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	<title>Regioblog &#187; Energieversorger</title>
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	<description>Artikel und Meinungen aus Südhessen</description>
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		<title>Ein Hauch von Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 07:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://www.gruene-dadi.de" rel="nofollow">Die GRÜNEN Darmstadt-Dieburg</a></dc:creator>
				<category><![CDATA[Groß-Umstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Regionalplan Südhessen]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der letzen Stadtverordnetensitzung am 12. November in Groß-Umstadt war in der Mehrzweckhalle Wiebelsbach ein Hauch von Kopenhagen zu verspüren. Nicht etwa weil die Stadtverordneten das Problem Klimaschutz ernsthaft und aufrichtig diskutierten, ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/thomasbrauner/" target="_blank" class="liimagelink"><img alt="Windräder (cc) von songkran" src="http://farm2.static.flickr.com/1065/1140716328_067c566e67_m_d.jpg" title="Windräder" width="240" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Windräder (cc) von songkran</p></div></div>
<p>Auf der letzen Stadtverordnetensitzung am 12. November in Groß-Umstadt war in der Mehrzweckhalle Wiebelsbach ein Hauch von Kopenhagen zu verspüren. Nicht etwa weil die Stadtverordneten das Problem Klimaschutz ernsthaft und aufrichtig diskutierten, sondern weil die Mehrheit der Stadtverordneten ähnlich wie es in Kopenhagen zu erwarten ist, sich nach dem Florians-Prinzip vor den notwendigem Entscheidungen wegducken wollten. </p>
<p>Auf der Tagesordnung stand der Entwurf des Regionalplans für Südhessen. Dazu hat es zwei Tage vorher eine gut besuchte Bürgerversammlung gegeben auf der sich vor allem die Windkraftgegner aus Raibach zu Wort meldeten. Sie lehnen nach wie vor die aus ihrer Sicht überdimensionierten Windkraftanlagen ab, die über dem Raibacher Tal entstehen sollen. Die eigenen Interessen in solchen Veranstaltungen einzubringen gehört zum basisdemokratischen Kern der grünen Partei. Das Traurige hier ist allerdings, dass ein Teil der Stadtverordneten rein pragmatisch populistisch dem laut geäußerten Bürgerzorn ausweichen möchte und deshalb die Ausweisung von Windvorrangflächen ganz oder teilweise wieder zurücknehmen möchte. Dankbar wurde das Thema auf irgendwann vertagt, der Unmut der anwesenden Windkraftgegner vermieden.</p>
<p>Dabei unterliegen sie gleich in doppelter Hinsicht einem Irrtum. Windvorrangflächen sollen Baumöglichkeiten für Windräder auf wenige Flächen beschränken und waren deshalb schon immer ein Instrument um den Bau von Windkraftanlagen zu beschränken. Ein Verzicht auf diese Flächen führt allerdings dazu, dass in der gesamten Gemarkung gebaut werden darf. Da Windkraftanlagen nach Bundesbaurecht zudem privilegiert sind, können Bauanträge kaum abgelehnt werden. Den zweiten, schwerer wiegenden Irrtum machen sie, wenn sie glauben, dass sie die protestierenden Bürgerinnen und Bürger auf diese Weise wieder friedlich stimmen können. Diese werden erst dann zufrieden sein, wenn auf den Neubau der Windräder ganz verzichtet wird.</p>
<p>Auch das Land Hessen hat keine glückliche Hand bei der Förderung der erneuerbaren Energien und besonders der Windkraft. Der Hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Dieter Posch (FDP), gelangt im August diesen Jahres ebenfalls zu dieser Erkenntnis: Die Planungen seiner eigenen Parteifreunde und seines Koalitionspartners sind schlicht und ergreifend rechtswidrig, denn der Anteil der Vorrangflächen für Windenergie ist so niedrig, dass es einer Verhinderungsplanung gleichkommt. Wie ideologisch verblendet muss man sein, dass man lieber geltende Gesetze brechen will, als Windkraft zu fördern?</p>
<p>Wenn schon im Kleinen, in Groß-Umstadt, der Klimaschutz der eigenen Befindlichkeit hinten angestellt wird, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn auch die Bundesregierung in Kopenhagen kleinlich verzagt am Verhandlungstisch sitzen wird.</p>
<p>Nachbemerkung: Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst. Wir glauben gerne über uns, dass wir in Sachen Klimaschutz schon viel weiter sind, als die von uns gewählten Regierenden; aber dann taucht für jeden von uns sein persönliches Windrad auf, das wir eigentlich nur hässlich finden und verhindern wollen.</p>
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		<title>Kein Ökostrom im Kanzleramt</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><a href="http://green-finch.de" rel="nofollow">Celina</a></dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorger]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzleramt]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauenskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gute Frau Merkel predigt gerne vom Klimaschutz, hat aber nicht für Ökostrom bei sich selbst gesorgt. Eine verpatzte Chance, sich als Vorbild zu zeigen.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://farm1.static.flickr.com/144/342299651_a894ceae57.jpg" target="_blank" class="liimagelink"><img alt="Windräder (cc) by http://www.flickr.com/photos/pixelwichtel/" src="http://farm1.static.flickr.com/144/342299651_a894ceae57.jpg" title="Windräder" width="500" height="356" /></a><p class="wp-caption-text">Windräder (cc) by http://www.flickr.com/photos/pixelwichtel/</p></div><br />
Natürlich sind unsere Freunde im Kanzleramt nicht die einzigen, die keinen Ökostrom beziehen. Leider gibt es allgemein recht wenige, die sich den Klimaschutz überhaupt leisten können, doch gerade Frau Merkel hat die finanziellen Mittel dazu und könnte sie hervorragend nutzen um ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden.</p>
<p>Es tut auch dem Wahlkampf nicht gut, häufig vom Klimaschutz zu reden, aber sich selbst nicht oder kaum daran zu halten. Die Wähler stempeln sie so schnell als Heuchlerin ab, selbst wenn sie sich anderweitig klimabewusst zeigt. </p>
<p>Natürlich ist Ökostrom ein bisschen teurer, aber was ist schon ein Aufschlag von 1-2% gegen das Erfüllen der Vorbildfunktion, die auch noch Wähler anlockt?</p>
<p>Immerhin bezieht das Umweltministerium Ökostrom. Denn das wäre nun sehr ironisch.<br />
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		<title>Mit dem Erdgasauto in Südhessen</title>
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		<comments>http://www.regioblog.de/index.php/archives/2009/01/27/mit-dem-erdgasauto-in-suedhessen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 14:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Löwenstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südhessen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsförderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile haben wir die ersten 1.200 Kilometer mit dem neu angeschafften Erdgasfahrzeug zurückgelegt. Wir schon <a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2008/12/03/eine-eco-fuel-probefahrt-viel-glueck-bei-der-suche/">hier</a> beschrieben steht jetzt tatsächlich ein VW Caddy EcoFuel mit Erdgasantrieb, unterstützt von einem kleinen Benzintank, in der Garage. Zeit für ein Zwischenfazit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div class="picleft"><a href="http://www.flickr.com/photos/9187590@N04/2924273565/" title="" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3011/2924273565_baf185b24c_m.jpg" alt="" border="0" /></a><br /><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/9187590@N04/2924273565/" title="PercyGermany" target="_blank" class="liexternal">PercyGermany</a></small></div>
<p>Mit dem neu angeschafften Erdgasfahrzeug haben wir die 1.200 Kilometer zurückgelegt. Wir schon <a href="http://www.regioblog.de/index.php/archives/2008/12/03/eine-eco-fuel-probefahrt-viel-glueck-bei-der-suche/" class="liinternal">hier</a> in der Erfahrungen der Suche nach einer  Probefahrt beschrieben steht jetzt tatsächlich ein VW Caddy EcoFuel mit Erdgasantrieb, unterstützt von einem kleinen Benzintank, in der Garage. Zeit für ein Zwischenfazit. </p>
<p>Zwei Aspekte waren für den Kauf des Erdgasfahrzeugs entscheidend: Im Vergleich zu Benzin oder Dieselantrieb ist Erdgas billiger. Das rechnet sich bei mehr als 20.000 km Fahrleistung im Jahr auf den ersten Blick, wie mit diesem <a href="http://www.amortisationsrechner.de/" target="_blank" class="liexternal">Erdgasamortisations-Rechner</a> im Internet nachgerechnet werden kann. Dann lockt noch eine Prämie der Energieversorger, die zwischen 500 und 1.000 Euro liegt. Und sauberer ist Erdgas im Vergleich auch, ein <a href="http://www.swr.de/swr4/bw/umweltschonende-autos/-/id=233374/vv=printall/nid=233374/did=1973904/16vzy05/index.html" target="_blank" class="liexternal">bißchen</a>. Doch es gibt auch Nachteile.</p>
<p>Das Erdgas-Tankstellennetz ist noch recht dünn &#8211; ohne einen Straßenatlas mit den eingezeichneten Erdgastankstellen, oder eine Internetrecherche mit einem <a href="http://www.erdgasfahrzeuge.de/tankstellen-finden.html" target="_blank" class="liexternal">Erdgastankstellenfinder</a> vor Fahrtantritt geht es nicht. Für die Tankstellensuche am besten geeignet fanden wir unser  Navigationssystem, daß auch die aktuellen Erdgastankstellen, hinter  dem Menüpunkt &#8220;Sonderziele&#8221; versteckt, anzeigen kann. Ob das eigene Navigationssystem mit den Adressdaten nachgerüstet werden kann, sollte <a href="http://www.erdgasfahrzeuge.de/pocketnavigation.html" target="_blank" class="liexternal">dort auch mal im Internet</a> nachgeschaut werden. Gegenwärtig mit einem Overlay für Erdgastankstellen unterstützt werden die Navisysteme Destinator ab 3.xx, Falk 5.0/6.0, Falk bis 4.xx, Garmin (CSV-Format für POI-Loader),  NAVMAN (ASC-Format für ältere System), NAVMAN (CSV-Format für neuere Systeme), POI-Warner (navigating.de) z.B. für MEDION GoPal u. Navigon, Route66 PDA u. PNA Version 7, TomTom (alle Versionen). Viele der verbreiteten, im Auto von Werk aus eingebauten Navigationssysteme fallen da unangenehm auf, weil sie bisher nicht mit den frei verfügbaren Adressdaten gefüttert werden können.</p>
<div class="picright"><a href="http://www.flickr.com/photos/9187590@N04/2925118352/" title="" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3085/2925118352_9cdb3fa7e1_m.jpg" alt="" border="0" /></a><br /><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a>Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/9187590@N04/2925118352/" title="PercyGermany" target="_blank" class="liexternal">PercyGermany</a></small></div>
<p>Eine interessante Preisauszeichnung fanden wir hier in Südhessen an einer Tankstelle im Kreis Offenbach, denen der Erdgaspreis mit der üblichen Auszeichnung pro Kilogramm  offenbar noch nicht toll genug aussieht. Erdgas wird an der Tanke in der Maßeinheit Kilogramm verkauft, was im deutschen Eichgesetz so geregelt ist. Die Besitzer von Erdgasfahrzeugen rechnen eben mit dieser Preisangabe anstatt Liter. Ein Kilo Erdgas kostet derzeit so zwischen 0.90 und 1.09 Euro. </p>
<p>Wer aber die Tankstelle in Dreieich anfährt, sieht am baumhohen Preisständer vor der Tankstelle schon von weitem einen konkurrenzlos günstigen Erdgaspreis von aktuell 0,68 Euronen angeschlagen. Die Überraschung über das Schnäppchen hält nicht lange an: An der Erdgastankzapfsäule selbst wird ein ganz anderer Preis berechnet, der um einen Euro liegt, aktuell bei  1,019 Euro/kg. Was ist das los? Ganz einfach: Um den Käufer darüber zu informieren, was ihn eine zu einem Liter Benzin umgerechnete Erdgasmenge kosten würde, wird ihm an der Total/Fina Tankstelle in Dreieich der Erdgaspreis in Liter umgerechnet angegeben. Ein Kilogramm Erdgas entspricht in seinem Energiewert ungefähr 1,5 Liter Benzin. So auf dem Preisschild ausgezeichnet halbiert sich der runde Europreis fürs Kilogramm dann um fast die Hälfte, weil für den Liter gerechnet. </p>
<p>&#8220;Das nenne ich eine Irreführung des Käufers&#8221; kommentierte Herr Rebel, Pressesprecher und Vorstandsmitglied des Energieversorgers  GGEW in Bensheim diese merkwürdige Praxis der Stadtwerke Dreieich.&#8221;Überall hat sich längst durchgesetzt, daß die Erdgastanker an der Tankstelle einen Kilogrammpreis ausgezeichnet sehen wollen. Eine solch komische Preisauszeichnung vor der Tankstelle kann ich nicht nachvollziehen. Das macht doch Ärger.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie sind wirklich nicht der Erste, der sich über die  Preisauszeichnung hier beschwert&#8221; bemerkte die Tankstellenbesatzung hinter dem Tresen der Dreieicher Tankstelle.&#8221;Da müssen sie sich an die Stadtwerke Dreieich wenden&#8221;. Tatsächlich: Für den falsch ausgezeichneten Erdgaspreise vor der Tankstelle sind die Stadtwerke Dreieich verantwortlich, welche der Tankstelle das Erdgas bereitstellen und die Tankstelle selbst betreiben . Als ich dort um eine Erklärung bat, wollte man mir beim Presseamt keine telefonische Auskunft geben, sondern nur schriftlich gestellte Fragen beantworten. Duck and cover &#8230;</p>
<div class="picleft"><a href="http://www.flickr.com/photos/9187590@N04/2924270591/" title="" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3223/2924270591_0e6d0d5871_m.jpg" alt="" border="0" /></a><br /><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.regioblog.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/9187590@N04/2924270591/" title="PercyGermany" target="_blank" class="liexternal">PercyGermany</a></small></div>
<p>Herr Rebel der GGEW in Bensheim konnte mir eine andere Frage beantworten: 500 Euro Tankgutscheine, ausgestellt auf das Kennzeichen des Erdgasautos und damit nicht Ebay-kompatibel, werden von der GGEW einem Erdgasbesitzer als Förderprämie geschenkt. Nur einzulösen bei der einzigen Tankstelle der GGEW, die in Bensheim liegt. Was mich eigentlich nicht interessiert, da Bensheim viel zu weit weg liegt. Es gibt ja noch die Förderprogramme der anderen Energieversorger hier vor meiner Haustür, bei denen ich auch jede Woche tanke. Doch ich irrte mich; &#8211; wie viele Besitzer von Erdgasfahrzeugen, die ihren Stromversorger wechselten und ihren Haushaltsstrom jetzt von einem billigen Stromanbieter irgendwo in  Deutschland beziehen. Der Fehler liegt gut verborgen im Detail: Die Erdgasfahrzeug Förderprämie wird beim eigenen Stromversorger beantragt, und das ist eben Pech für den, der in Hamburg wohnt und seinen Strom von der GGEW bezieht. Die Aral Tankstelle in Bensheim ist diese 600 km Reise mal eben fürs Tankgutschein einlösen wirklich nicht wert. Wer Glück hat, der versorgt seinen Haushalt außerdem mit Erdgas, kann damit auf Plan B zurückgreifen und beim örtlichen Erdgasversorger die Prämie beantragen.<br />
&#8220;Sie müssen sich als Kunde vor dem Wechsel ihres Stromanbieters eben gut informieren, welche Konsequenzen das hat&#8221; meinte Herr Rebel dazu. Meine Frage, warum denn die Stromanbieter ihre Förderprogramme nicht besser gestalten, beantwortete Herr Rebel mit dem Eigeninteresse des Unternehmens. &#8220;Wir wollen natürlich vor allem den Erdgasabsatz in unserem Versorgungsgebiet steigern.&#8221; </p>
<p>Die Förderprogramme machen aus der Sicht der Erdgasversorger Sinn: Der Spitzenverbrauch von Erdgas wird übers Jahr gesehen in der Heizperiode der kalten Jahreszeit notiert. Im Tagesrhythmus wird Ergas vor allem zum Kochen in den Mittags- und Abendstunden bereitgestellt. Mit einem gesteigerten Absatz an den Erdgastankstellen dagegen werden diese starken Verbrauchsschwankungen entzerrt, &#8211; getankt wird immer. Und die Absatzschwäche  der Sommermonate ohne Gasheizungsbetrieb wird mit dem  Mehrverbauch der Ferienfahrer etwas ausgeglichen. </p>
<p>Zurück zum VW-Caddy. Er läuft. Problemlos, komfortabel und mit irre viel Platz. Und mit kleinen Macken, über die auch in den Internetforen viel gelästert wird. So kann man die aktuelle Verbrauchsanzeige fürs Erdgas, angezeigt in der Multifunktionsanzeige des Cockpits, bestenfalls als einen Vorschlag werten, der auch mal 2 kg/100 km weniger betragen kann. Hin und wieder leuchtet  daneben die Tankanzeige fürs Benzin auf: Der Tank sei jetzt recht bald leer. Als ich das zum ersten Mal erleben durfte, war der nächste Weg zur Tankstelle gleich über den Berg nicht so weit &#8211; und dann tankte ich für sagenhafte 7 Euro den Benzintank wieder randvoll.  Nach den Erfahrungen an der Tankstelle in Dreieich frage ich mich im Stillen, ob von der Caddy Tank- und Verbrauchsanzeige vielleicht auch der Erdgas Kilogrammverbrauch in Liter und umgekehrt der Benzinstand in Kilogrammeinheiten ausgerechnet wird.</p>
<p>Jetzt muß ich aber los. Wurde eben zufällig zu einer weiteren Probefahrt eingeladen. In einem Auto mit Elektroantrieb.<br />
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