Darmstadt-Dieburg
Twitter aus dem Raum Darmstadt
Südhessische Polizeimeldungen
Wikipedia meint dazu:
Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein auf einer Website oder mobil per Mobiltelefon geführtes und meist öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet (Mikro-Blog). Twitter wurde im März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt und gewann 2007 den „South by Southwest Web Award“ in der Kategorie „Blogs“.
Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben und anderen Benutzern senden. Der Herausgeber der Nachricht steht auf der Webseite des Dienstes mit einer Abbildung als alleiniger Autor über seinem Inhalt. Die Beiträge sind häufig in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Mikro-Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Echtzeit-Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind möglich. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Die Tätigkeit des Schreibens auf Twitter wird umgangssprachlich als „twittern“ bezeichnet.
Die Beiträge auf Twitter werden als „Tweets“ (englisch to tweet = zwitschern) oder „Updates“ bezeichnet. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man die Nachrichten anderer Benutzer abonnieren kann. Die Leser eines Autors werden als „Follower“ (englisch to follow = folgen) bezeichnet. Die Beiträge der Personen, denen man folgt, werden in einem Log, einer abwärts chronologisch sortierten Liste von Einträgen dargestellt. Der Absender kann entscheiden, ob er seine Nachrichten allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken will.
Bei der Zeit schreibt Fabian Mohr unter dem Titel “Twitter – Die Medien Revolution, die keine ist“:
Die Diskussion über diese – nicht mehr so neuen – Plattformen leidet an zwei gängigen Missverständnissen: der Annahme, Twitter könne nach den Maßstäben klassischer Medien beurteilt werden, und der Auffassung, Twitter transportiere vorwiegend Banales und Privates und sei deswegen irrelevant.
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Die oft von Überheblichkeit geprägte Berichterstattung über Twitter ist Teil eines größeren Dilemmas traditioneller Medien. Als Berichtsgebiet ist das Internet nicht nur ähnlich komplex wie die Finanzkrise oder das Thema Afghanistan – in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die ihr Geld in Berufen verdienen, die es vor 15 Jahren noch nicht gab, hat das Internet auch eine ähnlich hohe Relevanz. In ihrem Netz, das sie als vielschichtig und in konstantem Wandel erleben, geht es primär um Chancen, um Entdeckungen. Nicht um Terroristen, Pädophile oder Bücherdiebe. Und durchaus auch nicht immer – um Twitter.
