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	<title>Regioblog &#187; Umweltschutz</title>
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	<description>Artikel und Meinungen aus Südhessen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 17:40:09 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Energiesparlampen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 04:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.gross-umstadt.de" rel="nofollow">Pressestelle Stadt Groß-Umstadt</a></dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Groß-Umstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Glühbirne wird in den kommenden Jahren schrittweise aus dem Verkehr gezogen. Für effizienten Ersatz ist gesorgt. Doch welche Lampe ist nun die passende in Wohnzimmer, Küche oder Treppenhaus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><strong>Nebulöse Empfehlungen</strong></p>
<p>Die Glühbirne wird in den kommenden Jahren schrittweise aus dem Verkehr gezogen. Für effizienten Ersatz ist gesorgt. Doch welche Lampe ist nun die passende in Wohnzimmer, Küche oder Treppenhaus? Eine Energiesparlampe? Klar, aber als Spirale oder als Birne? Oder eine Halogenlampe? Warum nicht LED? Fragen über Fragen, die der Verkäufer Ihres Vertrauens beantworten sollte. Doch die Beratung im Fachhandel scheint noch wenig erhellend zu sein, wie der Umweltverband BUND und die Stiftung Warentest herausgefunden haben. Der Energieberater der Stadt Groß-Umstadt macht gerne auf die neuesten Trends aufmerksam und beruft sich dabei auf den „Umweltbrief“ eines Fachverlages für Öffentliche Verwaltung (Quelle: im Rathaus zu erfahren).</p>
<p>In einer Stichprobe besuchten die Testkunden des BUND 35 Filialen unterschiedlicher Bau- und Elektromärkte. Ergebnis: „Wer nicht ausdrücklich nach energiesparenden Leuchtmitteln fragt, bekommt meist stromfressende Glüh- oder Halogenlampen angeboten“, teilt der Umweltverband mit. Häufig scheint also der Griff zur alten Glühbirne noch das Übliche zu sein. „Wollen Sie nicht wieder eine Glühlampe nehmen?“, soll ein Verkäufer geantwortet haben auf die Frage der Tester, was er denn als Ersatz für die ausgediente 60-Watt-Birne im Wohnzimmer empfehlen könne. In einem anderen Markt griff man den Angaben zufolge sofort zur Glühbirne. Der Kommentar dazu: „Spart Geld, geht noch bis 2012!“ Doch das ist doppelt falsch. Denn zum einen gilt das Glühlampenverbot für konventionelle 60-Watt-Birnen bereits von September 2011 an (s.u.), zum anderen lässt sich mit der Glühbirne kein Geld sparen.</p>
<p>Im Gegenteil: Da die besten Energiesparleuchten rund 80 Prozent weniger Strom fressen als die Glühlampe, kann das gegenüber einer 60-Watt-Birne im Laufe von 10.000 Betriebsstunden rund 100,- Euro in der Stromrechnung ausmachen. In nicht weniger als 15 der 35 besuchten Märkte sollen die Verkäufer als Ersatz spontan wieder eine Glühbirne empfohlen haben. „In den übrigen Fällen verwiesen sie meist auf Energiesparlampen oder Halogenlampen in Birnenform“, berichtet die Stiftung Warentest. Halogenlampen sparten zwar auch Stromkosten, allerdings weniger als Energiesparlampen.</p>
<p>Die unzureichende Beratung führe leicht zu Fehlkäufen, schimpft der stellvertretende BUND-Vorsteher Klaus Brunsmeier: „In der Folge kann es passieren, dass enttäuschte Verbraucherinnen und Verbraucher eine Abwehrhaltung gegenüber Energiesparlampen aufbauen.“ So auch in einem schwedischen Möbelhaus, wo man zwar die 40- und 60-Watt-Glühbirnen bereits vorsorglich aus dem Sortiment genommen hat, so dass das Personal von sich aus nur Energiespar- und Halogenlampen anbot. Doch mit Empfehlungen wie „Energiesparlampen lohnen sich wegen langer Aufhellzeit erst ab drei Stunden Brenndauer am Stück“, ist man ebenfalls schlecht beraten. Denn nach den Analysen der Stiftung Warentest „erreichen die Lampen bereits spätestens nach ein bis zwei Minuten achtzig Prozent ihrer vollen Helligkeit“.</p>
<p>Die Ergebnisse der Beratungstester lesen Sie unter <a href="http://www.test.de/energiesparlampenberatung" target="_blank" class="liexternal">www.test.de/energiesparlampenberatung</a></p>
<p><strong>Glühlampenverbot in Europa</strong><br />
Die EU-Länder haben sich 2008 darauf geeinigt, Glühbirnen schrittweise durch energieeffizientere Leuchtmittel zu ersetzen: Seit September 2009 dürfen bis auf Restbestände keine Standardbirnen mit mattem Glas mehr verkauft werden und keine Klarglaslampen mit mehr als 100 Watt. Das Verbot für Klarglaslampen wird im September 2010 auf Standardbirnen mit 75 Watt und im September 2011 auf solche mit 60 Watt ausgedehnt. Von September 2012 an dürfen gar keine Glühbirnen mehr vertrieben werden. Die EU verschärft von September 2016 an die Effizienzanforderungen der Leuchtmittel derart, dass auch viele Halogenlampen vom Markt gedrängt werden.</p>
<p><strong>Das sollten Sie vorm Kauf wissen</strong><br />
1.	Watt. Auf vielen Energiesparlampen steht „11 Watt = 60 Watt“. Gemeint ist damit, dass sie mit einer elektrischen Leistung von 11 Watt gleich hell sein sollen wie klassische 60-Watt-Glühlampen. Die Umrechnung stimmt längst nicht immer. Realistischer ist oft der Faktor 4.<br />
2.	Lumen. Diese Maßzahl für den Lichtstrom ist der wichtigste Orientierungswert, um die Helligkeit verschiedener Lampen miteinander zu vergleichen. Wird der Lichtstrom in Beziehung zur Leistungsaufnahme gesetzt, erhält man die Lichtausbeute in Lumen pro Watt. Sie gibt die Energieeffizienz einer Lampe an.<br />
3.	Farbkennzahl. Der dreistellige Kode auf den Verpackungen, zum Beispiel 827, informiert über Farbwiedergabe und -temperatur. Die erste Ziffer zeigt, wie getreu Farben unterm Lampenlicht im Vergleich zum Tageslicht erscheinen. Acht reicht meist für normale Wohnzwecke aus. Wer Farbnuancen unterscheiden muss, ist mit neun („de luxe“) besser bedient. Die anderen Ziffern stehen für<br />
4.	Farbtemperatur. Warmweiße Lampen haben eine Farbtemperatur von 2 700 Kelvin. Das entspricht etwa dem Farbeindruck einer normalen Glühlampe. „Tageslichtlampen“ arbeiten bei 5 000 bis 6 500 Kelvin und sollten insbesondere an Arbeitsplätzen auch die Farben gut wiedergeben.<br />
5.	Halogenlampen „Energy Saver“. Diese Lampen vermitteln den Eindruck, besonders sparsam zu sein. „-30 %“ (im Vergleich zu klassischen Glühlampen) prangt auf den Verpackungen. Ihr Wirkungsgrad von unter 15 Lumen pro Watt ist im Vergleich zu LED- und Energiesparlampen, die auf 20 bis 55 Lumen pro Watt kommen, allerdings relativ schlecht. Ihre Lebensdauer ist mit 2 000 Stunden doppelt so lang wie bei den Glühlampen.<br />
6.	LED-Lampen. Die sind auf dem besten Weg, ähnlich sparsam zu werden wie Energiesparlampen. Der Kauf macht sich aber nur dort bezahlt, wo sie oft und lange brennen. Draußen eignen sie sich gut in Kombination mit Bewegungsmeldern, da sie auch bei Minusgraden sofort mit voller Helligkeit leuchten.</p>
<p>Weitere wichtige Tipps, worauf sie beim Lampenkauf achten sollen, finden Sie unter <a href="http://www.bund.net/lampencheck" target="_blank" class="liexternal">www.bund.net/lampencheck</a>.</p>
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		<title>Update: Die Uran Messwerte für Trinkwasser des Landkreises Darmstadt-Dieburg</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 06:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[			
				
			
		
Mein telefonische Anfrage an die Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg wurde vom Presseamt der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg jetzt, Freitagmorgen beantwortet. Ich nehme an, man wurde von meiner  Anfrage überrascht.
Die Messwerte? 
Hier die Messwerte aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Mehr Details bei der Kreisverwaltung dort in einer Pressemitteilung. 
Leseempfehlungen:

Lieber Kreistag, wir Piraten werden mal reden
Auf Kaperfahrt im Parlament
Kommunalwahl 2011: [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Mein telefonische Anfrage an die Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg wurde vom Presseamt der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg jetzt, Freitagmorgen beantwortet. Ich nehme an, man wurde von meiner  Anfrage überrascht.<br />
Die Messwerte? <span id="more-1026"></span></p>
<p>Hier die Messwerte aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg <img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/2008/Uran_Ladadi.png" width="430"  alt="Uran Trinkwasser Werte Darmstadt Dieburg" title="Uran Trinkwasser Werte Darmstadt Dieburg" /> </p>
<p>Mehr Details bei der Kreisverwaltung<a href="http://www.ladadi.de/Mitteilungen.62+M5602fbeacda.0.html" target="_blank" class="liexternal"> dort</a> in einer Pressemitteilung. </p>
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		<title>Wenige Informationen aus Hessen für Uran Werte in Wasser</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2008/08/05/wenige-informationen-aus-hessen-fuer-uran-werte-in-wasser/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 10:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
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 credit: rbrands
Heute überall in den Medien: Foodwatch hat umfangreiche Daten gesammelt, wieviel Uran in Trinkwasser und Mineralwasser vorhanden ist. Uran? Foodwatch schreibt: &#8220;Uran ist gesundheitsschädlich, Uran ist ein radioaktives, giftiges Schwermetall, das vor allem die Niere schädigt.&#8221;  Unterschieden werden muss dabei in Mineralwasser und Trinkwasser. Nur für Mineralwasser gibt es einen Grenzwert. Da [...]]]></description>
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		</div>
<div style="float:left; margin:10px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/93217070@N00/1185357506/" title="Wasserwerk" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1364/1185357506_99c8613e75.jpg" alt="Wasserwerk" border="0" /></a><br /><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" title="Attribution-NoDerivs License" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="middle" /></a> credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/93217070@N00/1185357506/" title="rbrands" target="_blank" class="liexternal">rbrands</a></small></div>
<p>Heute überall in den Medien: Foodwatch hat umfangreiche Daten gesammelt, wieviel Uran in Trinkwasser und Mineralwasser vorhanden ist. Uran? Foodwatch schreibt: &#8220;Uran ist gesundheitsschädlich, Uran ist ein radioaktives, giftiges Schwermetall, das vor allem die Niere schädigt.&#8221;  Unterschieden werden muss dabei in Mineralwasser und Trinkwasser. Nur für Mineralwasser gibt es einen Grenzwert. Da drüben mehr dazu, <a href="http://www.foodwatch.de/e10/e2569/e16657/" target="_blank" class="liexternal">Trinkwasser</a> und <a href="http://www.foodwatch.de/e10/e2569/e13515/" target="_blank" class="liexternal">Mineralwasser</a>. (Die Website von Foodwatch ist im Moment nur schwer zu erreichen.)</p>
<p>Foodwatch weist auf teilweise hohe, über vereinbarten Grenzwerten liegende Messwerte in  Mineralwasser hin. Risiken für die Gesundheit von Schwangeren und Säuglingen liegen vor. </p>
<p>Wer in Hessen ist betroffen?<br />
<span id="more-997"></span><br />
<em><strong>Trinkwasser</strong></em></p>
<p>Foodwatch fordert, daß für Trinkwasser endlich ein Grenzwert gelten soll: Maximal 2 Mikrogramm des giftigen Schwermetalls Uran pro Liter (µg/l). Dies ist derselbe Grenzwert wie bei Mineralwasser.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PPQBxvFGxTM&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PPQBxvFGxTM&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
Schätzungen <a href="http://www.strahlentelex.de/Stx_08_512_S03-07.pdf" class="lipdf">sagen</a>, 5% des Trinkwassers aus der Leitung  wird getrunken oder zum Kochen verwendet. Der Rest landet im Lokus und der Waschmaschine. Uran kann aus Wasser herausgefiltert werden &#8211; dies wird aber bei Trinkwasser in Wasserwerken so gut wie nie gemacht.</p>
<p>Hessen? Es ist ganz einfach &#8211; <strong>Hessen sieht sauber aus: Denn das zuständige hessische Ministerium hat Foodwatch keine Messdaten bereitgestellt</strong>. Als einziges Ministerium der 16 Ministerien in Deutschland. (Quelle <a href="http://www.foodwatch.de/e10/e2569/e16657/" target="_blank" class="liexternal">Foodwatch</a>.)</p>
<p>Aber Foodwatch schreibt über die anderen Messwerte: &#8220;Trinkwasser enthält in Deutschland vielfach mehr als 2 Mikrogramm des giftigen Schwermetalls Uran pro Liter (µg/l). <strong>Fast jeder achte der knapp 8.200 übermittelten Werte liegt darüber.</strong>&#8221;<br />
Es ist an der Zeit für die Hessische Landesregierung endlich auch eigene Werte vorzulegen. Müssen die oder sollen die uns nicht eigentlich von sich aus informieren? Interessante Frage &#8211; Foodwatch hat <a href="http://www.foodwatch.de/e10/e2569/e16657/e16662/" target="_blank" class="liexternal">dazu Infos</a>. </p>
<p>Werden in Hessen Umweltwerte zu Wasserbelastungen regelmässig weggeschlossen? Foodwatch bekam keine Auskunft &#8211; und meine eigene bescheidene Erfahrung mit dem zuständigen hessischen Ministerium belegt dies auch: Seit meiner Artikelserie vor drei Jahren über die Belastung des Flüsschen Gersprenz mit Pestizid- und Unkrautvernichtungsmitteln wurden keine neuen Messwerte wie vorher gewohnt veröffentlicht, obwohl die Gewässermessungen gemacht wurden und werden und Ergebnisse vorliegen. Frühere Werte zeigten, das die Belastung enorm hoch ist, Fischbrut und Kleine Wasserlebewesen werden dadurch bedroht.</p>
<p><strong><em>Mineralwasser</em></strong></p>
<p>Hierzu gibt es zwei Listen. Lebensmittelketten sorgen dafür, daß Mineralwasser kreuz und quer durch die Lande gekarrt wird. Wer trinkt denn schon konsequent Mineralwasser regionaler Herkunft? Schaut deshalb selbst nach eurem Lieblingswasser. </p>
<ul>
<li>
Uran: Firmenauskünfte und Antworten staatlicher Stellen:<a href="http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e2569/e13515/e13541/uebersicht_uran-in-mineralwasser_komplett_20080730_ger.pdf" class="lipdf">Ergebnisse vom Juli 2008 (PDF)</a>.</li>
<li>Uran: Außerdem liegt Foodwatch eine weitere Liste der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft vor. In <a href="http://www.foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e2569/e13515/e14087/FAL_Uranbelastung_Mineralwasser_bearb_20080227_ger.pdf" class="lipdf">dieser Liste (PDF)</a> werden seit 2000 die Uranwerte euopäischer Mineralwasser aufgeführt. </li>
<li><strong>Update 6.August &#8211; Andere Werte:</strong> Diese <a href="http://www.pmgeiser.ch/mineral/index.php?func=country&#038;parval=36" target="_blank" class="liexternal">Liste von 495 Mineralwässern</a> aus allen Ländern kann nach Land oder auch alphabetisch durchsucht werden. Übersichtlich, viele relevante Werte, mehrsprachig und bequem zu durchsuchen.</li>
</ul>
<h5>Update 5. August</h5>
<blockquote><p>&#8220;In Hessen gibt es nach Auskunft des Sozialministeriums in Wiesbaden keine auffällige Uran-Belastung von Trinkwasser. Dies habe eine Abfrage bei allen Gesundheitsämtern im Land ergeben, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag.&#8221; </p></blockquote>
<p><a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1387960" target="_blank" class="liexternal">Mehr dazu</a></p>
<p>Das macht doch Hoffnung. Schaue ich aber genauer hin dann heisst es:<br />
&#8220;Im Bereich der übrigen 13 Gesundheitsämter überschreite die Uran-Konzentration nicht zehn Mikrogramm pro Liter Trinkwasser.&#8221; Also über 2 und unter 10. Die 2 gilt bei Mineralwasser als zulässige Obergrenze. Der bis zu 5-fache Wert soll für Trinkwasser dann ok sein?</p>
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<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2006/04/20/zu-hohe-belastung-durch-pflanzengifte-in-der-gersprenz-3/" title='Zu hohe Belastung durch Pflanzengifte in der Gersprenz &#8211; 3' class="liinternal">Zu hohe Belastung durch Pflanzengifte in der Gersprenz &#8211; 3</a></li>
<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2011/01/27/lieber-kreistag-wir-piraten-werden-mal-reden/" title='Lieber Kreistag, wir Piraten werden mal reden' class="liinternal">Lieber Kreistag, wir Piraten werden mal reden</a></li>
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<li><a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2010/08/26/interessiert-ob-ueber-die-pleite-geredet-wird/" title='Interessiert, ob über die Pleite geredet wird? ' class="liinternal">Interessiert, ob über die Pleite geredet wird? </a></li>
</ul>

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		<title>Wildwiesen: Salto rückwärts in den Spritzbrühtank</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 09:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Darmstadt-Dieburg]]></category>
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Seit einigen Jahren blühten im Landkreis stillgelegte Äcker als neu eingesäte Wildwiesen, im Amtsdeutsch auch Stilllegungsflächen genannt,  schön anzusehen und nützlich für Hase und Rebhuhn. Über die Jahre entstanden Biotope für all das Grünzeug was immer weniger Raum zum Überleben finden kann. Zur Freude von Hase, Lärche und Rebhuhn.
Damit ist jetzt Schluss – die [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/images/forstberg.JPG" width="430" height="323" alt="Reinheim - Forstberg" title="Reinheim - Forstberg" /></p>
<p>Seit einigen Jahren blühten im Landkreis stillgelegte Äcker als neu eingesäte Wildwiesen, im Amtsdeutsch auch Stilllegungsflächen genannt,  schön anzusehen und nützlich für Hase und Rebhuhn. Über die Jahre entstanden Biotope für all das Grünzeug was immer weniger Raum zum Überleben finden kann. Zur Freude von Hase, Lärche und Rebhuhn.<br />
Damit ist jetzt Schluss – die Lebensmittelpreise steigen und das heißt für die Natur: Intensivierung der Landwirtschaft und deshalb ganz schlechte Aussichten fürs Überleben von Wildwiesen und Brachflächen.</p>
<p>Ich sehs mit eigenen Augen rund um Reinheim: Die Wildwiesen werden umgebrochen, mit Pestiziden und Unkrautmitteln gespritzt.</p>
<p>Vor einigen Jahren lobten Politiker und die lokale Presse dieselben Bauern als diese Wildwiesen  angelegt wurden, auch mit kräftiger <a href="http://www.ljv-hessen.de/wma-projekt%202007.htm" target="_blank" class="liexternal">Unterstützung durch Fördergelder</a>. Heute aber gilt offenbar: Salto rückwärts zurück in den Spritzbrühtank.<br />
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		<title>Stromfresser Internet</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/02/06/stromfresser-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 12:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsförderung]]></category>
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		<description><![CDATA[			
				
			
		
Unnützer Stromverbrauch beim Betrieb von Rechnern und Netzwerken sollte in den Griff zu bekommen sein.
Das Abschalten der eigenen Kabelmodems, der Fritzboxen oder WLAN Geräte nachts macht wenig Aufwand.
Doch welcher Internet Hoster, welche Firma oder welche Kommune achtet darauf, ökologisch produzierten Strom beim Betrieb der eigenen Rechenzentren zu benutzen? Oder nur solche Dienstleister zu beauftragen, die [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Unnützer Stromverbrauch beim Betrieb von Rechnern und Netzwerken sollte in den Griff zu bekommen sein.<br />
Das Abschalten der eigenen Kabelmodems, der Fritzboxen oder WLAN Geräte nachts macht wenig Aufwand.</p>
<p>Doch welcher Internet Hoster, welche Firma oder welche Kommune achtet darauf, ökologisch produzierten Strom beim Betrieb der eigenen Rechenzentren zu benutzen? Oder nur solche Dienstleister zu beauftragen, die ihre Server mit Ökostrom laufen lassen?</p>
<p>Was würde passieren, wenn die Internetnutzer beim Mieten der eigenen Homepage Server auf Dienstleister umstellen, die sich verpflichten nur mit Ökostrom zu arbeiten? Und ihre Firmengebäude nur mit erneuerbaren Energien heizen? </p>
<p>Ich meine eine Solaranlage aufs Dach des Kindergarten zu stellen ist ein Anfang. Den Internetbetrieb oder die  eigenen Rechenknechte auf ökologisch sinnvolle Beine zu stellen das Zweite. </p>
<p>&#8220;Das Internet verbraucht durch immer mehr angeschlossene Geräte immer mehr Strom.<br />
Allein in Deutschland war dies im Jahr 2005 bereits die Energieleistung zweier Kernkraftwerke. Das ist bereits mehr Strom als für Beleuchtung in Deutschland genutzt wird. &#8212; Tendenz steigend!&#8221;</p>
<p>Sebastian Stoll und Stephan Schildberg, <a href="http://www.ecologee.net/pmwiki.php" target="_blank" class="liexternal">Gründer von ecologee,net</a> wissen noch mehr und geben saugute Tipps.</p>
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		<title>Bauernverband rüttelt kräftig am Käfig</title>
		<link>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2007/01/27/schlauer-bauer/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jan 2007 08:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Südhessen]]></category>
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		<description><![CDATA[			
				
			
		
Der Regionalbauernverband Starkenburg im Interview mit der Frankfurter Rundschau:
Die Universität Gießen plant im Landkreis Groß-Gerau Versuche mit gentechnisch verändertem Mais. Würden Sie den Anbau genmanipulierter Pflanzen ebenfalls als Chance bewerten?
Ja und Nein. Um es klarzustellen: Der Regionalbauernverband Starkenburg rät seinen Mitgliedern davon ab, auf gentechnisch veränderte Pflanzen zu setzen. Erstens ist die Qualität unserer Produkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Der Regionalbauernverband Starkenburg im Interview mit der Frankfurter Rundschau:</p>
<blockquote><p>Die Universität Gießen plant im Landkreis Groß-Gerau Versuche mit gentechnisch verändertem Mais. Würden Sie den Anbau genmanipulierter Pflanzen ebenfalls als Chance bewerten?</p>
<p>Ja und Nein. <strong>Um es klarzustellen: Der Regionalbauernverband Starkenburg rät seinen Mitgliedern davon ab, auf gentechnisch veränderte Pflanzen zu setzen.</strong> Erstens ist die Qualität unserer Produkte so gut, dass wir aktuell keinen großen Nutzen hätten. Zweitens wollen wir die Kunden nicht verunsichern. Außerdem exportieren südhessische Bauern weltweit Produkte &#8211; etwa nach China und in die USA &#8211; eben weil sie nicht gentechnisch verändert sind.</p>
<p>Aber?</p>
<p>Auf der anderen Seite werden die Schädlinge zunehmend gegen Pflanzenschutzmittel resistent. Möglicherweise wären genetisch veränderte Sorten der zweiten oder dritten Generation weniger anfällig. Weil wir wissen, dass die Nutzung der Gentechnik umstritten ist, sollte die Wissenschaft Risikoanalysen nach objektiven Gesichtspunkten erstellen können. Erst wenn wir mit Sicherheit sagen könnten, dass an der Kritik nichts dran ist, könnten wir guten Gewissens anbauen. Vorstellbar wäre, dass solche Pflanzen zur Energiegewinnung genutzt werden.</p>
<p>Sie befürworten also Versuche mit gentechnisch verändertem Mais im Kreis Groß-Gerau?<br />
<strong><br />
Es geht auch darum, ob wir in Deutschland den technologischen Anschluss an andere Länder verlieren wollen. Um Vorteile und Risiken der Gentechnologie beurteilen zu können, müssen wir zumindest den Anbau zu Versuchszwecken genehmigen</strong>.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/darmstadt/?sid=4133305abd81e62ac6fb0293371502ba&#038;cnt=1060341"><br />
Das vollständige Interview auf FR-Online</a></p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Südhessen im Klimawandel: Mögliche Wirkungen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 08:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Südhessen]]></category>
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So jetzt ist es wieder ein Stückchen offizieller: Das Klima in Deutschland ändert sich rascher als erwartet. Der Spiegel schreibt heute zur jüngsten bekannt gewordenen Studie:
Hitzewellen, heftiger Regen, Schäden in Milliardenhöhe und viele Tote: Eine neue Studie warnt, der Klimawandel wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten massiv verändern. Verhindern kann die Folgen der Erwärmung niemand [...]]]></description>
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.regioblog.de%2Findex.php%2Farchives%2F2006%2F10%2F18%2Fsuedhessen-im-klimawandel-moegliche-wirkungen%2F&amp;source=Gersprenz&amp;style=compact&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>So jetzt ist es wieder ein Stückchen offizieller: Das Klima in Deutschland ändert sich rascher als erwartet. Der Spiegel schreibt <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,443013,00.html" target="_blank" class="liexternal">heute zur jüngsten bekannt gewordenen Studie</a>:</p>
<blockquote><p>Hitzewellen, heftiger Regen, Schäden in Milliardenhöhe und viele Tote: Eine neue Studie warnt, der Klimawandel wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten massiv verändern. Verhindern kann die Folgen der Erwärmung niemand mehr, die Bundesregierung setzt daher auf Anpassung.</p></blockquote>
<p>Klar, ich bin kein Experte für Klimawandel, aber das behaupte ich auch nicht, wenn ich hier die Ergebnisse vor allem in Anlehnung an die Studie des Bundesamtes zusammenfasse und für Südhessen ergänze und focussiere.</p>
<p>Die wichtigsten möglichen Wirkungen des Klimawandels in Südhessen:<br />
<span id="more-614"></span></p>
<p>Gesundheit: durch Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen oder Erdrutsche verursachte Erkrankungen und Verletzungen sowie veränderte Verbreitungsgebiete von in Warmgebieten übertragener Krankheiten (wie FSME20, Borrheliose), Zuwanderung neuer hier bisher unbekannter oder ausgestorbener Krankheiten wie z.B. Malaria</p>
<p>Landwirtschaft: verringerte Ernteerträge sowie abnehmende Ertragssicherheit durch erhöhte Klimavariabilität (im Sommer z.B. sechs Wochen Sonne, dann drei Tage Starkregen, dann drei Wochen Sonne )</p>
<p>Forstwirtschaft: erhöhte Anfälligkeit nicht standortgerechter Baumarten (vor allem reine Fichtenbestände) vor allem im Odenwald sowie erhöhte Waldbrandgefahr und zunehmende Belastung der Wälder durch Schädlinge und Wetterextreme</p>
<p>Wasserwirtschaft: steigende Gefahr für Hochwasser (Winter/Frühjahr) sowie häufigeres Niedrigwasser (Sommer), sinkende Grundwasserspiegel</p>
<p>Naturschutz: Gefährdung der Artenvielfalt, insbes. in Feuchtgebieten und den Höhenlagen des Odenwaldes</p>
<p>Verkehr: Beeinträchtigung des Flugverkehrs am Frankfurter Flughafen wegen sich verändernder Luftströmungsverhältnisse sowie der Binnenschifffahrt auf Rhein und Main durch häufigere Hoch- und Niedrigwasser</p>
<p>Tourismus: Abnahme der Schneesicherheit in der Mittelgebirgsregion des Odenwaldes sowie zunehmender Hitzestress (z.B. in Rhein-Maintallagen oder an der Bergstrasse) </p>
<p>Finanzwirtschaft: höhere direkte Kosten in Haftungsfällen für Versicherer und Rückversicherer, Vermehrte Ablehnung von Objekten in gefährdeten Hochwassergebieten am Rhein und Main durch Versicherungen</p>
<p>Energiewirtschaft: Beeinträchtigung der Kühlleistung von Kraftwerken (z.B. Biblis) durch Hoch- und Niedrigwasser sowie der Stromnetze durch Eislasten, Starkwind und -regen</p>
<p>Städtebau und Stadtplanung: Überwärmung und mangelnde Durchlüftung von Innenstädten sowie zu gering bemessene Kanalisationsanlagen</p>
<p>Gebäudetechnik: stärkere Hitzebelastung in Innenräumen durch mangelnden Strahlungsschutz von Gebäuden und höhere Lufttemperaturen,  stark sinkender Wohnkomfort in den heutigen Wohnungsbeständen, bei denen aktuelle Klimaerkenntnisse   bei Modernisierungsmassnahmen nicht berücksichtigt werden, zunehmende Unbewohnbarkeit von nicht isolierten oder nicht modernisierten Wohnungsbeständen durch Bewohner mit stärkeren Gesundheitsrisiken (Senioren, Kranke, Kinder)</p>
<p>Weitere Quellen: <a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/Anpassung-Klimaaenderungen.pdf" class="lipdf">Umweltbundesamt</a>,<br />
RP Darmstadt, Hochwassergefahrenkarte <a href="http://www.rp-darmstadt.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/RPDA/RPDA_Internet/med/c7b/c7b10ab4-162a-6d01-a7c5-abbf5aa60dfa,22222222-2222-2222-2222-222222222222.pdf" class="lipdf">Main</a> und <a href="http://www.rp-darmstadt.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/RPDA/RPDA_Internet/med/04a/04a10ab4-162a-6d01-a7c5-abbf5aa60dfa,22222222-2222-2222-2222-222222222222.pdf" class="lipdf">Rhein</a> als PDF Dokumente.</p>
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		<title>Der Luchs ist zurück im Odenwald: Kommen jetzt die Jäger in Wallung?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 18:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[			
				
			
		
Wer mit offenen Augen den Odenwald als Lebensraum erlebt kommt nicht drumrum, die viel zu vielen Rehe zu bemerken. Die kleinen Setzlinge in neu angelegten Schonungen werden regelmässig aufgefressen, die Rinde der Bäume durch Abfressen geschädigt.
Selbst in  kommunalen Handlungsleitfäden wird auf die Gefährdung des Odenwälder Waldbestandes durch den zu dichten Rehbestand hingewiesen.
Wikipedia sagt: &#8220;Seit [...]]]></description>
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<p>Wer mit offenen Augen den Odenwald als Lebensraum erlebt kommt nicht drumrum, die viel zu vielen Rehe zu bemerken. Die kleinen Setzlinge in neu angelegten Schonungen werden regelmässig aufgefressen, die Rinde der Bäume durch Abfressen geschädigt.<br />
Selbst in  kommunalen Handlungsleitfäden wird auf die Gefährdung des Odenwälder Waldbestandes durch den zu dichten Rehbestand hingewiesen.</p>
<p>Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reh" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">sagt</a>: &#8220;Seit der Ausrottung großer Raubtiere (Wolf, Luchs) in weiten Teilen Europas haben die erwachsenen Tiere dort keine natürlichen Fressfeinde. Trotz erheblicher Jagdstrecken wuchs der Rehwildbestand in den letzten Jahrzehnten. Während in den 1970er Jahren die Zahl der erlegten Tiere in Deutschland noch zwischen 600.000 bis 700.000 Stück lag, wurden in den letzten Jahren jeweils etwa 1.100.000 Rehe erlegt. In älterer Fachliteratur wird eine Populationsdichte von 10 Rehen je 100 ha als artverträglich angesehen. Da Rehe ihrer Heimlichkeit wegen aber nicht zählbar sind, sind Fachleute mittlerweile von der Nennung konkreter Bestandeszahlen abgekommen. Der vom Rehwild verursachte Wildschaden, insbesondere der Verbissschaden in Waldverjüngungen, führt dazu, dass seitens der Waldwirtschaft eine verstärkte Bejagung für niedrigere Bestände gefordert werden. Der jährliche Mindestabschuss an Rehwild wird in der Bundesrepublik Deutschland von den unteren Jagdbehörden festgesetzt und überwacht.&#8221;</p>
<p>Die Verantwortung für die Erreichung der Mindestabschusszahlen tragen die Jagdpächter. Und die tun für ihr Jagdwild sehr viel: Im Winter wird zum Beispiel trotz aller gegenteiligen Behauptungen nach wie vor regelmässig Mais gefüttert, bevorzugt in unmittelbarer Reichweite zum nächsten Jagdansitz.  </p>
<p>Die Wildforschungsstelle Baden-Württembergs in Aulendorf (übrigens von Jägern geführt) ermittelte bei den Jägern in Baden-Württemberg eine Zufütterungsmenge von 250 &#8211; 300 kg(!) Mais pro erlegtem Schwarzkittel (Wildschein). Diese Zahlen sind gut auf ganz Deutschland übertragbar. </p>
<p>Zum Vergleich, welche Auswirkungen dies hat: 1927 stand in Brehms Tierleben das Wildschwein in Deutschland als nahezu ausgestorben beschrieben. 2004 wurden dann ca. 500.000 Tiere von Jägern erlegt, der enorme Zuwachs der Tierbestände sind nur durch die massive Zufütterung durch die Jagdpächter zu erklären. Da Jäger viele gut entwickelte Tiere vor die Flinte bekommen wollen, werden die Tierbestände regelrecht gemästet.</p>
<p>Der einzige verbliebene natürliche Freßfeind des Rehs neben dem Wolf ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eurasischer_Luchs" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Luchs</a>. In diesem Jahr ist nun der Luchs so oft und gut dokumentiert<a href="http://luchs-in-hessen.de" target="_blank" class="liexternal"> im Odenwald gesichtet</a> worden, daß Experten davon sprechen, daß ein kleiner Restbestand in hessischen Wäldern über die Jahre wohl nicht nur überlebt hat, sondern sich auch mittlerweile im Bestand vermehrt.</p>
<p>Ich bin sehr gespannt, wie die örtlichen Jagdpächter reagieren werden. Die <a href="http://www.waldportal.org/news.heimische/news.heim.200409032/" target="_blank" class="liexternal">früheren Berichte</a> anerkannter Kritiker deutscher Jagdtraditionen lassen da wenig Spielraum für eine allzu optimistische Zukunftsprognose:</p>
<blockquote><p>Die in der Öffentlichkeit &#8220;vorgegaukelte Hege-Ideologie&#8221; sei nichts anderes als eine &#8220;gezielte Trophäenzucht&#8221;. Es sei &#8220;jagenden Zahnärzten und Rechtsanwälten&#8221; nicht übel zu nehmen, dass sie gegen &#8220;horrende Jagdpachten&#8221; der Landesforstverwaltungen einen dichten Tierbestand erwarteten. Aber die Behauptung der Verbände, die Jagd sei &#8220;angewandter Naturschutz&#8221;, ist für den Kritiker eine &#8220;ungeheuerliche Beschönigung dessen, was in unseren Wäldern tagein tagaus stattfindet&#8221;.</p></blockquote>
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