</a><br />
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</ul>

	Die Schlagworte zu diesem Artikel: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/barcamp/" title="Barcamp" rel="tag">Barcamp</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/barcamp-darmstadt/" title="barcamp Darmstadt" rel="tag">barcamp Darmstadt</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/digitale-medien/" title="Digitale Medien" rel="tag">Digitale Medien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/netzkultur/" title="Netzkultur" rel="tag">Netzkultur</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/parteien/" title="Parteien" rel="tag">Parteien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a><br />
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		<item>
		<title>Regionales auf &#8216;ner Karte anzeigen &#8211; gibts dafür &#8216;ne App?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 09:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
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		<description><![CDATA[Smartphones öffnen mir einen Ereignishorizont, der direkt vor meinen Fußspitzen anfängt und einem Wurmloch ähnlich direkt in das Geschehen und die zeitnahen Vorhaben der Nachbarschaft um mich herum hineinragt. Schon Google Street View mag von Vielen als virtuelle Vorhölle einer Hausdurchsuchung empfunden werden. Ein modernes Smartphone kann ähnliche Vorbehalte auslösen. Es öffnet das Schloss zum regionalen Geschehen, vom Marathonlauf über das Dorffest bis hinunter auf die persönliche Ebene der aktuellen Rundenzeiten meines Nachbarn, der beim nächsten Halbmarathon antreten will und sein Laufzeiten von heute Abend  mit Streckenplan live ins Internet übermittelt. 
Smartphones rücken das regionale Geschehen näher an mich heran, und können passend zu meinen gerade aktuellen Interessen die regionalen Angebote besser vermitteln als irgendwas sonst. Eine tolle Wurst für Zeitungen, sollte man meinen. Tschja… ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div class="picleft"><img alt="Home Map 2 (cc) dan rhett" src="http://farm1.static.flickr.com/78/216100207_6a0dc2a061_d.jpg" title="Home Map 2 (cc) DanRhett" class="alignleft" width="600" /></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p>Moderne Handy heißen jetzt Smartphones, und eins davon kann sich nicht wehren: Seit sechs Wochen wird es von mir mit viel Leidenschaft auf seine Alltagstauglichkeit untersucht. Können die kleinen 120 gr. Biester als  Begleiter in allen  Lebenslagen bestehen? Mein altes Nokia E50 schaffte das nicht. </p>
<p>Anders das Modell Desire von HTC, im Preis liegt es bei 420.-€. Ich würde es innerhalb einer Stunde vermissen; wobei hier auch einige andere ähnliche Smartphones aus diesem Jahr stehen könnten, iPhones mal ausgenommen. Aber das ist eine ganz persönliche Wertung, denn ich kann Sekten nur schwer ertragen.</p>
<p>Smartphones öffnen mir einen Ereignishorizont, der direkt vor meinen Fußspitzen anfängt und einem Wurmloch ähnlich direkt in das Geschehen und die zeitnahen Vorhaben der Nachbarschaft um mich herum hineinragt. Schon Google Street View mag von Vielen als virtuelle Vorhölle einer Hausdurchsuchung empfunden werden. Ein modernes Smartphone kann ähnliche Vorbehalte auslösen. Es öffnet das Schloss zum regionalen Geschehen, vom Marathonlauf über das Dorffest bis hinunter auf die persönliche Ebene der aktuellen Rundenzeiten meines Nachbarn, der beim nächsten Halbmarathon antreten will und sein Laufzeiten von heute Abend  mit Streckenplan live ins Internet übermittelt.</p>
<p>Im Unterschied zum Laptop auf dem Schoss gehe ich nicht mehr mit einem Klick ins Internet. Kein &#8220;Bin ich schon drin…&#8221; vorm Schreibtisch, sondern das Internet ist Tag und Nacht mit mir verbunden. </p>
<p>Internet… Die Kunst besteht darin, dort die eigenen Schritte ins richtige Wurmloch zur gesuchten Information zu lenken, ohne verplemperte Lebenszeit für das Sichten überflüssiger Gimmicks, und ohne sich beim Wurmloch-Hopping im Irrgarten der Informationen zu verlieren. </p>
<p>Web 1.0 Nutzer kennen dafür den Ausdruck &#8220;im Web surfen&#8221;: Man fängt mit nem Klick auf einen Seitenlink an und weiß spätestens beim dritten Mal vor Beginn der Reise genau, dass man auch diesmal keine Ahnung hat wo man in einer Stunde landen wird. </p>
<p>Smartphone Besitzer formulieren stattdessen eine konkrete  Frage an ihre Bekannten im Netz: &#8220;Gibt es dafür eine App?&#8221;. Wo früher &#8220;Ich schick dir den Link&#8221;  geantwortet wurde, wird heute mit einer Applikation fürs Smartphone die gesuchte Information erschlossen. Wobei das herkömmliche Browsen auf dem Smartphone überlebt hat, als hochauflösendes, durchaus gut lesbares Mäusekino im Bildschirmformat einer Scheckkarte.</p>
<p>Der Markt wächst sehr schnell, irgendwo findet sich für jeden Zweck etwas in der digitalen Google Lagerhalle für Android Anwendungen,  Android Marketplace genannt. Es gibt Umsonst, Neu und Bezahl Apps, die sich aufgliedern in Sparten wie Spiele, Tools oder Reise.</p>
<p>Was macht den Unterschied aus zum herkömmlichen Mobiltelefon? GPS und die ständig verfügbare Verbindung mit dem Internet, sowie die komfortable Bedienung durch berührungsempfindliche Displays.</p>
<p>GPS auf dem Smartphone fängt erst mit guten Karten und einer intuitiv zu benutzenden grafischen Darstellung der georeferenzierten Informationen zu leben an. Auf einem herkömmlichen Navi kennt man eine Karte. Auf einem Smartphone können beliebige Karten geladen werden. </p>
<div class="picleft"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img alt="News Flood Map" src="http://farm2.static.flickr.com/1372/628860205_a7fc44124b_d.jpg" title="News Flood Map" width="400" /><p class="wp-caption-text">News Flood Map</p></div></id>Bild (cc) <a href="http://www.flickr.com/photos/seenbysimon/" target="_blank" class="liexternal">s i m o n d</a></div>
<p>Man kann sich zum Ziel navigieren lassen kann mit synthetischer Sprachausgabe, dynamischer Verkehrsführung und zugeschnitten auf meine aktuelle Reiseart. Derzeit klappt: Zu Fuß, mit dem Rad, per PKW / LKW und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Immer möglich ist der Wechsel des Verkehrsmittels bei der nächsten Anschlussverbindung, z.B.  mit Ausleihrad vom Bahnhofsvorplatz, einem Mietauto oder dem  Flugzeug. Das Smartphone kennt über 20 verschiedene Karten und alle Verbindungen eines beliebigen Verkehrsverbundes irgendwo in der Welt. Mit der vom GPS ausgelesenen Position öffnet sich um mich herum ein Kosmos von Angeboten &#8211; und spontanes Reisen macht damit so richtig Spaß. Der Ehemann, der abends nur mal eben zum nächsten Automaten loszog um neue Zigaretten zu holen und nie wiederkam wäre damit besser unterwegs gewesen.</p>
<p>Internet: Ich wähle mich nicht mehr ein. Dank Flatrate ab 10.- € hoffe ich eigentlich nur noch darauf, mich in einem möglichst gut ausgebauten Netzabschnitt aufzuhalten. Auf dem Land ist der Geschwindigkeitsunterschied vom DSL Anschluss zur Mobilfunkübertragung deutlich spürbar: DSL wirkt auf mich zusehends langsamer! Eigentlich gibt es für DSL keinen Grund mehr, solange man sich auf Email, Twittern, ein bisschen Surfen und GPS Karten beschränkt. Meiner Einschätzung nach fährt man bis zu einem Transfervolumen von ca. 1 GB monatlich mit einer Internet via Mobilfunkübertragung besser und auch das könnte sich bei den gegenwärtig zusammenfallenden Preisen bis zum Jahresende noch verbessern.   </p>
<p>Mein Smartphone weiß also, wo es sich befindet und  aus dem Internet kann es die von mir nachgefragten Informationen zusammensuchen. Dabei helfen die auf dem Smartphone installierten Apps: Deren gefundenen themenspezifischen Suchergebnisse können z.B. rundherum um meine aktuelle Position auf einer Karte angezeigt. Egal ob ich im Zug sitze, im Wald Pilze suche oder mit dem Rad auf die Neunkirchner Höhe will, es gibt die passenden Karten: Streckenpläne, in Karten eingezeichnete Tipps aus der Pilzsammler-Community und digitale Radkarten der Radfahrverbände. </p>
<p>Ich hab hier mal die Themen meiner besten kostenlosen Android App mit regionalen Informationen rausgesucht:</p>
<ul>
<li>Günstigste Erdgas &#8211; Tankstelle finden</li>
<li>Aktuelle Warnhinweise vor Radarfallen am Straßenrand</li>
<li>Navigation mit dynamischer Streckenleitung und Echtzeit-Sprachausgabe beim Autofahren</li>
<li>Die beste Verbindung von der nächstgelegenen Haltestelle im öffentlichen Nahverkehr mit aktuellen dynamischen Anschlusshinweisen bis Zielort</li>
<li>Mietfahrrad am Bahnhof ausleihen</li>
<li>Veranstaltungskalender mit weiterführenden Infos zu Veranstalter, Kinofilm oder Liveact Performern.</li>
<li>Sonderangebote und Couponing / Preisnachlässe bei Vorlage eines Gutscheins und wo wird hier in der Nähe jetzt via Netz etwas verschenkt oder getauscht?</li>
<li>Beschreibungen zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten wie Museen, multilingual, mit Hinweisen zu Anfahrt, Öffnungszeiten und Parkmöglichkeiten etc. </li>
<li>Wer von meinen Freunden &#8211; Bekannten &#8211; Followern ist in der Nähe, reist im selben Zug  und hat Lust auf einen Kaffee mit mir?</li>
<li>Wer hat gerade was Neues zu sagen im Umkreis &#8211; wo passiert was? Überhaupt: Was gibt es Neues? </li>
</ul>
<p>Doch ein Thema fehlt:  Smartphones eignen sich einigermassen bis  gut zum Zeitungslesen, doch es gibt dafür keine überzeugenden Apps. Ich lese die Zeitungen mit dem Browser, was zum Beispiel beim Auftritt des Darmstädter Echos keinen Spaß macht. Auch der Echo RSS Feed ist eine lieblos von einem Robotprogramm generierte Liste von verstümmelten, weil hinten abgeschnittenen Sätzen. Und die Angebote anderer Zeitungen sind auch nicht viel besser.</p>
<p>Warum aber laufen Zeitungsverlage weiter zielstrebig Richtung Insolvenzverwalters als eine geile App in Auftrag zu geben, mit der das Lesen ihrer Zeitung auf einem Smartphone endlich mal Spaß macht? Andere Kritiker attestieren: Was heute von den Verlagen angeboten wird zeugt von der Unfähigkeit, das eigene Abo-Geschäftsmodell zu überdenken.  </p>
<p>Zeitungsverlage scheinen die beste Eigenschaft moderner Smartphones nicht annehmen zu wollen: Die kartengestützte, georeferenzierte Darstellung des aktuellen Geschehens, verknüpft mit Veranstaltungshinweisen, Werbung, redaktionellen Beiträgen und den aktuellen Beiträgen ihrer Leser. </p>
<p>Wie überlebensfähig wären regionale Zeitungen, wenn sie für ihre Leser alle oben aufgeführten attraktiven  Themen regional aufbereitet in eine App packen, ergänzt mit den georeferenzierten Berichten der Redaktion und ergänzenden kostenpflichtigen Hinweisen zu Produkten und Dienstleistern?</p>
<p>Ach ja: Technisch machbar ist das. Wer wird es zuerst anbieten? Ich tippe auf Google. Sie bieten eine große Box mit dem  Handwerkszeug dazu schon an.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>…war was? War mal weg</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/08/25/war-was-war-mal-weg/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 16:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Münster-Altheim]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.regioblog.de/?p=4897</guid>
		<description><![CDATA[Nach reichlich zwei Monaten Auszeit geht es hier weiter. Was gibt es Neues? Ich will in den Kreistag für die Piratenpartei einziehen, plane vier Sendungen der Reihe "Materialausgabe Kommunalwahl" im Radio Darmstadt und gratuliere Meike ganz herzlich, mit einem weinenden Auge…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div class="picleft"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3278/2514588008_3fb068ca88_z.jpg" width="600" title="Fernglas" alt="Fernglas">
<div style="clear:left;">(cc) Von <a href="http://www.flickr.com/photos/w3p706/" target="_blank" class="liexternal">w3p706</a>, Fabian Heusser</div>
</div>
<p>Aus ein paar Tagen den Regioblog liegenlassen für Wohnungssuche und den Umzugsstreß wurden zwei Monate Auszeit, wie ihr bemerkt habt und<a href="http://bit.ly/9psEYh " target="_blank" class="liexternal"> nicht alle finden das gut</a>. Was soll ich machen.</p>
<p>Statt also hier Neues reinzustellen habe ich Kisten ausgepackt, Löcher gebohrt und war öfter bei den Piraten zum Stammtisch in Darmstadt, und hab sogar einen neuen Piratenstammtisch in Groß-Umstadt ausprobiert. Ich find es an der Zeit, Norbert Rücker und mich für die  Kommunalwahl im nächsten Jahr für den Kreistag Darmstadt-Dieburg aufstellen zu lassen und wir überlegen am Stammtisch, wie das klappen könnte. Und ja, wir reden auch mit anderen Parteien darüber. </p>
<p>Dann war da noch die &#8220;Materialausgabe Kommunalwahl&#8221;. Das sind zwei abendfüllende Veranstaltungen im Kulturzentrum Knabenschule Bessungen gewesen, die ich moderiere und mit Gästen anderer Parteien die typischen südhessischen Themen zur Kommunalwahl vorstelle. Das klappte ganz gut, jetzt wollen wir das in Frankfurt fortsetzen und ich plane dazu auch vier Livesendungen im Radio Darmstadt. Die Themen sollen sein: </p>
<ul>
<li>Politische Transparenz in Südhessen, was können Parteien und kommunale Parlamente gegen Filz und Ämterschieberei tun</li>
<li>Computerspiele im Internet: Wer schaut nach den Kindern und Jugendlichen im Internet? Die Eltern, die Sozialpädagogen der Kommunen, Lehrer oder ist das gar die Aufgabe der Spieleindustrie?</li>
<li>Wie machtgeil sind die Grünen geworden? Eine Analyse zur wachsenden Koalitionsbereitschaft der Grünen bei egal welchen Themen, und dazu auch eine Diskussion mit ehemals aktiven südhessischen Grünen</li>
<li>Wenn Neulinge ins Parlament einziehen: Aus Nordrhein-Westfalen plane ich die Piraten der Städte Münster und Aachen einzuladen, die von ihren Erfahrungen der erfolgreichen Kandidatur bei der letzten Wahl erzählen.</li>
</ul>
<p>Ich bin zuversichtlich, das alles klappt wie geplant! Die Sendungen sollen ab Oktober einmal im Monat beginnen, ihr könnt zur Sendung anrufen und Fragen stellen oder hinterher den Podcast des Mitschnitts runterladen, zum Nachhören. Wenn es los geht, sag ich hier Bescheid.</p>
<p>Sagte ich hier schon mal, dass ich gerne schaue was die Anderen Parteien so machen? Heute abend bin ich bei der Kreismitgliederversammlung der Grünen, <a href="http://www.gruene-dadi.de/kreisverband/termine/kalender/kreismitgliederversammlung-d26ed59d79//%252F/" target="_blank" class="liexternal">hier in Münster</a>, ab 20.00h. Ein Thema dort: Die B26 soll hier vor Altheim mehrspurig zur Autobahn auf nen 6 m hohen Damm ausgebaut werden. Wo hier doch alles so schön flach ist und fast Keinem auffällt, wenn da Oben dann bis in 9 Meter Höhe eine Schallschutzwand den Blick Richtung Norden nach Münster verstellt. Das nervt ja nun schon etwas, und Meike hat die Planung zu dem Monsterprojekt  <a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/05/27/ueber-bruecken-und-kreisel-musst-du-gehen/" class="liinternal">hier ja</a> schon vorgestellt. </p>
<p>Die Regioblog Autorin Meike Mittmeyer ist zu neuen Ufern aufgebrochen, meinen Glückwunsch auch noch von hier aus: Meike beginnt ein Volontariat beim Darmstädter Echo. Viel Erfolg dort!  Und meinen Glückwunsch an Herrn Riebartsch vom Darmstädter Echo zur neuen Mitarbeiterin, ich ziehe meinen Hut vor dieser Entscheidung.</p>
<p>Stichwort Zeitung: Wer tagesaktuell mitlesen möchte, was Ich in den Social Medien bei Twitter Interessant finde, der kann meine persönliche Edition tagesfrischer Artikel, Linkhinweise, Bilder und Videos bei <a href="http://paper.li/Gersprenz/" target="_blank" class="liexternal">paper.li</a> abonnieren. Für lau. </p>
<p>So, erstmal genug, oder ?<br />
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<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/08/31/thesen-zu-den-gruenen-traeger-der-macht-oder-urheber-politischer-leitbilder/" title='Thesen zu den Grünen: Träger der Macht oder Urheber politischer Leitbilder?' class="liinternal">Thesen zu den Grünen: Träger der Macht oder Urheber politischer Leitbilder?</a></li>
<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/06/02/ausbau-b26-altheim-interview-mit-g-bonifer-doerr-alma/" title='Ausbau B26 &#8211; Altheim: Interview mit G. Bonifer-Dörr, ALMA ' class="liinternal">Ausbau B26 &#8211; Altheim: Interview mit G. Bonifer-Dörr, ALMA </a></li>
<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/05/27/ueber-bruecken-und-kreisel-musst-du-gehen/" title='Update: Über Brücken und Kreisel musst du gehen' class="liinternal">Update: Über Brücken und Kreisel musst du gehen</a></li>
<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/12/10/buendnis-90die-gruenen-mit-neuem-kreisvorstand/" title='Bündnis 90/Die Grünen mit neuem Kreisvorstand' class="liinternal">Bündnis 90/Die Grünen mit neuem Kreisvorstand</a></li>
</ul>

	Die Schlagworte zu diesem Artikel: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/darmstadt-dieburg/" title="Darmstadt-Dieburg" rel="tag">Darmstadt-Dieburg</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/darmstaedter-echo/" title="Darmstädter Echo" rel="tag">Darmstädter Echo</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/die-gruenen/" title="Die GRÜNEN" rel="tag">Die GRÜNEN</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/muenster-altheim/" title="Münster-Altheim" rel="tag">Münster-Altheim</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/piratenpartei/" title="Piratenpartei" rel="tag">Piratenpartei</a><br />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitterrückkopplung in den Stadtrat: Die 7 Augsburger Regeln als Ehrenkodex?</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/04/26/twitterrueckkopplung-in-den-stadtrat-die-7-augsburger-regeln-als-ehrenkodex/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 13:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtparlament]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Stört es den Betrieb einer Stadtparlamentssitzung, wenn Besucher oder Abgeordnete vom Sitzungsverlauf twittern? Und wer stört da eigentlich wirklich? Der Augsburger Stadtrat will mit einer "Selbstverpflichtungserklärung" die Stadtratsmitglieder zum freiwilligen Twitterverbot drängen. Und schuld daran ist wer? Das Internet. Ist das wirklich so einfach?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4005/4457211521_54c86e80e4_d.jpg" alt="Augsburger Rathaus, (cc) von Angelskiss1984" title="Augsburger Rathaus, (cc) von Angelskiss1984" width="600" /></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p><strong>So, hier der zweite Beitrag der Reihe &#8220;Kommunalpolitiker in Social Medien&#8221;. Den ersten  Beitrag &#8220;Kommunalpolitiker in Social Medien: Schweigen und faule Versprechen&#8221; findet ihr <a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/02/24/kommunalpolitiker-in-social-medien-schweigen-und-faule-versprechen/" class="liinternal">hier</a>.</strong></p>
<p>Seit es Twitter gibt fragt sich vermutlich auch mal ein Abgeordneter, ob er dass, was er gerade im Parlament erlebt schnell in 140 Zeichen verpackt als Twitter-Nachricht ins Internet stellen soll. Sein Motiv? Erster sein im Anprangern, was die Opposition wieder für einen unglaublichen Schwachsinn verzapft. Und dass Ganze noch möglichst meinungsstark verpackt &#8220;ins Internet&#8221; stellen. Twitter wird hier zur Fortsetzung parlamentarischer Folklore benutzt, es dem politischen Gegner möglichst öffentlichkeitswirksam zu zeigen. Aber so richtig…</p>
<p>Sehr bekannt wurde Twitter unter Politikern, als vor der offiziellen Bekanntgabe der Auszählung von einer Sitzungsteilnehmerin das Wahlergebnis getwittert wurde, wer neuer Bundespräsident werden wird&#8230;<br />
Twitter erlaubt also mit geringem Aufwand, dass aus Sitzungen berichtet wird. Ohne die Filterung durch einen Zeitungsredakteur und dessen Endredaktion können nahezu zeitgleich zum Sitzungsgeschehen von Besuchern oder Abgeordneten die eigenen subjektiven Eindrücke, Stellungnahmen, Zitate der Redner oder aufgeschnappte Zwischenrufe die Wände des Sitzungssaales verlassen, um im Internet gelesen und dort auch kommentiert zu werden.</p>
<p>Was wiederum dazu führt, dass andere Sitzungsteilnehmer im Saal während des Sitzungsverlaufs bei Twitter mitlesen, was ihr Kollege drei Plätze weiter eben über ihre Rede vor 5 Minuten getwittert hat. Dessen Twitternachricht wird dann Anlass zur eigenen nächsten Wortmeldung, um mit der eigenen Rede all das bei Twitter vom Kollegen und irgendwelchen anderen Kommentatoren veröffentlichte Zeug in den Sitzungssaal und den Sitzungsverlauf wieder hinein zu tragen. </p>
<p>Und meist spielen dann auch die Kommentare Dritter, die sich per Twitter in die Diskussion einschalten, eine noch größere Rolle als der Twitterbeitrag des Kollegen. Irgendwie lustig: Obwohl die Kommentatoren gar nicht im Sitzungssaal sind, oder im Ort wohnen und wahrscheinlich vom aktuellen parlamentarischen Geschehen und dem aktuellen Beratungsgegenstand nie zuvor gehört haben werden sie am Meisten gewürdigt. Twitter bietet das Werkzeug für eine gigantische Rückkopplungsschleife, kann ein unglaublich wirksamer Resonanzboden sein. Und genau das ist die neue Herausforderung für den parlamentarischen Betrieb.</p>
<p>Ist Twitter aber auch eine Bedrohung für den parlamentarischen Betrieb? Oder fehlt es eher an der Medienkompetenz der Abgeordneten, wenn sie sich über einen Tweet genauso aufregen wie über einen Leitartikel des Chefredakteurs der Landkreisredaktion der örtlichen Zeitung? </p>
<p>Fehlt es also eher an der Medienkompetenz? Bürgermeister, Abgeordnete, Stadtratsmitglieder, der Ältestenrat und Beisitzer über 40, 45 Jahren haben zumeist wenig Ahnung von Twitter und Social Media. Und es stört sie meist noch nicht einmal. </p>
<p>Zum Vergleich: Heute schon kann kaum eine Stadtparlamentssitzung erlebt werden, in der nicht die Abgeordneten in ihren Reden aus Medienberichten zitieren, z.B. einem Artikel der regionalen Tageszeitung, um eigene Positionen zu untermauern oder den politischen Gegner daran zu erinnern, was er in dieser oder jener Angelegenheit vor meist einiger Zeit schon geäußert hat. </p>
<p>Der Unterschied zu Twitter ist hier: Sie zitieren aus den vergangenen Berichten von Journalisten, die den Sitzungsverlauf längere Zeit beobachtet haben und das parlamentarische Geschehen des Ortes seit langem kennen. Die Abgeordneten sind geübt im Sammeln und Archivieren der Presseartikel, und das Zitieren daraus in Redebeiträgen der Abgeordneten ist ein akzeptierter Bestandteil parlamentarischer Praxis. Kein Stadtverordnetenvorsteher würde eine Rüge aussprechen, wenn ein Abgeordneter aus einem Zeitungsartikel zitiert.</p>
<p>Als Grundsätze für die journalistische Arbeit eines Zeitungsredakteurs aus Parlamenten gelten auch: Die Sitzungen sind öffentlich. Die Berichterstattung darf den Sitzungsverlauf nicht stören. Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern. Diese Grundsätze kann für sich auch der Gast in Anspruch nehmen, der in den Zuschauerrängen Platz genommen hat und mit einem kleinen Smartphone in der Hand anfängt zu twittern. Sollte man meinen. Tatsächlich ist es so, dass oft in den Geschäftsordnungen des Parlaments weitergehende Regeln zu finden sind. Meist muss  vom Vorsitzenden des Parlaments eine Genehmigung eingeholt werden, wenn fotografiert werden soll, oder mit einem MP3 Recorder ein Mitschnitt aufgenommen wird, um diesen später ins Internet zu stellen. Über meine selbst erlebte Realität aus dem Kreistag Darmstadt-Dieburg berichtete die Frankfurter Rundschau &#8220;<a href="http://fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/?em_cnt=1368737&#038;" target="_blank" class="liexternal">Der Kreistag blockt &#8211; Regioblog-Macher darf Reden nicht aufzeichnen</a>&#8220;.</p>
<p>Und jetzt Twitter. Eine unauffällige Tätigkeit. Jeder im Saal kann erstmal twittern was er will, zeitnah zum Ereignis, und ohne dass irgendeine Endredaktion filtert, korrigiert oder ausgleicht. Das ist neu. Soll ein Stadtverordnetenvorsteher solche Vorgänge untersagen? Sollte sich ein Stadtrat einen eigenen Kodex auferlegen, um Twittern während der Sitzung zur unerwünschten Tätigkeit zu erklären?</p>
<p>Eine Grenzlinie wird deutlich. </p>
<p>In Augsburg zukünftig nicht mehr. Dort soll Twitter in öffentlichen Sitzungen nicht mehr erlaubt sein, wenn es nach dem mehrheitlichen Willen des Augsburger Stadtrats geht, der sich eine entsprechende Beschlussvorlage zur Abstimmung stellt. Via Klaus Eck wurde ich auf eine Kopie (<a href="http://ow.ly/1D1Xi" target="_blank" class="liexternal">hier als eingescanntes PDF Dokument</a>) der Beschlussvorlage aufmerksam, worin sieben Regeln formuliert werden, die vermutlich demnächst auch in anderen kommunalen Parlamenten so ähnlich diskutiert werden.</p>
<p><strong>Die 7 Regeln des Augsburger Stadtrats :</strong></p>
<ol>
<li>Im Vordergrund steht die Aufgabe der Stadträte, an den Sitzungen des Stadtrates oder der Auschüsse teilzunehmen und deren Beratungen auch zu verfolgen und sich auf diese zu konzentrieren.</li>
<li>Es dürfen nur sachliche, objektive Informationen aus den o.g. öffentlichen Sitzungen ins Internet gestellt werden.</li>
<li>Es dürfen keine Namen von Stadtratskollegen oder kolleginnen dabei genannt werden</li>
<li> Es dürfen auch keine Stimmungsbilder oder Interpretationen von Äußerungen aus den o.g. <strong>öffentlichen Sitzungen</strong> ins Internet gestellt werden.</li>
<li>Es soll bedacht werden, dass die Weitergabe von Informationen unmittelbar aus der Sitzung heraus ins Internet zur sofortigen subjektiven Kommentierung Dritter und damit zu Störungen und auch zur Beeinflussung der Stadtratssitzungen bzw. Ausschusssitzungen führen kann.</li>
<li>Durch die Weitergabe von Informationen aus der Sitzung heraus in das Internet dürfen keine Störungen der Sitzungen verursacht werden.</li>
<li>
Nach  Möglichkeit sollte mit der Informationsweitergabe in das Internet bis nach den Sitzungen abgewartet werden.</li>
</ol>
<div class="picleft"><div id="attachment_4239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2010/04/augsburger_beschlussvorlage.png" alt="Beschlussvorlage des Augsburger Stadtrats" title="Beschlussvorlage des Augsburger Stadtrats" width="600" height="314" class="size-full wp-image-4239" /><p class="wp-caption-text">Beschlussvorlage des Augsburger Stadtrats</p></div>
<div style="clear:left;"><a href="http://ow.ly/1D1Xi" target="_blank" class="liexternal">Link: Als eingescanntes PDF Dokument</a></div>
</div>
<p><strong>Ein paar Anmerkungen:</strong></p>
<p>Zu 1. Interessant, was nicht aufgezählt wird: Die Aufgabe der Stadtratsmitglieders ist es nicht, öffentlich zugängliche Berichte zur Sitzung anzufertigen. Oder selbst Mitzuschreiben , das Geschehen zu Dokumentieren und dass Ergebnis zu veröffentlichen. Das fehlt. </p>
<p>Zu 2. Erlaubt ist also weiterhin, dass unsachliche, subjektive Informationen in einem anderen Medium als dem Internet veröffentlicht werden. Erlaubt wäre zum Beispiel, dass die lokale Augsburgerzeitung einen solchen Bericht von einer Stadtratssitzung druckt, sollte sie einen solchen von einem Stadtratsmitglied angeboten bekommen. Sobald der Beitrag aber online auch auf den Internetseiten der Augsburger Lokalzeitung erscheint, wäre er verboten, denn dann wäre er ja im Internet! Welche von Angst und Furcht vorm Internet geprägte Logik wird dahinter erkennbar? </p>
<p>Zu 3 und 4:. Sorry, aber wir haben Meinungsfreiheit. Dazu gehört auch, dass ein Stadtratsmitglied die Äußerungen anderer Kollegen aus <strong>öffentlichen Sitzungen</strong> interpretieren, also kommentieren darf, oder einfach mal twittern kann: Das war eine Supersitzung heute, vor allem Kollegin Ingeborg hat mir gut gefallen…!</p>
<p>Zu 5. Ok. Das sollte bedacht werden. Und weiter? Es liegt doch bei jedem einzelnen Stadtratsmitglied selbst, ob er die Äußerungen als Störung ansieht. Was meint hier eigentlich Störung genau? Dass der halbe Stadtrat mit dem iPhone in der Hand bei Twitter andauernd nachliest, ob ein Kollege zum Sitzungsverlauf  getwittert hat und wenn ja was und wer das war? Wie blöde wäre ein solches Verhalten, wie wenig Medienkompetenz wird da erkennbar?? Es setzt sich doch auch kein Abgeordneter in die Stadtratssitzung und liest die Zeitung mit dem Bericht des Journalisten von der letzten Sitzung, in dem der Kollege mit seinem Redebeitrag thematisiert wird. Kein Abgeordneter telefoniert während der Sitzung mit dem Journalisten, um seinen letzten Bericht zu kommentieren.</p>
<p>Zu 6. Wieder steht die unbeantwortete Frage im Raum: Was genau ist beim Verfassen eines Tweets, beim Lesen oder im weiteren Umgang mit dem Gelesenen als eine Störung zu bezeichnen- und wer verursacht sie?<br />
Wenn ein Besucher still und ruhig auf seinem Sitz mit einem kleinen Smartphone in der Hand twittert, dann ist dies keine Störung. Er hält kein Plakat oder Transparent in die Luft. Er trägt kein T-Shirt mit irgendwelchen Parolen. Er stinkt hoffentlich nicht. Er sitzt nur da und bewegt seine Finger auf dem Smartphone. Seine Tweets werden nach Aussen geschickt, keiner weiß was er so denkt oder meint, wenn er nicht auf Twitter zuHause ist.</p>
<p>Weiter: Wenn das von ihm bei Twitter kommentierte Stadtratsmitglied die Tweets des Besuchers jetzt auch noch selbst 15 Sekunden später liest, dann geschieht dies genauso lautlos. Immer noch keine Störung. Interessant wird es, sobald das Stadtratsmitglied  allerdings den Inhalt des Gelesenen zum Anlass nimmt, um einen dunkelroten Schwelles zu bekommen und in seinem nächsten Redebeitrag wortgewaltig darüber zu berichten, was über ihn und seine Rede getwittert wird.<br />
Der überwiegende Rest der Kollegen ohne Smartphone hat nun erstmal keine Ahnung was bei Twitter steht, der Ältestenrat kann auch nicht helfen, weil er wahrscheinlich gar keine Ahnung hat was Twitter überhaupt ist, und selbst der Vorsteher muß beim Redner erstmal nachfragen was anliegt um zu verstehen, dass ein Tweet das Stadtratsmitglied so in Rage gebracht hat… </p>
<p>Jetzt liegt also eine offenkundige Störung vor. Ausgehend vom Besucher, oder vom Stadtratsmitglied? Ich behaupte mal vom Stadtratsmitglied, dass sich in dieser Situation wenig medienkompetent im Umgang mit Twitter und freier Meinungsäußerung zeigt, und eine Nachricht aus der Aussenwelt in die Sitzung hineinträgt. Ich halte das schlicht für schlechten Stil.</p>
<p>Bleibt noch 7. Aha. Twittern ist zwar nicht gewollt, aber wenn es denn unbedingt sein muss, dann bitte wenigstens bis Sitzungsende warten. </p>
<p>Wir werden sicher weitere themengleiche Beschlussvorlagen in den nächsten Monaten in weiteren Parlamenten oder Stadtratssitzungen erleben. Bleibt zu hoffen, dass zukünftig nicht Twitter und dass Internet als Ursache der Störung abgestempelt wird, sondern stattdessen ein Appell an die eigenen Abgeordneten formuliert wird, die freie Meinungsäußerung  im Internet auch aus öffentlichen Sitzungen nicht pauschal zu verdammen. Das eigentliche Problem ist weniger Twitter, sondern eher der Abgeordnete im Umgang mit Twitter und Social Media.</p>
<p>Andere Meinungen?</p>
<p><strong>Update:</strong> Ein Bericht der <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Augsburger-Stadtrat-Twitter-nur-noch-unter-Auflagen-_arid,2130504_regid,2_puid,2_pageid,4490.html" target="_blank" class="liexternal">Augsburger Allgemeine</a> dazu. Die freiwillige, selbstverpflichtende Erklärung ist umstritten…</p>
<p>Christian Moravcik ist der grüne Augsburger Stadtrat, der aus den Sitzungen twitterte. <a href="http://www.moravcik.de/" target="_blank" class="liexternal">Seine Website</a>.<br />
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	Die Schlagworte zu diesem Artikel: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/digitale-medien/" title="Digitale Medien" rel="tag">Digitale Medien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/meinungsfreiheit/" title="Meinungsfreiheit" rel="tag">Meinungsfreiheit</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/parteien/" title="Parteien" rel="tag">Parteien</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/rathaus/" title="Rathaus" rel="tag">Rathaus</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/social-media/" title="Social Media" rel="tag">Social Media</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/stadtparlament/" title="Stadtparlament" rel="tag">Stadtparlament</a>, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/tag/twitter/" title="Twitter" rel="tag">Twitter</a><br />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Möglichkeiten: Termine eintragen und Kleinanzeigen</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/04/14/neue-moeglichkeiten-termine-eintragen-und-kleinanzeigen/</link>
		<comments>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/04/14/neue-moeglichkeiten-termine-eintragen-und-kleinanzeigen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 05:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinanzeigen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir haben neue Möglichkeiten eingebaut: Jetzt können auch einmalige Termine einfach vorgeschlagen werden. Und ihr könnt private Kleinanzeigen vorschlagen. Beides geht einfach und ist kostenlos.]]></description>
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<div class="picleft"><div id="attachment_3411" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2009/09/set-reset1.png" alt="" title="set-reset" width="300" height="220" class="size-full wp-image-3411" /><p class="wp-caption-text">Set-Reset</p></div></div>
<p><strong>Wir haben neue Funktionen eingebaut: </strong></p>
<p><strong>Terminkalender- jetzt auch für einmalige Termine</strong><br />
Solche Termine können einfach mit einem Formular vorgeschlagen werden, das geht dort: <a href="http://www.regioblog.de/index.php/stadtkalender/termin-vorschlagen/" class="liinternal">Termin vorschlagen</a>.</p>
<p>Für Veranstaltungen, Vereinstreffen, Feste, Jubiläen, eben alles wozu Gäste gerne gesehen werden. Die Termine werden <a href="http://www.regioblog.de/index.php/stadtkalender/" class="liinternal">im Stadtkalender</a> veröffentlicht. Er füllt sich zusehends, was uns natürlich freut.</p>
<p>Für alle die regelmässige Termine veröffentlichen wollen bieten wir ebenfalls kostenlos an, ihren Terminkalender bei uns zu veröffentlichen. Das geht  mit dem Google Kalender. Die ideale Lösung für Kleinkunstbühnen, Kulturämter und Veranstalter. Bei Interesse meldet euch bei Google mit einer eigenen<a href="http://www.googlemail.com" target="_blank" class="liexternal"> Emailadresse</a> an, legt euch einen Google Kalender an und tragt unsere </p>
<p>→ Stadtkalender Adresse ( c6p7fd9j4voa84ka013lk6hgq0@group.calendar.google.com) </p>
<p>bei eurem Kalender unter &#8220;Diesen Kalender freigegeben&#8221; ein. Anschliessend wird jeder bei euch im Kalender eintragene Termin, den ihr auf &#8220;Öffentlich&#8221; eingestellt habt, auch bei uns angezeigt. Das ist einfacher als jede andere Lösung, die ich kenne.</p>
<p><strong>Kleinanzeigen</strong><br />
Und wir testen bis Ende April, ob ihr beim Regioblog kostenlose Kleinanzeigen veröffentlichen wollt, <a href="http://www.regioblog.de/index.php/marktplatz-darmstadt-dieburg/kleinanzeige-aufgeben/" class="liinternal">dort</a>.</p>
<p>Wer mehr Werbung bei uns machten möchten und Twitter schon kennt, der kann bei uns die Veröffentlichung seiner Tweets buchen. Mehr Infos <a href="http://www.regioblog.de/index.php/marktplatz-darmstadt-dieburg/werbung-vorschlagen/" class="liinternal">dort</a>.</p>
<p>Wer auch mal Werbung für uns machen möchte, der kann gerne unseren <a href="http://www.regioblog.de/wp-content/images/regioblog_abreisszettel.pdf" class="lipdf">Regioblog Abreißzettel</a>  ausdrucken und an eine Zettelwand hängen. Oder so..</p>
<p>Demnächst kommen noch mehr Änderungen.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; Macher Christian Kreutz</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/03/30/interview-mit-frankfurt-gestalten-macher-christian-kreutz/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 05:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[In Teil 1 stellte ich "<a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/03/29/buergerbeteiligung-frankfurt-gestalten-eine-wikimap-mit-offener-tuer-zum-ortsbeirat/">Frankfurt Gestalten</a>" vor,  hier das Interview mit Christian Kreutz, dessen Baby "Frankfurt Gestalten" ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.regioblog.de%2Findex.php%2Farchives%2F2010%2F03%2F30%2Finterview-mit-frankfurt-gestalten-macher-christian-kreutz%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.regioblog.de%2Findex.php%2Farchives%2F2010%2F03%2F30%2Finterview-mit-frankfurt-gestalten-macher-christian-kreutz%2F&amp;source=Gersprenz&amp;style=compact&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div class="picleft"><div id="attachment_3926" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2010/03/portrait_ckreutz.png" alt="Christian Kreutz" title="portrait_ckreutz" width="200" class="size-full wp-image-3926" /><p class="wp-caption-text">Christian Kreutz</p></div></div>
<p><strong>In Teil 1 stellte ich &#8220;<a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/03/29/buergerbeteiligung-frankfurt-gestalten-eine-wikimap-mit-offener-tuer-zum-ortsbeirat/" class="liinternal">Frankfurt Gestalten</a>&#8221; vor,  hier das Interview mit Christian Kreutz, dessen Baby &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; ist:</strong></p>
<p><strong>Peter:</strong> Frankfurt Gestalten will mitgestalten, was sich an Frankfurt ändern soll. So ein Angebot würde man unter der Regie der Stadt Frankfurt erwarten, was es aber nicht ist. Was treibt euch an und wer ist dabei bei Frankfurt Gestalten?</p>
<p><strong>Christian Kreutz:</strong> Frankfurt Gestalten möchte Bürgerinnen und Bürger anregen sich in ihrer Stadt zu engagieren. Dies ist eine Plattform von Bürgern für Bürger. Wir bieten einen Informationsservice für lokalpolitische Themen und möchte eine Anlaufstelle für Ideen zur Gestaltung Frankfurts bieten. Leider ist 15 Jahre nach dem Start des World Wide Web in Kommunen noch wenig geschehen, um neue Formen der Beteiligung oder eine verbesserten Bürgerservice zu bieten. Deshalb wollten wir zeigen, dass es durchaus vielfältige Möglichkeiten gibt das Internet für bürgerschaftliches Engagement zu nutzen. Wir hoffen auch mit dieser Webseite die Arbeit der Ortsbeiräte einen breiteren Publikum bekannt zu machen und möchten die lokalpolitische Diskussion im Netz weiter führen. </p>
<p><strong>Peter:</strong> Ortsbeiräte haben doch kaum etwas zu sagen. Sie dürfen z.B. der Stadtverwaltung gerne Verbesserungsvorschläge machen, die aber nicht umgesetzt werden müssen. Man könnte sagen: Ortsbeiratsbeschlüsse sind für die Stadtverwaltung also ohne wirkliche  Bedeutung, anders als Beschlüsse  des Stadtparlaments. Also warum wollt ihr die Bürger über das Internet stärker  ausgerechnet für Ortsbeiräte interessieren ?</p>
<p><strong>Christian Kreutz:</strong> Die Vorlagen der Ortsbeiräte spiegeln die vielfältigen Themen der Stadtteile wider. Unser Informationsservice versucht diese Informationen geographisch und thematisch anschaulich darzustellen. Ortsbeiräte bieten hier eine gutes Forum Veränderungen oder Probleme in Stadtvierteln zu diskutieren. Wir bieten eine Brückenfunktion zu den Ortsbeiräten, zielen aber auf alle Bürger, die ihre Stadt gestalten wollen und Mitstreiter suchen. Denn die Entwicklung einer Stadt hängt nicht alleine von der Politik ab. Die Probleme sind oftmals viel zu komplex, dass sie allein von der Politik oder gar der Stadtverwaltung gelöst werden können. Wir freuen uns wenn wir auch dazu beitragen können, lokale Lösungen zu finden, für die die lokalpolitischen Entscheidungsprozesse überhaupt nicht gebraucht werden.</p>
<p><strong><br />
Peter:</strong> Frankfurt-gestalten ist deine private Initiative, du lebst in Frankfurt. Auch in anderen Städten sind ähnliche Lösungen durch private Initiativen online gestellt worden. Wird die Stadt selbst solche Lösungen übernehmen? Welche Zukunft erwartest Du für Frankfurt Gestalten?</p>
<p><strong>Christian Kreutz:</strong> In welchen anderen Städten sind ähnliche Initiativen gestartet? Ich kenne leider keine andere Initiative dieser Art in Deutschland. Deshalb hoffen wir auch Inspiration für andere Städte zu sein. Erste Anfragen haben wir bereits bekommen. Wir sind gespannt, wie sich das Projekt in der nächsten Zeit entwickelt. Die Zugriffszahlen der ersten Wochen sind sehr ermutigend.   </p>
<p>Ein weitere Verzahnung der Aktivitäten auf Frankfurt Gestalten mit lokalpolitischen Gremien und der Stadt Frankfurt wäre sehr wünschenswert, damit die Diskussionen und Vorschläge besser ihre Wirkungen zeigen. Im Grunde ist das ein Service bei dem jeder nur gewinnen kann. Die Bürger können sich besser informieren und haben einen Raum im Internet zur Diskussion und für Ideen, die Lokalpolitik hat Online ein Feedback-Kanal und kann dahin gehend reagieren. Wir arbeiten daran eine solche Verzahnung aufzubauen. Darüber hinaus haben wir noch eine Reihe anderer Ideen, um Lokalpolitik transparenter zu machen. Dazu in Kürze mehr. </p>
<p>Zum Abschluss dieses zweiten Teils der Link zur Website <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de" target="_blank" class="liexternal">Frankfurt Gestalten</a>.</p>
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		<item>
		<title>Bürgerbeteiligung: &#8220;Frankfurt-Gestalten&#8221;, eine Wikimap mit offener Tür zum Ortsbeirat</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 06:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerengagement]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
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		<description><![CDATA[<strong>Lokalpolitik für Dich  - Von Abfall bis Zebrastreifen – Themen aus der Nachbarschaft.</strong>
Christian Kreutz hat eine selbstentwickelte Lösung ins Netz gestellt, die die Bürgerdialog Angebote der Stadt Frankfurt nicht nur überholt, sondern für konkrete Probleme im Stadtviertel auch konkrete Lösungen erhoffen lässt: Durch die Weitergabe der Vorschläge an den Ortsbeirat zur Bearbeitung und bei deren Unterstützung die Weitergabe des Lösungsvorschlags an das Stadtparlament der Stadt Frankfurt. Und das kann jeder via Internet transparent mitverfolgen. Auch wenn es hier und da auf der Website noch hakelt: Die bisherige Lösung ist ein Super Anfang. Im ersten Teil stelle ich Christian Kreutz private "Frankfurt Gestalten" und die themengleichen Lösungen der Stadt Frankfurt vor.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.regioblog.de%2Findex.php%2Farchives%2F2010%2F03%2F29%2Fbuergerbeteiligung-frankfurt-gestalten-eine-wikimap-mit-offener-tuer-zum-ortsbeirat%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.regioblog.de%2Findex.php%2Farchives%2F2010%2F03%2F29%2Fbuergerbeteiligung-frankfurt-gestalten-eine-wikimap-mit-offener-tuer-zum-ortsbeirat%2F&amp;source=Gersprenz&amp;style=compact&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Mein letztes Interview vom Juli 2009 mit dem <a href="http://blog.buzzriders.com/2009/07/14/das-interview-erste-frage/" target="_blank" class="liexternal">Buzzrider Ideengeber Robert Basic in 6 Teilen</a> ist ein Weilchen her. Um Buzzriders ist es inzwischen still geworden; das letzte was ich gehört habe ist, dass sich Auszubildende im Rahmen eines Praktikums am Konzept und Design der geplanten Lösung üben werden. Die Idee dahinter allerdings wurde schon vor Buzzriders und wird auch aktuell in immer neuen Varianten umgesetzt. </p>
<p>Hier im ersten Teil möchte ich &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; vorstellen, im zweiten Teil dieses Artikels findet ihr ein <a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/03/30/interview-mit-frankfurt-gestalten-macher-christian-kreutz/" class="liinternal">neues Interview</a>: Mit dem Macher von <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Frankfurt Gestalten&#8221;</a>, Christian Kreutz.  </p>
<p><strong>Vorstellung &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; und ähnliche Lösungen</strong><br />
Wer <a href="http://buzzcamp.mixxt.com/networks/wiki/index" target="_blank" class="liexternal">Buzzriders kennengelernt</a> hat, dem wird die hier vorgestellte Idee hinter &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; sehr bekannt vorkommen, wenn man das Wort &#8220;politik&#8221; einfach durch &#8220;informationen&#8221; ersetzt:</p>
<p>&#8220;Lokal<del datetime="2010-03-28T12:42:43+00:00">politik</del>informationen für Dich  &#8211; Von Abfall bis Zebrastreifen – Themen aus der Nachbarschaft.&#8221; und &#8220;Lokal<del datetime="2010-03-28T12:42:43+00:00">politik</del>informationen mit Dir &#8211; Deine Straße. Dein Stadtteil. Verpass keine Entscheidung. Bring deine Ideen ein.&#8221; <small>Der Text stammt von der Frankfurt Gestalten Website.</small></p>
<div class="picleft"><div id="attachment_3853" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2010/03/frank-gestalt-1-openmap-screen.png" alt="Frankfurt Gestalten - Die Karte mit einem angeklickten Fähnchen, hinter dem eine Anfrage steckt." title="Frankfurt Gestalten - Die Karte mit einem angeklickten Fähnchen, hinter dem eine Anfrage steckt." width="600" height="448" class="size-full wp-image-3853" /><p class="wp-caption-text">Frankfurt Gestalten - Die Karte mit einem angeklickten Fähnchen, hinter dem eine Anfrage steckt.</p></div></div>
<div style="clear:left;"></div>
<p>Die Mottos von &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; und die Buzzriders Mottos sind von frappanter Ähnlichkeit. Hier wie dort geht es um lokale Berichte und Meinungen über das Geschehen im Stadtteil, im Viertel, im lokalen Raum, damit wir besser informiert sind und durch Dialoge über wichtige Themen im eigenen Stadtviertel auch besser leben können. </p>
<p>Allerdings geht &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; in Sachen Bürgerbeteiligung einen Tacken weiter als das buzzriders Konzept &#8211; und ist als Internetlösung <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de" target="_blank" class="liexternal">realisiert</a> worden: <em>&#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; öffnet für Bürger die virtuelle Tür zum Ortsbeirat.</em></p>
<p><strong>Doch zuerst: Ähnliche Lösungen der Stadt Frankfurt: </strong><br />
Die Stadt Frankfurt bietet mit dem Stadtplanungsamt unter dem Titel &#8220;Bürgermitwirkung&#8221; ebenfalls eine Möglichkeit, den Bürgerdialog mit der Stadt aufzunehmen: Per <a href="http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/buergermitwirkung_4317.html" target="_blank" class="liexternal">Kontaktformular</a> und der Bereitstellung von <a href="http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/aktuelle_termine_und_veranstaltungen_4246.html" target="_blank" class="liexternal">Planungsunterlagen aktueller Vorhaben</a>. </p>
<p>Eine zweite Lösung nur für den Stadtteil Nordend ist die <a href="http://www.wikimap.nordend.de/map/" target="_blank" class="liexternal">WikiMap Nordend</a>. </p>
<div class="picleft"><div id="attachment_3862" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2010/03/wikimap-nordend.png" alt="Screenshot Wikimap Nordend - Jedes Fähnchen ein Hinweis" title="Screenshot Wikimap Nordend - Jedes Fähnchen ein Hinweis" width="600" height="301" class="size-full wp-image-3862" /><p class="wp-caption-text">Screenshot Wikimap Nordend - Jedes Fähnchen ein Hinweis</p></div> </div>
<p>Hier kann Jedermann seine eigenen Tipps eintragen, was ihm gefällt, nervt oder verbessert werden sollte. Betreiber ist die Stadt Frankfurt, und im Info der Website findet sich zum Sinn und Zweck des Wikimap Nordend: </p>
<blockquote><p>&#8220;Unter www.wikimap.nordend.de bietet die Stadt Frankfurt am Main eine öffentliche Kommunikations- und Diskussionsplattform, die auf einem interaktiven Stadtplan basiert.[..] Mit WikiMap.Nordend wird das aus dem Internet-Lexikon Wikipedia bekannte Prinzip auf einen gemeinsamen Stadtplan auf Stadtteilebene übertragen: Viele Nutzerinnen und Nutzer tragen ihre persönlichen Tipps, Kenntnisse und Meinungen zum Nordend auf einem gemeinsamen, elektronischen Stadtplan ein. Wie auf einer Pinnwand können eigene Texte, Bilder oder Multimedia-Elemente eingestellt werden. Vorhandene Einträge lassen sich einsehen und kommentieren. Das Nordend trägt somit das vielfältige Wissen über das Leben im Stadtteil zusammen und macht den Erfahrungsschatz für jedermann zugänglich.&#8221; </p></blockquote>
<p>Die interaktive Karte bietet Tipps zu Eisdielen, wo  Hundeschei**e den Bürgersteig verdreckt und welche Strassen öfters zugeparkt sind. Was aus den Hinweisen wird, wer Vorschläge und Kritik aufgreift oder Abhilfe schafft, bleibt unklar.</p>
<p><strong>&#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; setzt anders an: Dialoge und deren Umsetzung in Beschlüsse</strong><br />
Die Bürger können eigene Vorschläge machen, und die Vorschläge anderer einsehen und weiterentwickeln. Woraus sich konkrete Anträge ergeben können. &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; bietet an, den Weg eines Vorschlags bis zur Beschlussvorlage fürs Frankfurter Stadtparlament mitzugestalten.</p>
<div class="picleft"><div id="attachment_3868" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2010/03/frankfurt-gestalten-screenshot-nordend.png" alt="Screenshot Frankfurt Gestalten: Das Nordend mit einem Vorschlag, Radfahren gegen die Einbahnstrasse zu erlauben" title="Screenshot Frankfurt Gestalten: Das Nordend mit einem Vorschlag, Radfahren gegen die Einbahnstrasse zu erlauben" width="600" height="434" class="size-full wp-image-3868" /><p class="wp-caption-text">Screenshot Frankfurt Gestalten: Das Nordend mit einem Vorschlag, Radfahren gegen die Einbahnstrasse zu erlauben</p></div></div>
<p>Die  Idee zu Frankfurt Gestalten kommt von  Christian Kreutz, und Christian beschreibt sie so:</p>
<blockquote><p>Im Internet können sich auf lokaler Ebene Bürger und Bürgerinnen vernetzen, um ihre Stadt zu gestalten. Oftmals weiß man nicht, dass es noch andere Personen mit ähnlichen Ideen oder Sorgen gibt. Deshalb wollen wir mit dieser Seite in einem ersten Schritt bestmöglichst über lokalpolitische Diskussionen und Entscheidungen informieren und Möglichkeiten zum Austausch bieten. [..] Diese Initiative ist überparteilich und hat keinerlei Zugehörigkeit zu einer Partei. </p></blockquote>
<p>Technisch ist Frankfurt Gestalten an das Parlamentarische Informationssystem der Stadt Frankfurt angebunden. Die Übernahme von Daten aus einem Parlamentarischen Informationssystem in eine privat getragende Website ist eine bundesweit beachtete spektakuläre Lösung. Beschlussvorlagen, Protkolle und Anträge des Ortsbeirats können 1:1 mit &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; ausgetauscht werden. Und wofür? Der Infotext von &#8220;Frankfurt Gestalten&#8221; macht ein Angebot:</p>
<blockquote><p>Frankfurt hat 16 Ortsbeiräte mit 274 ehrenamtlichen Mitgliedern aus verschiedenen Parteien. Diese Ortsbeiräte halten regelmäßige Sitzungen ab, bei denen Du teilnehmen kannst. Auf der Webseite der Stadt Frankfurt ist die aktuelle Liste der Ortsbeiräte mit den nächsten Sitzungsterminen.<br />
Die jeweils für Deine Straße verantwortlichen Ortsbeiratsmitglieder können auf dieser Seite gesucht werden.</p>
<p>&#8220;Die „Stadtteilparlamente“ üben eine Mittlerrolle zwischen der Bevölkerung in den Stadtteilen und der Stadtverordnetenversammlung aus. Dabei bringen sie ihre genauen Kenntnisse der Probleme vor Ort ein und sind zugleich näher an der Bevölkerung. Grundsätzlich müssen sie daher zu allen Fragen, die den Ortsbezirk betreffen, von der Stadtverordnetenversammlung oder dem Magistrat gehört werden, insbesondere aber vor der Verabschiedung des städtischen Etats.&#8221;  </p></blockquote>
<p>Mehr Details und aktuelle Weiterentwicklungen dazu im <a href="http://frankfurt-gestalten.de/blog" target="_blank" class="liexternal">Blog von Frankfurt Gestalten</a></p>
<p><strong><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/03/30/interview-mit-frankfurt-gestalten-macher-christian-kreutz/" class="liinternal">Das Interview mit Christian Kreutz</a></strong></p>
<p>Zum Abschluss noch ein Tipp auf eine ähnliche Lösung aus Hamburg:<a href="http://www.nexthamburg.de/index.php" target="_blank" class="liexternal"> nexthamburg</a>.</p>
<p><strong>Update:</strong><br />
Sylvia Braun hatte sich im letzten Oktober in <a href="http://politikzweipunktnull.wordpress.com/2009/10/13/kommunale-verwaltung-und-web-2-0-beispiel-frankfurt-am-main/" target="_blank" class="liexternal">Politik 2.0</a> die Bürgerdialog Seiten der Stadt Frankfurt auch mal genauer angesehen. </p>
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<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/11/30/regioblog-geht-zum-1-1-2011-offline/" title='Update: Regioblog geht zum 1.1.2011 offline' class="liinternal">Update: Regioblog geht zum 1.1.2011 offline</a></li>
<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/05/03/barcamp-kirche-2-0-die-speerspitze-der-kirchlichen-netzwerkaktivisten-in-frankfurt/" title='Barcamp Kirche 2.0 &#8211; die Speerspitze der kirchlichen Netzwerkaktivisten in Frankfurt' class="liinternal">Barcamp Kirche 2.0 &#8211; die Speerspitze der kirchlichen Netzwerkaktivisten in Frankfurt</a></li>
<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/03/24/hurra-wir-leben-noch/" title='Hurra, wir leben noch!' class="liinternal">Hurra, wir leben noch!</a></li>
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		<title>Mein Leben mit dem Palm Pre – ein Erlebnisbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.schatz-kiste.info/" rel="nofollow">Ingrid</a></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Handyvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Palm Pre]]></category>
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		<description><![CDATA[Sein ein paar Wochen bin ich stolze Besitzerin des neuen Palm Pre. Nachdem mein altes Nokia-Handy (das eigentlich so alt noch gar nicht war....)  einen irreparablen Wasserschaden erlitten hatte, und da ich mich ziemlich oft mit dem Handy im Internet bewege, schien mir der Palm Pre eine interessante Alternative zu sein. ]]></description>
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<div class="picleft"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.flickr.com/photos/dekuwa/" target="_blank" class="liimagelink"><img alt="Palm Pre (cc) von dekuwa" src="http://farm4.static.flickr.com/3615/3348213466_17b6e4e294_d.jpg" title="Palm Pre (cc) von dekuwa" width="350" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Palm Pre (cc) von dekuwa</p></div></div>
<p>Seit ein paar Wochen bin ich stolze Besitzerin des neuen <a href="http://www.palm.com/de/de/products/phones/pre/index.html" target="_blank" class="liexternal">Palm Pre</a>. Nachdem mein altes Nokia-Handy (das eigentlich so alt noch gar nicht war&#8230;.)  einen irreparablen Wasserschaden erlitten hatte, und da ich mich ziemlich oft mit dem Handy im Internet bewege, schien mir der Palm eine interessante Alternative zu sein. Und mit EUR 20,&#8211; im Monat zudem eine kostengünstige gegenüber dem iPhone. Allerdings – eine Internetflat für`s Handy ist dringend empfehlenswert, sonst kann das Ganze doch ein teurer Spaß werden!</p>
<p>Das erste, das mir auffiel als das Päckchen kam, war, dass kein Benutzerhandbuch dabei war. Ich als Frau brauche so etwas. Die meisten Männer werfen technische Manuals ja sofort weg, aber wir Frauen sind da doch etwas anders gestrickt und haben ganz gerne etwas in der Hand um darin zu blättern. Ich hab` mich schon gefragt, ob das Gerät nur für Männer gedacht ist. Nun ist es aber nicht so, dass es kein Handbuch gibt, man kann es aus dem Internet herunterladen und wenn man möchte, natürlich auch ausdrucken. Nur – es zählt stolze 204 Seiten! Fast ein Roman also, vom Drucken habe ich also Abstand genommen. Immerhin ist der Palm doch recht benutzerfreundlich und die Grundfunktionen sind in der Kurzanleitung erklärt. Außerdem hat man zu jeder Anwendung ein Hilfe-Menü. </p>
<p>Das Design des Palm ist etwas schnittiger als das des iPhone, es liegt gut in der Hand. Die winzige Tastatur kann mit einem Handgriff heraus geschoben werden und dann taucht auf der Rückseite des Gerätes ein praktischer Schminkspiegel auf – also doch ein Handy für uns Frauen! Aber natürlich ist das gar kein Schminkspiegel, sondern zur Kontrolle gedacht, wenn man sich selbst fotografiert. Wimpern tuschen geht aber trotzdem ganz prima damit! </p>
<p>Die Tastatur dagegen ist wieder ein anderes Thema. Die Tasten sind wirklich sehr klein. Ich als Frau habe da den Vorteil, dass ich sie mit den Fingernägeln relativ zielgerichtet drücken kann (mal sehen, wie lange sie diese rohe Behandlung überleben), es ist mir aber ein Rätsel, wie ein Mann mit kräftigeren Fingern damit klar kommt. Ich habe mir jedoch sagen lassen, dass es funktioniert. Prinzipiell ist die Tatstatur besser als zum Beispiel die Touchscreen-Tatstatur meines letzten Handys. Die war so klein, dass man ohne einen kleinen Stift gar nicht damit arbeiten konnte. Trotzdem bin ich mit dem Zahlenfeld eines Handys ohne Worterkennung immer noch deutlich schneller als mit der Tastatur des Palm. Da gäbe es meiner Meinung nach durchaus noch Verbesserungspotential. Den Touchscreen bedient man dagegen relativ einfach durch tippen, ziehen und flippen sowie über den Gestenbereich. Ist ein bisschen Übungssache, aber wenn man den Bogen einmal heraus hat, weiter kein Problem. Andere Anwendungen sind etwas trickreicher und ohne die Hilfe meines Twitter-Freundes <a href="http://www.twitter.com/Karotte_Exe" target="_blank" class="liexternal">@Karotte_Exe</a> wüsste ich vermutlich heute noch nicht, wie man z.Bsp. in einem Text zurückgeht, ohne dabei alles wieder zu löschen. Das funktioniert nämlich so: einen Fingen auf den Gestenbereich und mit einem andern da hin tippen, wo der Cursor hin soll – auch das ist Übungssache. Ich hoffe mal, ich lerne es noch, im Moment gelingen mir meist nur Zufallstreffer. </p>
<p>Daten vom Computer auf den Palm übertragen ist dagegen total easy – einfach den Palm per mitgeliefertem USB-Kabel an den Computer anschließen und die gewünschten Daten per Copy und Paste auf das Wechsellaufwerk speichern. Einfacher geht es nicht.</p>
<p>Außerdem ist man flott im Web unterwegs, das Teil ist echt schnell! Mein Laptop braucht deutlich länger um hochzufahren und ist alles in allem wesentlich langsamer. Die angebotenen Apps sind im Moment zwar noch ziemlich überschaubar, aber im Februar soll ein neuer Katalog auf den Markt kommen. Außerdem gibt es ja auch noch Preware (wobei ich zugeben muss, dass ich an der Installation trotz einer blondinensicheren Bedienungsanleitung kläglich gescheitert bin. Da muss ich wohl noch mal jemand fragen, der sich auskennt&#8230;..).</p>
<p>Das aber wirklich größte Manko des Palm ist sein Akku. Hält maximal einen Tag, selbst wenn man sich peinlich genau an alle genannten Lade- und Energiespartipps hält. Und das ist wirklich Verbesserungswürdig.</p>
<p>Aber &#8211;  ich mag meinen Palm pre. Obwohl er jede Nacht für Stunden am Ladegerät hängt, möchte ich ihn nicht mehr missen – und zwar nicht nur wegen des Spiegels!<br />
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